Zöliakie Treff - glutenfrei durch den Alltag
Das Forum rund um Zöliakie (Diagnose und Behandlung | Glutenfreie Ernährung)

Unterstützung vom Staat/Krankenkasse? - Seite 4

Versorgungsamt (Antrag auf Behinderung), Finanzamt, Arbeitsamt, Bundeswehr, Versicherungen, ...

Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Versorgungsamt (Antrag auf Behinderung), Finanzamt, Arbeitsamt, Bundeswehr, Versicherungen, ...
Pierre15
Frischling
Frischling
Beiträge: 45
Registriert: 19 Aug 2005 20:25:51
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Pierre15 » 27 Mai 2010 10:46:06

Hallo Reisfreak !

Spar dir lieber die Zeit und Energie mit der Beantragung des Zuschusses über deinen Hausarzt.
Die Krankenkassen zahlen, wenn überhaupt nur einen Zuschuss in ganz , ganz seltenen Ausnahmefällen.
Dein Hausarzt müsste dann sehr gut begründen, dass du der einzige Zöli in deiner Krankenkasse sein sollst, der einen Zuschuss erhält.
Warum solltest du dann der Ausnahmefall sein ? Den Ausnahmegrund hierzu von dir habe ich ( noch) nicht gelesen.
Die Krankenkasse wird locker ablehnen und sich auf die entsprechende Rechtsprechung berufen.
Dann könntest du klagen.
Folge: Die 1. Rechtsprechungsinstanz verweist dann auf das höchsrichterliche Urteil.
Ergebnis: negativ

Finanzamt: Alles relativ: Bei der Bearbeitungszeitdauer bei den Behörden haben wir in Deutschland doch ein Schlaraffenland.
In anderen Ländern dauern die Bearbeitungsvorgänge schon mal 2-4 Jahre, bei einer entsprechend durchschnittlich höheren Lebenserwartung als in Deutschland.

Gruß, Pierre15

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 27 Mai 2010 12:02:42

Du, Pierre, ich möchte nicht zu einem Ausnahmefall in Sachen Zöliakie werden, sondern erstrebenswert wäre der Regelfall. Würde ich zu einem exclusiven Ausnahmefall werden, dann wäre das eine Degradierung der restlichen Zöligemeinde. Das widerstrebt mir. Dann verzichte ich lieber freiwillig auf eine Zulage, sofern sie mir zustände. Ich lege keinerei Wert auf Exclusivität. Ich bin einer von Euch und wir sitzen alle in ein und demselben Boot. Niemand steht höher oder niedriger als der Andere. ;-)

Ach und übrigends: Geltende "Rechts"sprechungen, die so schienen felsenfest zu sein, wurden in der Geschichte auch schon gekippt...

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 27 Mai 2010 19:19:09

als dass das Bundessozialgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Verordnungsfähigkeit von Lebensmittel aufgibt

... und das wäre nicht mehr wie recht, denn wenn es gegen Zöliakie eine Medizin gäbe, würde diese ja schliesslich auch von der Kasse bezahlt. Die glutenfreie Nahrung gilt m.E. bzgl. Zöliakie sozusagen als Medikament, da es eben keine andere Möglichkeit der Heilung gibt. Das macht die Zöliakie einzigartig und möglicherweise zu einem Ausnahmefall. Die Rechtssprechung bzgl. Verordnungsfähigkeit von Lebensmittel steht also auf äusserst wackligen Beinen, solange es keine andere Alternative oder Zusatzmöglichkeit für Heilung als exclusiv die Ernährung gibt. Ich halte dies alles sowiso für einen Verfassungsgerichtsfall. Nichtsdestotrotz gehe ich aber zuerst über meinen Arzt und dann muss man halt die nächste Stufe versuchen, denn das Verfassungsgericht springt ja bekanntlich erst dann ein oder kann erst dann tätig werden, wenn alle anderen niedrigeren Möglichkeiten ausgeschöpft sind und erfolglos blieben. Da hast Du sicher recht, dass dies einen langen Atem erfordert.

