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Ärztl. Betreuung von Zöliakie-Betroffenen in Österreich

Fragen und Tipps, die zu keinem oben aufgeführten Thema passen

Moderator: monilein

Ärztl. Betreuung von Zöliakie-Betroffenen in Österreich

Fragen und Tipps, die zu keinem oben aufgeführten Thema passen

Moderator: monilein

Susanne1969
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Ärztl. Betreuung von Zöliakie-Betroffenen in Österreich

Beitragvon Susanne1969 » 04 Mai 2009 17:01:44

Hallo!

Ich möchte hier mal an eine Frage die österr. Mitbetroffenen richten:
Habt ihr ärztliche Betreuung in der Nähe eures Wohnortes?

Ich fahre ja nach wie vor nach Wien/AKH zur Blutuntersuchung u. Gespräch mit Dr. V. in der Zöli-Ambulanz.
Leider nimmt das sehr viel Zeit in Anspruch, da ich ca. 75 km zu fahren habe.
Außerdem ist es nicht gerade angenehm, ohne Frühstück so weit zu fahren, wenn Blutabnahme ist.
Da ja auch immer dieser SLM-Test durchgeführt wird, muss ich insgesamt 3x nach Wien fahren.

Habe vor kurzem wieder mal beim österr. Zöliverein nachgefragt, die empfehlen mir außer Dr. V. in Wien ein KH in St. Pölten (135 km entfernt!).

Wie macht ihr anderen das?
Lasst ihr die Blutwerte vom Hausarzt untersuchen?
Meinem Hausarzt traue ich das leider nicht wirklich zu.
Gibt es tatsächlich keine Internisten, die sich mit der Krankheit einigermaßen auskennen?

lg, Susanne

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moni130
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Beitragvon moni130 » 04 Mai 2009 21:57:54

Hallo Susanne,

was sind schon 75 km wenn es um die Betreuung durch anerkannt kompetente und interessierte Ärzte geht? Nur wenn von möglichst vielen Erkrankten die Erfahrungen an einer Stelle zusammenlaufen, dann kann es auch in der Forschung voran gehen. Du solltest es als ein großes Glück betrachten, dass Du bei einem der besten Experten, die Europa zu bieten hat, gelandet bist.

Gruß
Monika

Susanne1969
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Beitragvon Susanne1969 » 05 Mai 2009 12:15:21

Hi Moni!

Natürlich weiß ich es zu schätzen, dass ich von so einem guten Arzt betreut werde.
Ich weiß auch, dass in Wien Forschung in Sachen Zöli betrieben wird.
In der Zöliambulanz in Wien waren lt. meinem Wissensstand von vor einem Jahr 1.800 Patienten in Behandlung.
Ich nehme an, dass wieder sehr viele neue Patienten dazu gekommen sind.

Die Erstuntersuchungen bei mir sind längst abgeschlossen, es geht hauptsächlich um die jährl. Blutkontrollen u. ich frage mich sehr wohl, warum andere Krankenhäuser bzw. Ärzte (Internisten?) offenbar außerstande sind, diese Antikörper zu bestimmen.
Wahrscheinl. wäre es auch für die Zöliambulanz eine enorme Entlastung, wenn diejenigen, die sich strikt an die Diät halten u. somit gesund sind, die jährl. Kontrollen woanders machen könnten.

Dass es für ein Einzugsgebiet von ca. 2 Millionen Einwohnern offensichtlich 2 kompetente Ärzte/Krankenhäuser gibt, kann ich nicht ganz verstehen.

lg, Susanne

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Hetairos
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Beitragvon Hetairos » 05 Mai 2009 12:36:25

Hallo Susanne,

Susanne1969 hat geschrieben:Hi Moni!
...es geht hauptsächlich um die jährl. Blutkontrollen u. ich frage mich sehr wohl, warum andere Krankenhäuser bzw. Ärzte (Internisten?) offenbar außerstande sind, diese Antikörper zu bestimmen...


Maßgeblich ist, was auf dem Laborauftrag steht. Lies dich doch einmal durch -->diesen Thread<--.
Welches Labor der Doc mit einer Zöliakie-spezifischen Verlaufskontrolle beauftragen kann, sollte er wohl herausfinden können ?!

Lieben Gruß, Hetairos
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juan
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Beitragvon juan » 09 Mai 2009 05:25:47

Ich gehe mit meiner Tochter zum Kinderarzt, hole mir die Überweisung fürs Labor und lasse ihr dort Blut abnehmen.

Ich sehe ja dann selbst ob der Befund negativ ist. Somit muss ich zu keinen Spezialisten oder überhaupt ins KH.

Wozu auch wenn alles passt.
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Beitragvon Susanne1969 » 09 Mai 2009 08:04:20

@Hetairos:
Natürlich könnte ich zu einem x-beliebigen Arzt gehen, ihm die Liste vorlegen, was alles untersucht gehört.
Vielleicht mache ich das auch mal, aber trotzdem will es mir immer noch nicht einleuchten, dass Fachärzte nicht wissen, worauf sie zu achten haben.
Ist das bei anderen Krankheiten auch so, dass man als Patient hingehen muss zum Arzt u. ihm sagen muss, was genau er zu tun hat?
Irgendwie widerstrebt mir das, ich kann zu so einem Arzt kein Vertrauen haben.

@Juan:
Ja, wenn's so auch geht, warum nicht?
Leider kenne ich hier am Land kein Labor (ausser in den Krankenhäusern), da müsste ich erst wieder nach Wien fahren.

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Beitragvon flyboy626 » 12 Jun 2009 14:00:36

Hat man noch eine Ärztliche Betreuung? Ich weiß überhaupt nicht davon seitdem ich eineinhalb Jahre von Zöliakie diagnostiziert wurde.

Gibt es spezieller Arzt, der uns betreut? Welche Arten von Arzt sind sie (Allgemeine Arzt?). Und wofür.

Dank voraus!
Lg Wei

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Re: Ärztl. Betreuung von Zöliakie-Betroffenen in Österreich

Beitragvon EnjaEmmeli » 30 Aug 2010 12:46:48

Hallo :-)

Ich geh einmal im Jahr zu einem Bluttest zu meinem Internisten der auch die Diagnose gestellt hat (Privat)! Der hat auch gleich ein Labor dabei ;-) Bei Bedarf bekomm ich dann dort auch gleich mein Rezept für meine Eisen-Tabletten ;-) (4 Monate-Packung) ...

LG


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