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Antrag

Versorgungsamt (Antrag auf Behinderung), Finanzamt, Arbeitsamt, Bundeswehr, Versicherungen, ...

Antrag

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Petra1
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Antrag

Beitragvon Petra1 » 01 Apr 2011 18:47:33

Hallo Zusammen,
mein Sohn hat einen GdB von 50 aufgrund seiner Diabetes. Würde es jetzt überhaupt noch Sinn machen wegen der Zöliakie einen Antrag zu stellen? Unsere Ärztin meinte, dass sich nichts ändern würde.

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Jochen
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Re: Antrag

Beitragvon Jochen » 01 Apr 2011 19:17:35

Hallo Petra,

da hat Deine Ärztin recht,
denn seine bisherige Behinderung ist höher eingestuft
wie die Zöliakie, die mit 20 % angerechnet wird.
Bild Gruß Jochen

Helena*
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Re: Antrag

Beitragvon Helena* » 01 Apr 2011 21:58:23

Hallo ihr beiden,
aber wenn die eine Krankheit die andere mit beeinflußt dann wird ein Gesamt-GdB gebildet, das ist nicht so einfach zu verstehen, weil nicht einfach zusammenaddiert wird.
Es könnte ja zum Beispiel sein, dass durch die Zöliakie die Stoffwechsellage und Einstellung schwieriger ist. Ich kenne es in der Familie, wo durch multiple zusätzliche Allergien der Diabetes sehr schwer einstellbar ist.

Die Bildung eines Gesamt-GdB kann auch schon erfolgen, wenn die weitere Behinderung *nur* 10 % beträgt.

http://www.anhaltspunkte.de/forum/laros_10er.htm
http://www.medizinfo.de/pflege/behinder ... hten.shtml

LG, helena

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Re: Antrag

Beitragvon Juliasmama » 01 Apr 2011 23:03:49

Hallo !

Bitte einen Antrag auf Höherstufung stellen.

Liebe Grüße
juliasmama
Es gibt Tage,da bin ich nicht in der Stimmung ,angehimmelt zu werden.

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Re: Antrag

Beitragvon Petra1 » 29 Jun 2011 08:55:36

Vielen Dank für Eure Antworten. Zur Info: Ich habe einen Antrag auf Höhereinstufung gestellt, der allerdings abgelehnt worden ist.

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Re: Antrag

Beitragvon die_koenigin » 16 Jul 2011 09:08:35

Ich habe ein GdB von 80. Trotzdem habe ich einen Verschlimmerungsantrag gestellt. Auch dieser wurde abgelehnt.
Bei mir wirkt die Homöopathie wie nie!

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Re: Antrag

Beitragvon Karina34 » 17 Jul 2011 20:06:13

Ich hatte auch aufgrund meines Diabetes 50% nachdem die Zöliakie dazukam wurde ich auf 60% hochgestuft.

Allerdings hatte ich gegen die Ablehnung einer Höherstufung Widerspruch eingelegt und habe die Klage vor Gericht (ohne Anwalt) durchgezogen. War auch gar nicht schlimm, war mehr so ein persönliches Gespräch mit dem Richter und ein aushandeln. Ich kann also jedem nur dazu raten einen Widerspruch einzureichen und auch die Klage durchzuziehen (kostet ja nichts ;-) ).

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Re: Antrag

Beitragvon die_koenigin » 02 Okt 2011 09:09:28

Ich habe einen Kurantrag gestellt. Dieser wurde abgelehnt. Auch der Wiederspruch wurde abgelehnt. Das ganze lief über die Rentenversicherung, obwohl ich mit denen rein garnichts zu tun habe.
Dann habe ich einen erneuten Antrag bei der Krankenkasse gestellt. Die behaupten nun sie seien nicht zuständig.
Bei mir wirkt die Homöopathie wie nie!

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Jochen
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Re: Antrag

Beitragvon Jochen » 02 Okt 2011 09:28:47

Hallo die_koenigin

Bist Du berufsttätig ?
Wenn ja, ist die Krankenkasse gar nicht zuständig.
Sie leitet den Antrag vom Arzt nur weiter.
Zuständig ist die Deutsche Rentenversicherung. ( früher L V A oder B f A )
Wenn nein geht der Antrag auf Reha über irgend ein Amt , z.B. Sozialamt
bitte dort nachfragen wer der Kostenträger ist.
Bild Gruß Jochen

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Re: Antrag

Beitragvon die_koenigin » 02 Okt 2011 14:59:36

ich bin arbeitsunfähig geschrieben und habe auch noch nie gearbeitet, sodass ich auch keinen anspruch auf rente oder sowas habe.
Wieso denn das Sozialamt?

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Re: Antrag

Beitragvon nmutreff-ortenau » 02 Nov 2011 01:57:20

Sollte euer Antrag abgelehnt werden legt Widerspruch ein und geht, wenn es sein muss vor das Sozialgericht!

Habt ihr selber dazu nicht die Kraft holt euch noch einen Anwalt zu Rate..

Eine Ablehnung ist schnell geschrieben!

LG
Ricky


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