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:

Benutzeravatar
felix465
Gold-Mitglied
Gold-Mitglied
Beiträge: 1118
Registriert: 02 Nov 2008 15:58:20
Geschlecht: weiblich
Wohnort: 41836 Hückelhoven, NRW
Kontaktdaten:

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon felix465 » 28 Mai 2010 10:15:36

Hallo Reisfreak,

ich hoffe, du hast dich vom Schock wieder erholt :lol:

Ich war auch "ausnahmsweise" mal sprachlos, als der Sachbearbeiter von der Krankenkasse mir das gesagt hat. Da fällt einem aber auch wirklich nicht´s mehr zu ein.

Ich warte jetzt mal bis zum Herbst und dann frag ich meinen Doc für ein Schreiben. Ich denke, so kurz hintereinander hätte das eh keinen Sinn und vielleicht kann man dann schon reinschreiben, dass andere Kassen einen Zuschuss gewähren. Ich drück auf jedenfall ganz fest die Daumen für dich.


Pierre15
Ich hab es bei der Krankenkasse auch schon schriftlich versucht. Hab die Kopie des Schreibens (3 Seiten) sogar meiner Freundin (auch Zöli) gezeigt. Die meinte daraufhin nur, ob ich überhaupt noch Lust am Leben hab. Aber selbst schriftlich hat es nichts genutzt.

Benutzeravatar
Jochen
Regional Moderator
Regional Moderator
Beiträge: 7598
Registriert: 01 Apr 2006 17:12:46
Geschlecht: männlich
Wohnort: Pinneberg bei Hamburg

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Jochen » 28 Mai 2010 10:22:15

Hallo Felix,

felix465 hat geschrieben:...und vielleicht kann man dann schon reinschreiben, dass andere Kassen einen Zuschuss gewähren.


das ist ja ein völlig neuer Aspekt, Bild
würdest Du uns bitte die Kassen nennen die einen Zuschuß zur glutenfreien Ernährung zahlen,
denn lt. Gesetz ist es ja nicht möglich so wie es hier schon einige male deutlich geschrieben wurde.

Bin auch gerne bereit, es vertraulich zu behandeln wenn Du mir das per PN schickst.
Bild Gruß Jochen

Benutzeravatar
felix465
Gold-Mitglied
Gold-Mitglied
Beiträge: 1118
Registriert: 02 Nov 2008 15:58:20
Geschlecht: weiblich
Wohnort: 41836 Hückelhoven, NRW
Kontaktdaten:

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon felix465 » 28 Mai 2010 10:36:46

Hallo Jochen,

kleines Missverständnis?

Falls ich mich undeutlich ausgedrück hab: es war gemeint, falls Reisfreak es durchgekommt. Bis zum Herbst ist ja noch Zeit und vielleicht hat seine Krankenkasse bis dahin ja eine postive Entscheidung getroffen (wär zumindest schön). Dafür drück ich ihm ja auch die Daumen, dass es klappt und für uns andere Zölis so einen Weg freischafft und uns die Möglichkeit gibt, unsere Krankenkassen dann darauf hin zu weisen.

Liebe Grüße
Melanie

Pierre15
Frischling
Frischling
Beiträge: 45
Registriert: 19 Aug 2005 20:25:51
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Pierre15 » 28 Mai 2010 13:16:39

Hallo reisfreak ! Hallo felix 465 !

Zuschuß der Krankenkassen: Es ist hier nicht entscheidend, ob der Gesetzgeber genug Verantwortung trägt oder ob es nicht ungerecht ist.
Unabhängig von den bestehenden Gerichtsurteilen (BSG usw.) sind und bleiben die Sozialkassen für " Spenden"(Zuschüsse) leer.
Wenn es in der Vergangenheit kein Zuschüsse gegeben hat, wird das in der Gegenwart und Zukunft erst recht so sein.
Auch davon unabhängig: je mehr Zölis in der Gesellschaft bekannt werden, desto unwahrscheinlicher wird es sein, dass der Gesetzgeber sich an Zuschüsse beteiligen wird, da die Kosten hierfür zu hoch sein werden.
Das würden den Krankenkassen monatlich Millionen kosten.
Seid froh,dass ihr in Deutschland (noch) nicht den Beton aus eigenen finanziellen Mitteln für eine dann hoffentlich nicht eintretende Hüftoperation(Hüftschacht) selbst mitbringen müsst.
Bei der Zuschussfrage wird auch die Hanne(lore) Kraft als Zöli und mögliche Ministerpräsidentin in NRW auch nicht weiterhelfen können.
Erspart euch die Zeit und Energie hierfür. Dieses Thema ist seit Jahren bekannt.

