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Kindergarten - Erste Krise!

Glutenfrei essen in Restaurants, in der Kantine, bei Freunden, im Kindergarten, ...

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Sonja V.
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Kindergarten - Erste Krise!

Beitragvon Sonja V. » 16 Apr 2008 09:29:43

Irgendwie war in den letzten Tagen alles ruhiger geworden. Es ging uns schon viel besser mit dem Thema Zöliakie und heute morgen habe ich wieder einen mit der Keule bekommen:

Johanna geht in einen Kindergarten, in dem bei ca. 25 Kindern quasi den ganzen Morgen gefrühstückt wird, weil es nur 6 Plätze gibt und alle sich abwechseln.

Gestern hat sie mir erzählt, dass ein anderes Mädchen Reiswaffeln verteilt hat, die Erzieherin aber sofort gesagt hat: Ne, da ist vielleicht Gluten drin, nimm mal Deine Waffeln. Ich denk noch: Oh, besser ein wenig zu vorsichtig als zu nachlässig. Toll!
Dann meine Tochter im zweiten Satz: Und dann hat mir Helena ihren Müsliriegel gegeben und den habe ich gegessen! :angry: AAAAAHHHHHH!

Sie hat zwar kaum darauf reagiert (etwas weicherer Stuhl und Blähbauch reichen aber schon), aber da bekomme ich ja die Krise. Wie kann es sein, dass meine Tochter unbemerkt einen ganzen Müsliriegel ißt?

Heute morgen wurde mir dann gesagt, dass man es sicherlich so einrichten könnte, dass Johanna mit den Erzieherinnen zusammen ißt, dass aber keine Gewähr dafür übernommen werden kann, dass sie jederzeit zu dem Tisch gehen kann, um sich bei einem Kind was "abzuholen". Ebenso könnte es ja auch sein, dass sie sich bückt und einen Krümmel von der Erde ißt!!!!

Ich weiß einfach nicht, was ich dazu sagen soll. Auf der einen Seite kann ich ja verstehen, dass die Erzieherinnen auch noch was anderes zu tun haben als auf meine Tochter zu achten, aber sie wird nunmal krank davon!!! Wie kann ich denen das nur vermitteln? Es ist nunmal nicht so, dass sie direkt Atemnot oder dramatischen Unterzucker bekommt, aber ich habe schon darüber informiert, was Zöliakie ist...

Den Kindern wurde im Morgenkreis auch gesagt, dass sie Johanna nichts mehr geben dürfen, aber mit 3 Jahren ist das wohl auch schwer umzusetzen.

Ich bin heute echt down. Da macht man und tut man zuhause und es wird außerhalb alles zunichte gemacht. :frustrierend: Wie würdet Ihr reagieren oder wie läuft das bei Euch? Gebt mir doch bitte mal ein paar Anregungen! DANKE!

Gruß,

Sonja

:frustrierend:
Bei meiner Tochter Johanna (*19.11.2004) ist am 28.03.2008 eine Zöliakie Marsh 3c diagnostiziert worden. Der Rest der Familie ist (noch) nicht betroffen.
Es gibt noch einen kleinen Erik (*10.10.2007) und einen großen Thomas (*03.04.1975)!

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Alke
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Beitragvon Alke » 16 Apr 2008 14:19:49

Hallo Sonja,
das kann ich nachvollziehen. Mir gings so als man meinem Sohn die Spezialnudeln für das Kind mit Ei-Allergie gemacht hatte, also einfache gewöhnliche Pasta.

Ich hab halt die Infos zusammen gestellt, der Erzieherin und den Eltern gegeben.

Bitte doch in einer Info die Familien, das Thema zu besprechen, dass alle Kinder nochmal von den Eltern hören, was es bedeutet, wenn sie etwas falsches isst.