felix465:
Du hast keine Antwort der KK erhalten ? Dann solltest du an die nächst höhere Aufsichtbehörde von der KK schreiben, auch mit dem Hinweis der Nicht-Reaktion des Geschäftsstellenleiters.
Nach der krassagen Aussage (die du vor ein paar Tagen geschrieben hattest) des KK-Mitarbeiters, ist dieser meines Erachtens für die Öffentlichkeit(Bürger) unzumutbar und stellt eine Gefahr dar.
Hast du nicht durch diese Aussage psychischen Beschwerden(Traume, etc. und bist aufgrund dessen in Behandlung?... ( kleiner Hinweis).
Gruß, Pierre15

evalilly
Frischling
Frischling
Beiträge: 37
Registriert: 21 Mär 2008 03:16:38
Wohnort: Erkrath

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon evalilly » 28 Mai 2010 23:41:02

hallo,
ich habe 30% "behinderung" zuerkannt bekommen, dazu habe ich laktoseintoleraz. meine zotten haben sich nach jahren, obwohl ich stickte diät lebe, nicht wieder gebildet. mein darm ist vernarbt. ich bin hypernervös, schlafe kaum, dazu kommen noch andere "gebrechen", die ich nicht erörtern kann :( ich war vor 3 wochen bei einer gastroskopie. mein arzt sagt, er wäre kein spezialist. was soll ich tun? medikamente für den magen kosten auch nicht wenig, dazu auch mittel gegen magensäure und natürlich das glutenfreie essen (meine familie "muss" das essen, was ich jeden tag koche). für das letzte jahr hat das finanzamt den freibetrag abgelehnt! eine stationäre kur hat man mir auch abgelehnt. man sagte mir, dass ich nach der arbeit (vollzeit- bis 17-18h) in die großstadt zurückfahren solle und könne mich da "behandeln" lassen - bis 22.h!!!
hat jemand ähnliche probleme, sogar tipps?
evalilly
___________________________________________________________________________________________________________
lache, wenn du gelegenheit dazu hast, oder tu es so...
alles wird gut, solange wir noch was zu sagen haben...

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 29 Mai 2010 05:50:48

Das würden den Krankenkassen monatlich Millionen kosten.

Du, Pierre, dass müssen die Kassen mit einkalkulieren, wenn Einsparungen auf der Basis von ungerechten Rechtssprechungen erfolgen... solche Pseudoeinsparungen stehen nun mal generell auf wackligen Beinen, ohne jegliches Fundament und auf wackligen Beinen steht heutzutage sehe sehr viel. Ein Windhauch genügt meist um es umzuwerfen.

...wie war das doch gleich z.B. bei der staatl. Pendlerpauschale, die das Gleichheitsgrundgesetz verletzte ? Es ist ja schon fast eine neue Mode geworden, sich aus Gründen von Einsparungen über Gleichheitsgrundgesetze hinwegzusetzen. Dem muss eine Ende gesetzt werden !

Ergo: Im Sinne der Gleichberechtigung muss also für uns Zölis der Mehraufwand für die Ernährung erstattet werden oder es müssen z.B. gesetzl. Auflagen her, damit die Nahrungsmittelhersteller der glutenfreien Produkte die Preise drastisch senken müssen um sie weitgehend an die üblichen Nahrungsmittelpreise anzupassen... eins von Beiden. Die hohen Preise (2-4 mal höher) im glutenfreien Bereich sind nämlich weder mit wesentlich höheren Rohstoffpreisen, noch mit erhöhtem Produktionsaufwand zu rechtfertigen. Ich halte hier eine Preiserhöhung von allernfalls max. 20% für angemessen, aber nich 200 - 400% ! Es kann und darf nicht sein, dass sich dabei so einige Lebensmittelhersteller auch noch an unserer Krankheit finanziell gesundstoßen wollen !!!

Ideal wäre es natürlich, wenn die gf-Lebensmittelhersteller die Preise etwas absenken, die Produkte MWSt frei (oder zumindest begünstigt z.B. nur 3 % ) wären und die Kassen einen geringen Beitrag zu gf- Ernährung leisten. Dann wäre das Problem gleichmässig auf alle verteilt. Aber so ein Modell ist in einem Land, wo so derart viel Uneinheit herrscht, wohl eher nicht praktikabel... oder doch ? Vielleicht lernt man es ja auch hier mal in diesem unseren "glorreichen" deutschen Lande in punkto Gleichverteilung (sowohl beim Geben als auch Nehmen) etwas dazu und bekommt in Zukunft Lösungen hin, die allen gleichermassen gerecht werden. Man sollte die Hoffnung ja nie aufgeben ;-) Auf jeden Fall muss hier etwas geschehen, damit nicht die ganze finanzielle Last von jenen zu tragen ist, die ohnehin alleine mit der Krankheit schon genug zu tragen haben.

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 29 Mai 2010 07:33:08

Jochen hat geschrieben:Hallo Felix,

felix465 hat geschrieben:...und vielleicht kann man dann schon reinschreiben, dass andere Kassen einen Zuschuss gewähren.


das ist ja ein völlig neuer Aspekt, Bild
würdest Du uns bitte die Kassen nennen die einen Zuschuß zur glutenfreien Ernährung zahlen,
denn lt. Gesetz ist es ja nicht möglich so wie es hier schon einige male deutlich geschrieben wurde.

Bin auch gerne bereit, es vertraulich zu behandeln wenn Du mir das per PN schickst.


Hallo Jochen,

wenn es bei der derzeitigen Gesetzgebung möglich ist, dann nur weil die Kasse es freiwillig macht. Sie muss sich ja m.W. nicht unbedingt an das lautende Gesetz halten. Sie kann - muss aber nicht. Wahrscheinlich wird dann derjenige, der wirklich einen Zuschuss erhält, von der Kasse zu Stillschweigen verpflichtet. ;-)

Nein. Es muss sich hier wirklich etwas auf gesetzl. Ebene (Ausnahmezusatzregelung im SGB) verändern, damit es auch in unser aller Sinn ist. Ich werde dann auch versuchen, ob ich gemeinsam mit meinem Arzt in Sachen Sozialgesetz unter der Hinzuziehung eines Anwalts für Sozialrecht tätig werden kann. Mein Arzt ist glaube ich der richtige Partner für mich, denn er ist über die Kassen genauso erboßt wie ich. Aber wer ist heutzutage nicht erboßt über die Kassen. ;-)

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:
Zuletzt geändert von Reisfreak am 29 Mai 2010 21:39:29, insgesamt 2-mal geändert.

Benutzeravatar
Hetairos
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 8488
Registriert: 05 Apr 2006 08:39:20
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Mecklenburg

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Hetairos » 29 Mai 2010 09:12:32

Nichts bleibt wie es ist und das bleibt so ;)

Ich habe mich in diesem Zusammenhang an einen alten Thread erinnert.
Wenn es auch nicht direkt das Thema ist, aber irgendwie passt es doch...
Für uns als Kinder gab es auch noch Hustensaft auf Rezept.

-->gf Mehl auf Rezept<--

Lieben Gruß,
Hetairos
Es ist nicht alles glutenfrei, aber es ist nicht alles nicht glutenfrei, auf dem nicht glutenfrei drauf steht.

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 29 Mai 2010 12:42:43

http://www.cookelani.de/story/beteiligu ... reie-diaet

Warum sollte die Krankenkasse Kosten für Zöliake-Betroffene übernehmen?

Im deutschen Gesetz ist schon seit über 30 Jahren verankert, dass Krankenkassen keine Zuschüsse im Rahmen von Diäten leisten dürfen. Der Fokus bei diesem Gesetz liegt hierbei auf dem Begriff „Diät“. Es ist jedoch anzunehmen, dass sich die damalige Verordnung vielmehr auf klassische Diäten, also auf die Gewichtsabnahme bezogen hat. Dies kann man jedoch nicht auf die glutenfrei Ernährung beziehen. Bei dieser Gesetzesgebung wurde auch nicht beachtet, dass glutenfreie Ernährung zwingend notwendig ist und nicht anders behandelt werden kann. Bei Nichteinhaltung der glutenfreien Ernährung würden bei den Betroffenen gesundheitliche Schäden entstehen und somit bei den Krankenkassen höhere Kosten verursachen.... Zitatende

usw. usf.