Bei uns ist es zudem so: ich bin einmal in der Woche selbst im Kindergarten (=Elterndienst). Wenn sich für die anderen Kinder eine Frage stellt, dann fragen sie schon und ich kann es ihnen erklären. (bei uns sind die Kinder 2 bis 7 Jahre alt), das klappt ganz gut, wobei ich auch nieee sicher sein kann.
Er findet nämlich den Müslispender nach wie vor total spannend, und er liebt Müsli nun mal.
Ganz liebe Grüße
Alke
Die DZG Gesprächsgruppe Kinder in PLZ 90/91: http://zoeli-kids-nbg.blogspot.de/

Warum muss der Mensch seine Lebensmittel so lange panschen und "optimieren" bis alle davon krank werden?

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jenesaispas
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Beitragvon jenesaispas » 16 Apr 2008 14:22:39

Hey Sonja *tröst*

Du - das ist ein kleines Dilemma in der ganzen Sache - nämlich eben die Sache mit der Vorsicht und auf der anderen Seite die Sache mit der Ausgrenzung Deiner Tochter durch Wegfall einiger gemeinsamen Aktivitäten (wie z. B. wenn sie nur mit den Erzieherinnen isst).

Klar - die konsequente gf Ernährung ist wichtig - aber wenn man dann dafür oftmals außerhalb der Gruppe steht, dann macht das Diene Tochter auch traurig.

Ich persönlich denke, dass ich es folgendermaßen versuchen würde, wenn ich an Deiner Stelle wäre:
Ich würde versuchen vor allem mit meiner Tochter zu reden - und zwar dass sie immer die Erzieherinnen fragen soll, wenn sie etwas essen möchte, was Du ihr nicht mitgegeben hast.
Irgendwann später wird sie dann auch ihr Selbstbewusstsein bekommen, Dinge abzulehnen und so weiter - und auch wenn bis dahin vielleicht nochmal ein Fehler unterläuft - so lernt sie es unbefangen damit umzugehen - und eigenverantwortlich zu handeln. Wenn sie in 3 Jahren in die Schule kommt, dann hat sie das bereits drauf - und da ist eben niemand, der wirklich drauf achten kann.

Glaub ruhig an Deine Maus, dass sie es bereits jetzt so hinbekommen kann und ärger Dich besser nicht vor Deinem Kind über die Erzieherinnen - sondern schau, dass sie es versteht mit der Zeit.

Also so würd ichs machen jedenfalls.

Viele Grüße
jnsp
Es reicht, daß ein Mensch versteht, worüber tausend den Kopf schütteln.
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Kanelsnegle
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Beitragvon Kanelsnegle » 16 Apr 2008 15:44:27

Hey Sonja,

das ist echt nicht schön. :dont-be-sad:

Ich finde aber dem Vorschlag von JNSP total super und würde, wenn ich Kinder hätte, das auch so handhaben

Ich persönlich denke, dass ich es folgendermaßen versuchen würde, wenn ich an Deiner Stelle wäre:
Ich würde versuchen vor allem mit meiner Tochter zu reden - und zwar dass sie immer die Erzieherinnen fragen soll, wenn sie etwas essen möchte, was Du ihr nicht mitgegeben hast.
Irgendwann später wird sie dann auch ihr Selbstbewusstsein bekommen, Dinge abzulehnen und so weiter - und auch wenn bis dahin vielleicht nochmal ein Fehler unterläuft - so lernt sie es unbefangen damit umzugehen - und eigenverantwortlich zu handeln. Wenn sie in 3 Jahren in die Schule kommt, dann hat sie das bereits drauf - und da ist eben niemand, der wirklich drauf achten kann.


Ich habe mal vor langer Zeit :wink: ein Praktikum im Kindergarten gemacht und die haben das auch so gehandhabt mit dem Frühstücken. Das fand ich damals total toll, weil die Kinder immer wieder mit wem anders gefrühstückt haben. Ich habe aber auch feststellen müssen, dass die Kinder am Anfang total neugierig waren auf mich und jeder mal mit mir frühstücken wollte. Vielleicht kannst du dir das Zunutzen machen; Beispiel: du redest noch mal mit den Erzieherinnen und den Eltern der Kinder und Ihr entwickelt einen "Schlachtplan" - Angenommen, du würdest Deiner Tochter etwas besonderes leckeres glutenfreies mitgeben, etwas, dass sie total gerne mag. Jeden Tag erklärt sich eine Erzieherin bereit, dass sie am Frühstücks-Tisch mit Deiner Tochter sitzt und deine Tochter sucht sich aus, mit wem sie frühstücken will. Nach und nach werden die Kinder bestimmt fragen, was deine Kleine denn da tolles mithat, sie muss das erklären, dass das glutenfrei ist usw. und eine Erzieherin hat ein Auge darauf, dass sie nichts isst oder womöglich die anderen Kinder nicht ihr leckeres glutenfreies Brot klauen :wink:

Ist spielerisch und hoffentlich auch umsetzbar.

klar, es ist schwierig, dass zu verstehen, gerade in dem Alter, aber ich denke, dass dies eine gute Schule für Ihre Schullaufbahn sein wird!

Halt die Ohren steif, du schaffst das ganz bestimmt!

Liebe Grüße

die.jana
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Beitragvon die.jana » 17 Apr 2008 15:12:56

Hallo,

ich versteh deine Besorgnis ganz genau.

Pauline kam uns auch schon mit Bonbon entgegen, die irgendein Kind ihr halt geschenkt hatte. War zum Glück gf zufälligerweise, aber ich habs zum Anlass genommen, ihr das nochmal zu erklären.

Leider kann man einfach nichts machen außer das Kind zu sensibilisieren.

Pauline hat im KiGa bereits im Krippenbereich ein eigenes Fach gehabt mit ihren eigenen Süßigkeiten, Waffeln usw. und im Kindergartenbereich auch. Sie weiß (eigentlich) dass sie von anderen Kindern nichts nehmen darf, aber Unfälle sind einfach vermutlich nicht vermeidbar. Wir können die Zwerge ja nicht daheim anbinden.

Vielleicht sprichst du mit den Erziehern, ob so ein Fach auch ginge?! Und du solltest nochmal erklären, dass es wirklich schlimm ist, wenn diese kleinen Unfälle passieren.

Die Mütter der beiden direkten Freundinnen hab ich einfach gefragt, was die immer so mitgeben und das in der Liste gecheckt. So ist gewährleistet, dass ich weiß, die Gummibärchen von Lotte darf Pauline ruhig nehmen.

Und sonst müssen die Kinder auch lernen in Eigenverantwortung mit der Erkrankung umzugehen.

Pauline kennts gar nicht mehr anders und es funktioniert sehr gut. Im KiGa sagt sie wirklich oft von selbst, das darf ich nicht essen. Oder fragt, ob sie darf.

Hab Mut! Das wird schon!!

Wobei es - nebenbei bemerkt - auch kein Zustand ist, für 25 Kinder nur sechs Plätze zu haben :-O

VG Jana

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Frühstück im Kindergarten

Beitragvon dieneusser » 19 Apr 2008 19:12:52

Hallo,
versuche es doch mal mit folgender Methode: Sag deinem Kind, es darf zwar alles annehmen, aber muß es erst den Erzieherinnen zeigen, damit die schauen können, ob es gegessen werden darf. Wenn ja, ist es o.k. und wenn es was Glutenhaltiges ist, bekommt das Kind was im Tausch. Für solche Fälle haben wir im Kindergarten immer eine Tüte mit diversen glutenfreien Sachen deponiert.Unser kleiner Zöli hat das Prinzip ganz schnell gelernt und geht da super mit um. Und er fühlt sich auch nicht benachteiligt. Beim Mittagessen ist er sogar manchmal klar im Vorteil, weil er ja immer nur Sachen bekommt die er auch mag, während die anderen Kinder das Essen müssen, was halt auf dem Speiseplan steht.
Liebe Grüße
Chari

erdbeerhase
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Beitragvon erdbeerhase » 19 Apr 2008 19:31:26