Meine Anmerkung dazu: Es ist schon klar, dass es keine Zuschüsse für kalorienreduzierte/kohlehydratreduzierte Kost geben kann, denn da hat man ja schliesslich die Möglichkeit mit FDH :lol: (Friss die Hälfte) die gleiche Wirkung zu erzielen - aber bei glutenfreier Ernährung (Diät) ist der Sachverhalt ein ganz anderer ! Zudem kommt erschwerend hinzu, dass es eben eine glutenfreie Ernährung sein muss und nicht nur eine glutenarme Diät. Die glutenfreie Diät ist m.E. die strengste Diät, die es überhaupt gibt und das macht sie zum absoluten Härtefall. Das Wort "Diät" ist desweiteren in erster Linie mal nichts weiter als ein Sammelbegriff für die verschiedensten Diäten und deshalb müsste man hier auch im gesetzl. Rahmen differenzieren und nicht alle "Diäten" über den einen Kamm des Begriffes "Diät" scheren und schon gleich garnicht die glutenfreie "Diät" mit dem Begriff der "kalorienredizierten Diät" verwechseln.

Manchmal hab ich echt den Verdacht, die Gesetzgeber haben von Tuten und Blasen nicht den blassesten Schimmer - nein, ich bin schon fast der Überzeugung. Solchen Leuten gehört es eigentlich strikt untersagt, Gesetze zu erlassen.

Dieses angestaubte Gesetz bzgl. Zuschuss für Diäten ist veraltet und bedarf bzgl. der glutenfreien Diät somit dringend der Reformierung/Ergänzung und ich denke man hat mit diesen stichhaltigen Argumenten durchaus eine Chance auch ohne Verfassungsgericht etwas in dieser Richtung zu bewirken.

BTW: Mehr zum Thema Ablehnung für Mehraufwand Ernährung bei Diabetes. Der Sachverhalt passt zwar jetzt nicht so ganz, aber vielleicht interressiert es ja den Einen oder Anderen. In dieser Ablehnung geht es klar darum, dass eine kalorienreduzierte Kost keinen finanziellen Mehraufwand bedeutet.... Das ist aber bei der Zöliakie ganz anders....

http://www.bundesverfassungsgericht.de/ ... 67305.html

Wer Lust hat, kann ja mal in den Entscheidungen herumkramen. Ich habe noch keine Klage und Urteil bzgl. Zuschuss für Zöliakiebetroffene per KK gefunden....

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:
Zuletzt geändert von Reisfreak am 30 Mai 2010 16:20:36, insgesamt 5-mal geändert.

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 29 Mai 2010 14:15:28

Hetairos hat geschrieben:Nichts bleibt wie es ist und das bleibt so ;)

Ich habe mich in diesem Zusammenhang an einen alten Thread erinnert.
Wenn es auch nicht direkt das Thema ist, aber irgendwie passt es doch...
Für uns als Kinder gab es auch noch Hustensaft auf Rezept.

-->gf Mehl auf Rezept<--

Lieben Gruß,
Hetairos


Nun, wenn die Kassen effizienter wirtschaften würden, dann wäre das heute sicher auch noch drin. :yes:

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:

Benutzeravatar
felix465
Gold-Mitglied
Gold-Mitglied
Beiträge: 1118
Registriert: 02 Nov 2008 15:58:20
Geschlecht: weiblich
Wohnort: 41836 Hückelhoven, NRW
Kontaktdaten:

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon felix465 » 29 Mai 2010 17:30:30

Hallo,

mich regt an der Aussage, die ich von dem Bearbeiter meiner Krankenkasse erhalten hab, auch eher auf, dass sie bereitwillig sehr viel teurere Behandlungen bezahlen würden, aber immer mehr Vorsorgemaßnahmen bzw. in dem Fall ein Zuschuß zu den Mehrkosten der gf-Ernährung gestrichen werden.

Irgendwie ist es doch paradox von den Kassen, Vorsorgemaßnahmen (dazu zähl ich auch die gf-Ernährung bzw. den Zuschuß dazu) streichen und quasi, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sprich aus einer Zöliaki noch zusätzlich Diabetis oder noch schlimmer Krebs entwickelt hat, die Kassen bereit sind, die Kosten ohne weiteres zu übernehmen. Wenn im Vorfeld z.B. ein Zuschuss zur gf-Ernährung gezahlt worden wäre und dadurch eine strickte gf-Ernährung (ok, ich weiß, dass das nicht alle versuchen strickt einzuhalten) gewährleistet ist, wäre es gar evtl. gar nicht erst zu Folgekrankheiten gekommen und mehrere Tausende hätten die Kassen so spraren können und damit könnte man etliche weiteren Zölis den Zuschuß gewähren.

Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt und vielleicht sieht auch irgendjemand, der die Möglichkeit hat etwas zu ändern, mal die Situation von der Seite, dass mehr in Vorsorgemaßnahmen (auch Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt) gesteckt werden, um oft weitgrößere Folgekosten zu vermeiden.

Noch eins zur Absetzbarkeit bei der Steuererklärung: Im Gesetztestext für die Anerkennung von außergewöhnlichen Belastungen steht u.a., dass Kosten der Lebensführung dem Steuerpflichtigen zwangsläufig entstehen und sie müssen die entsprechende zumutbare Eigenbelastung übersteigen. Nur der übersteigende Betrag kommt für einen Abzug in Betracht. Außerdem muss gegeben sein, dass man sich auch rechtlichen, sittlichen oder tatsächlichen Gründen nicht entziehen kann.

Soweit der Gesetztestext und jetzt erklär mir mal bitte jemand, wieso dies auf uns Zölis und unsere Mehrkosten nicht zutrifft. Mir entstehen die Kosten im Zuge der Diagnose Zöli zwangsläufig und ich kann mich diesen Kosten nicht nicht entziehen.

Naja, im Moment kann man eh nicht´s dran ändern (außer den KK und Finanzamt regelmäßig damit auf den Keks zu gehen und es immer wieder zu versuchen).

Liebe Grüße
Melanie

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 29 Mai 2010 19:52:47

Zu den verordnungsfähigen Produkten können auch spezifisch auf ein Krankheitsbild abgestimmte Spezialprodukte gehören, wenn sie medizinisch erforderlich sind.

1. Glutenfreie Diät IST definitiv spezifisch auf ein Krankheitsbild abgestimmt.
2. Die glutenfreien Spezialprodukte SIND definitiv zur Heilung medizinisch erforderlich.

Trifft also Beides gleichermassen zu.

Was soll also die Excludierung der Zöliakie, bzw. der glutenfreien Produkte, bedeuten ??? Erkläre mir das doch bitte mal einer in logischen Worten. :lol: Sorry, aber so einen derart selten dämlichen und widersprüchlichen Gesetzestext hab' ich ja schon lange nicht mehr gelesen... Freunde, ich schmeiss mich wech vor Lachen :lol:

Fakt ist: Es gibt keinerlei Begründung, warum glutenfreie Ernährung nicht bezuschusst werden kann. Es gibt aber zahlreiche Gründe, warum dies doch so erfolgen sollte und auch müsste. Dieser Gesetzestext schiesst sich m.E. selbst durch's Knie und ist bzgl. der Verwehrung von Zuschüssen für gf-Ernährung völlig haltlos aus der Luft gegriffen, ja, es widerspricht sogar dem eigenen Gesetzestext in einem Atemzug ! Ich muss mich jetzt wirklich langsam ernsthaft fragen, warum bis jetzt noch keiner gegen so einen Schmarren angegangen ist bzw. keinen Erfolg hatte. Es ist wahrscheinlich doch ein Fall für das Verfassungsgericht.... und das mir letztlich dieser Weg nicht erspart bleibt, denn wer A sagt, der muss auch B sagen. Ich fühle mich verantwortlich und verpflichtet, dass sich möglicherweise etwas ändert. Momentan habe ich auch viel Zeit und mein Energiepotential steigt in dieser Sache stetig.

Bitte habt Verständnis, wenn ich über weitere Vorgehensweisen nicht mehr detailliert öffentlich berichten werde und obgleich auch ich nun in dieser Sache ernsthaft tätig werde, sollte sich nun keiner davon abhalten lassen, den gleichen Weg zu beschreiten. Ich wünsche uns allen alles Gute und viel Erfolg !

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 30 Mai 2010 08:52:07

Hallo Anna,

ist das hier die aktuellste Rechtssprechung ? Werde ich mir dann gleich mal ausdrucken.

http://www.sgb-v-handbuch.de/pdf/31%20A ... mittel.pdf

Schönen Sonntach wünscht

Reisfreak :chinese:

Nachtrag: Seltsam bleibt jedoch, dass ich auf allen anderen Seiten nichts zu "Gluten" gefunden habe.
z.B. http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__31.html :überlegen:
Zuletzt geändert von Reisfreak am 31 Mai 2010 02:20:21, insgesamt 1-mal geändert.