Hallo,

ich versteh dich auch wirklich sehr. Bei uns war es Ostern leider so, dass unsere Tochter leider im Osternest vom KIGA die gleichen Süßigkeiten hatte wie alle anderen, (darunter auch gh Sachen) obwohl die Erzieherinnen Bescheid wissen aber keine daran gedacht hat. Marlen hat zum Glück nichts gegessen und wir haben daheim alles gegen unbedenkliche Süßigkeiten ausgetauscht... Dann war Marlen letzte Woche auf einem Kindergeburtstag und ich hab alles mit der Mama abgesprochen und die Mutter des Geburtstagkindes hat so aufgepasst, mich 5mal angerufen und Zutatenlisten besprochen, auf Krümel geachtet während des Festes, und als ich meine Kleine dann abholte vom Geburtstag meinte diese dann strahlend sie hätten alle geknetet (natürlich mit Play doh)... mein Fehler hatte nicht an den Knet gedacht.

Was ich damit sagen will, es wird wohl niemals hundertprozentig funktionieren, man kann aufpassen wie man will manchmal passieren solche Sachen eben es sind halt Kinder. Klar für uns ist es frustrierend und man könnte heulen, aber Du tust ja schon Dein Bestes, passt auf und bist verantwortungsvoll, redest mit den Leuten in Deinem Umfeld aber die stecken halt nicht so drin wie wir... das ist halt so.

Ich hab mit einer Dame von der DZG vor kurzem über dieses Thema gesprochen und sie meinte auch einen Ausrutscher steckt der Körper schon ganz gut weg, wichtig halt dass es nur Ausrutscher bleiben, und das ist bei euch ja wohl der Fall... Ich wünsch Deiner kleinen Süssen alles gute.

LG
Erdbeerhase

Sonja V.
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Beitragvon Sonja V. » 20 Apr 2008 14:43:07

Vielen Dank für Eure Tipps und die mitfühlenden Worte. Es ist schon echt klasse, wenn man sich mit Leuten austauschen kann, die das gleiche Problem haben!

Ich erinnere Johanna jetzt jeden Morgen daran, dass sie im Kiga nichts von den anderen nehmen darf und was aus ihrer "Dose" bekommt, wenn ein Kind ihr etwas anbietet!

Aber was mich echt beschäftigt ist das Thema "Knete" im Kiga. Sie nimmt so eigentlich nichts mehr in den Mund, aber unter den Fingernägeln bleibt natürlich immer was hängen. Andererseits knetet sie total gerne. Was soll ich tun? Es verbieten?

Gruß, Sonja :roll:
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Beitragvon erdbeerhase » 20 Apr 2008 17:08:18

hallo Sonja,

dieses Problem hatte ich auch und hab es im KIGA bei den Erzieherinnen angesprochen. Die Knete wurde im KIGA bei uns dann ausgetauscht und gegen die glutenfreie Aquasoft Knete von Faber ersetzt. Die alte Knete wurde dann der Spielstube im Ort gespendet. Vielleicht macht Dein KIGA das ja auch. Sprich doch mal mit denen. Seitdem kann ich meine Kleine nämlich beruhigt im KIGA kneten lassen. (oder kauf etwas gf Knete wenn dein KIGA sich weigert und deponier sie im KIGA.)

Auch den Kleister solltest Du nachsehen, welchen sie dort benutzen und beim Hersteller nachfragen, genauso wie die Fingerfarben.
lg
Erdbeerhase

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Kindergarten

Beitragvon Blue222 » 21 Mai 2008 13:40:18

Hallo liebe Kindergartenkind-Mama,

ich habe dasselbe Problem und es jetzt so gelöst, dass ich JEDEN Tag Essen für den Kindergarten vorkoche. Es ist zwar lästig, aber die EINZIGE sichere Lösung.
(Die Catering-Firma war zwar sehr aufgeschlossen und sicherte mir zu, dass die auf Glutenfreiheit achten würden, aber bei genaueren Nachfragen habe ich viele Informationsmängel herausgehört. Es reicht ja schon, wenn die Pfanne nicht richtig gesäubert wird, nachdem ein paniertes Schnitzel darin gebraten wurde. Und DAS konnte mir dort niemand garantieren. Außerdem - was ist, wenn dort mal jemand im Urlaub ist und eine Aushilfe kocht? Oder wenn einfach ein Versehen passiert?)