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 30 Mai 2010 09:53:01

felix465 hat geschrieben:Hallo Jochen,

kleines Missverständnis?

Falls ich mich undeutlich ausgedrück hab: es war gemeint, falls Reisfreak es durchgekommt. Bis zum Herbst ist ja noch Zeit und vielleicht hat seine Krankenkasse bis dahin ja eine postive Entscheidung getroffen (wär zumindest schön). Dafür drück ich ihm ja auch die Daumen, dass es klappt und für uns andere Zölis so einen Weg freischafft und uns die Möglichkeit gibt, unsere Krankenkassen dann darauf hin zu weisen.

Liebe Grüße
Melanie


Liebe Melanie,

etwas ausser der Reihe von der Kasse zu bekommen, steht nicht primär in meinem Bemühungsfokus. Es ist nur ein Anfang von einer möglicherweise grossen und beschwerlichen Reise. Ich möchte dabei nur keine Instanz auslassen und wenn die niedrigere Bemühung keinen Erfolg zeigt, dann bin ich halt gezwungen zur nächsthöheren Instanz "aufzusteigen" und das völlig ruhigen Blutes. Kommt Zeit - kommt Tat und lieber einen Weg langsam und bedächtig gehen, als ihn garnicht beschreiten. Für mich ist der Weg in dieser Sache erst dann zu Ende, wenn ich möglicherweise auch vom BVG abgeschmettert wurde und dann kann ich auch erst sagen, dass alle rechtlichen Möglichkeiten restlos ausgeschöpft sind.

Ach und übrigends: Soweit ich informiert bin, hat die DZG irgendwann mal einen Musterprozess in dieser Sache gegen eine Krankenkasse geführt ..... was für ein Blödsinn ! Die Krankenkasse kann sich immer auf das geltende Gesetz berufen. Es ist das geltende Gesetz das gestürzt werden muss - nicht die Kasse. Also "gestürtzt" im Sinne einer Zöliakiehärtefallausnahmeregelungsergänzung (was für eine geniale Wortschöpfung :lol: Es haut mir die Füsse wech ). Ich sachs ja immer wieder: Von solchen Vereinen ist keine wirkliche Hilfe für die Allgemeinheit zu erwarten, obwohl sie regelmässig Geld von den Mitgliedern bekommen. Das was die DZG dafür als Gegenleistung liefert ist m.E. recht dürftig bis blamabel.

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:
Zuletzt geändert von Reisfreak am 31 Mai 2010 12:18:48, insgesamt 1-mal geändert.

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 31 Mai 2010 03:41:32

evalilly hat geschrieben:hallo,
ich habe 30% "behinderung" zuerkannt bekommen, dazu habe ich laktoseintoleraz. meine zotten haben sich nach jahren, obwohl ich stickte diät lebe, nicht wieder gebildet. mein darm ist vernarbt. ich bin hypernervös, schlafe kaum, dazu kommen noch andere "gebrechen", die ich nicht erörtern kann :( ich war vor 3 wochen bei einer gastroskopie. mein arzt sagt, er wäre kein spezialist. was soll ich tun? medikamente für den magen kosten auch nicht wenig, dazu auch mittel gegen magensäure und natürlich das glutenfreie essen (meine familie "muss" das essen, was ich jeden tag koche). für das letzte jahr hat das finanzamt den freibetrag abgelehnt! eine stationäre kur hat man mir auch abgelehnt. man sagte mir, dass ich nach der arbeit (vollzeit- bis 17-18h) in die großstadt zurückfahren solle und könne mich da "behandeln" lassen - bis 22.h!!!
hat jemand ähnliche probleme, sogar tipps?
evalilly
___________________________________________________________________________________________________________
lache, wenn du gelegenheit dazu hast, oder tu es so...


Hallo evalilly,

gehe in ein grösseres medizinisches Versorgungszentrum, falls in Deiner Nähe vorhanden. Am besten die derzeitigen Befunde von Deinem Arzt aushändigen lassen und mitnehmen. In punkto Magensäure gibt es verschreibungspflichtige Medikamente wie z.B. Omeprazol. Das stellt dann auch die Magensäureproduktion in Bezug auf Reduzierung dauerhaft ein.

Beste Grüße

Reisfreak :chinese:

Reisfreak
Bronze-Mitglied
Bronze-Mitglied
Beiträge: 135
Registriert: 08 Okt 2009 05:09:58
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Reisfreak » 31 Mai 2010 12:04:14

felix465 hat geschrieben:Irgendwie ist es doch paradox von den Kassen,........


Hallo Melanie,

fällt mir gerade noch zum Thema Paradoxie ein um nun einen kleinen Abschweifer in den dentalen Bereich zu machen: Z.B. eine Parodontosebehandlung wird von den meisten Kassen (oder sogar von allen) bezahlt - die vorangehende, aus der Sicht des Zahnarztes aber notwendige professionelle Zahnreinigung nicht, die eigentlich einen Bruchteil dessen kostet, was die eigentliche Parodontosebehandlung kostet. Es gibt gute Gründe für diese vorangehende prof. Zahnreinigung, da die darauffolgende eigentliche Parodontosebehandlung dann viel mehr Chancen auf einen dauerhaften Erfolg bietet...

Langsam hab ich den Eindruck, dass das was von der Kasse nicht bezahlt wird, jeglicher Grundlage entbehrt und völlig aus der Luft gegriffen ist. Eine sinnvolle Logik ist darin jedenfalls nicht zu erkennen. :lol: Man könnte wirklich fast darüber lachen, wenn es denn nicht so derart zum Weinen wäre...

Besten Gruss

Reisfreak :chinese:

Pierre15
Frischling
Frischling
Beiträge: 45
Registriert: 19 Aug 2005 20:25:51
Wohnort: Bergisch Gladbach

Re: Unterstützung vom Staat/Krankenkasse?

Beitragvon Pierre15 » 31 Mai 2010 13:34:26

Hallo Reisfreak !

fehlende Gerechtigkeit: es gibt tausende von Beispielen in allen Lebensbereichen.
Ist es z.B. gerecht, wenn wirtschaftliche Millionäre jede Woche kostenlose Lebensmittel von der "Tafel "erhalten ? Auch das gibt es.
Der Begriff " Gerechtigkeit" passt nicht mehr in diese Zeitepoche und ist als Argument nachrangig geworden.

Du schreibst, dass du jetzt viel Zeit hast und möchtest mit deinem "fachkompetenten u.verärgerten Hausarzt(verdient er jetzt zuwenig?) den Weg bis zum BVG einschlagen.
Dann hast du ja viel, viel Zeit. Das Urteil ( wenn überhaupt-negativ))erfolgt dann in ca. 10 Jahren. Bis dahin gibt es wahrscheinlich die "Pille" für die Zölis (da die Erkrankung dann zu einem Massenphänomen geworden ist und die Forschung global verstärkt wird).Schließlich kann ja die Anzahl von Massen( Hunderttausende) nicht dahinsiechen...

Schnellerer und vielleicht erfolgreicher Weg."Taschenbuch des öffentlichen Lebens"besorgen. Anschriften, Tel.Nr.aller Entscheidungsträger und Nicht-Entscheidungsträger sind dort aufgeführt.
Mit deinem "fachkompetenten" Hausarzt diese Stellen anschreiben, anrufen und /oder persönliche Termine dort einfordern.
Ohne nachhaltige Unterstützung und Einwirkung der betroffenenen Verbände (z.B. DZG mit den dann entsprechend vorliegenden neutralen Gutachten) ist es schwer durchsetzbar. Also vor "Ort praktische Lebensführung".
Hinzu sollte der Druck der Öffentlichkeit (Demos, Medien) massiv ausgeweitet und systematisch aufgebaut werden. Ein jährlicher Zöli-Tag, veranstaltet von der DZG , interessiert keinen in Deutschland -!! außer den Betroffenen selbst.

Nochmal: Geld regiert die Welt und dieses Gut (nicht nur) in der Finanzkrise (Sparmaßnahmen) ist für die Entscheidungsträger weitaus höherrangiger als die Frage, ob Deutschland deshalb 82 Millionen
Einwohner hat oder z.B. nur 81Millionen 969000 (mangels Zuschüsse), wenn du verstehst, was ich meine.

Gruß, Pierre15


Zurück zu „Behörden, Ämter, Versicherungen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Login