Zum Glück hat meine Tochter eine ältere Schwester im Kindergarten, die auch genau aufpasst, dass keiner ihr etwas zusteckt. Aber vielleicht geht es bei Euch auch, dass Du mit älteren Kindern redest, dass die ein bißchen mitaufpassen? Im übrigen ist auch meine Tochter selbst (2 Jahre)sehr vorsichtig - sie war letztens zum ersten Mal bei einem Geburtstag eingeladen, und obwohl die Mutter dort extra ...zig glutenfreie Kekssorten auftischte, aß sie den ganzen Nachmittag nichts, bis ich endlich kam, sie abzuholen. Da futterte sie dann los...

Toi toi toi!

Florian
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Beitragvon Florian » 24 Mai 2008 17:04:46

Hallo Sonja
Wollte mal nachfragen,wie es mittlerweile läuft.
Klappt jetzt Alles?

Sonja V.
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Beitragvon Sonja V. » 25 Mai 2008 12:38:07

Hallo,

mittlerweile läuft es eigentlich ganz gut. Die Erzieherinnen meinen, dass Johanna das Thema sehr stark verinnerlicht hat und viel nachfragt. Wenn ich sie mal frage, versichert sie mir immer, dass sie nichts von anderen gegessen hat. Da muß ich ihr natürlich vertrauen.

Interessant, dass es doch so schnell geht mit der Umstellung.

Dennoch gibt es immer mal wieder Situationen in denen ich improvisieren muß, weil die Erzieherinnen vergessen haben, mir zu sagen, dass es was besonderes zu essen gibt... Das ist dann aber eher ein Problem für mich und nicht für Johanna.

Bis dann,

Sonja
Bei meiner Tochter Johanna (*19.11.2004) ist am 28.03.2008 eine Zöliakie Marsh 3c diagnostiziert worden. Der Rest der Familie ist (noch) nicht betroffen.

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adea
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Beitragvon adea » 28 Mai 2008 16:10:09

Ich bewundere Eltern die sich trauen im Kiga immer und immer und immer wieder die Erzieherinnen auf die Dinge hinzuweisen.

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Beitragvon ute0904 » 28 Mai 2008 18:02:25

Hallo Adea,

hast Du diesbezüglich schon mal schlechte Erfahrungen gemacht?
Ich habe die Hauswirtschaftsleiterin, die für meinen Sohn kocht, mal gefragt, ob ich ihr mit meinen ständigen Anrufen auf die Nerven gehe, aber sie meinte, dass sie es im Gegenteil sehr gut finde.

Liebe Grüße
Ute

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Beitragvon Florian » 01 Jun 2008 16:32:32

Sonja,es wird immer mal wieder solche Situationen geben.Glaube mir mit der Zeit wird man ein super Improvisationstalent :lol: Wir sind jetzt 3 Jahre dabei und meine kleine Maus fängt schon selbst an zu improvisieren.Kinder lernen sehr schnell,was sie essen dürfen und was nicht.

@adea,reden ist aber wichtig,anders geht es leider nicht.Glaube mir,ich habe mich auch zum Anfang nicht getraut,immer wieder das Gleiche zu sagen.Meistens habe ich dann geschwiegen und mich geärgert.
Aber so lernen sie es nicht.Also reden,reden,reden.
Ich kann auch verstehen,das man vielleicht manchmal keine Lust/Kraft hat,schon wieder alles zu erzählen,aber wenn wir mal alle ehrlich sind,wussten wir,bevor wir betroffen waren,auch nichts über Zöliakie uns haben wir es denn alle gleich verstanden???Ich jedenfals nicht.


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