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Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie

Alternative

Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie
Lenalein
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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Lenalein » 16 Jan 2015 13:00:21

Nein,bei dem Pendler waren wir nicht mehr. Die Untersuchung der Stuhlprobe wurde vom Homöopathen in Auftrag gegeben. Es ging ja auch darum,ob er vielleicht krankhafte Pilze hat oder ähnliches. Dass es keine Diagnostik für Zöliakie ist,war klar. Es ging mehr darum zu sehen,ob andere Faktoren nicht passen. Und scheinbar sind im Dünndarm ja viel zu wenig Bakterien und dieser funktioniert dadurch nicht gut. Und das könnte laut Befund durch eine Nahrungsunverträglichkeit ausgelöst sein.
Ich wurde nur schon von anderen schief angeschaut nach dem Motto: Untersuchung der Stuhlprobe ist totaler Blödsinn mit gar keiner Aussagekraft!

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moni130
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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon moni130 » 16 Jan 2015 13:36:33

Bakterien im Dünndarm interessieren nur bei sog. bakterieller Fehlbesiedelung, d.h. zu viele "falsche" Bakterien am falschen Ort. Dass zu wenig Bakterien im Dünndarm Krankheitsursache sein sollen, also davon habe ich noch nie gehört. Aber da der Fantasie der Homöopathen keinerlei Grenzen gesetzt sind, werden die sicherlich auch irgendwelche Kügelchen bieten.

Ich fürchte, Du hast eine ausgeprägte Begabung, Dich auf Scharlatane einzulassen und stolperst von einem unseriösen Angebot zum nächsten. Wie wäre es, wenn Du beim nächsten Mal, bevor Du an Deinem Kind rundoktorn lässt, hier mal nachfragst, was von dem einen oder anderen Ansatz zu halten ist. D.h. wenn Dir ein Arzt mit einer Methode kommt, die nicht von den gesetzlichen Kassen bezahlt wird, dann sage erst einmal "STOPP - darüber will ich mich erst informieren."

Gruß
Monika

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Heiterkite » 16 Jan 2015 15:16:21

moni130 hat geschrieben:Ich fürchte, Du hast eine ausgeprägte Begabung, Dich auf Scharlatane einzulassen und stolperst von einem unseriösen Angebot zum nächsten. Wie wäre es, wenn Du beim nächsten Mal, bevor Du an Deinem Kind rundoktorn lässt, hier mal nachfragst, was von dem einen oder anderen Ansatz zu halten ist. D.h. wenn Dir ein Arzt mit einer Methode kommt, die nicht von den gesetzlichen Kassen bezahlt wird, dann sage erst einmal "STOPP - darüber will ich mich erst informieren."

Sowas ging mit gerade auch durch den Kopf.
Warum versuchst du es nicht erstmal mit richtigen Ärzten die richtige Medizin betreiben?
Das, was der Homöopath rausgefunden hat, hat diagnostisch genau so viel Wert wie die Bioresonanz.

Du könntest natürlich noch einen igg-Test machen lassen. Oder du überweist einfach mir genügend Kohle und ich "diagnostiziere" das, was üblicherweise rauskommt und was dagegen hilft.)
(Zu viele schlechte/zu wenig gute Bakterien, Candida. Therapie: Verzicht auf Industriezucker, weißes Mehl, Gluten, Schweinefleisch, Farbstoffe, Glutamat, Milch. Und irgendwas in D12.)

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Lenalein » 16 Jan 2015 19:41:33

:lol: Ihr habt wahrscheinlich recht. (Die Bakterien im Dünndarm sind keine Krankheitsursache,sondern die Anzahl kann durch eine Nahrungsmittel Unverträglichkeit beeinflusst sein)

Das Problem am richtigen Mediziner ist,dass wir seit Oktober gf ernähren. Aber ich werde für das Frühjahr in der Haunerschen in München einen Termin ausmachen und uns beraten lassen. Dr. Baas hat schon so nett geantwortet,sie schlägt vor,bis zum 6. Lebensjahr zu warten. Mal schauen.

Vielen Dank :yes:

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Hetairos » 16 Jan 2015 20:14:54

Hallo Lenalein,

Lenalein hat geschrieben: Dr. Baas hat schon so nett geantwortet,sie schlägt vor,bis zum 6. Lebensjahr zu warten...

Bitte bedenke, dass dann eine relativ lange Belastungsphase im Vorfeld der Diagnostik mit der Einschulung zusammenfiele!

Dass ihr einen Beratungstermin in der Haunerschen habt ist gut. Ich gehe davon aus, dass man dir raten wird, eine Diagnostik
zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr durchzuführen.

Lieben Gruß!
Hetairos
Es ist nicht alles glutenfrei, aber es ist nicht alles nicht glutenfrei, auf dem nicht glutenfrei drauf steht.

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon moni130 » 16 Jan 2015 20:31:05

Lenalein hat geschrieben: Dr. Baas hat schon so nett geantwortet,sie schlägt vor,bis zum 6. Lebensjahr zu warten. Mal schauen.


Sinngemäß habe ich Dir genau das schon vor einer Woche nahe gelegt. Ich wiederhole das hier noch mal:
Wenn Ihr das (d.h. die Glutenbelastung) jetzt Eurem Kind nicht antun wollt, habt Ihr meine Sympathie. Wenn Ihr Euer Kind weiterhin glutenfrei ernähren wollt, was spricht dagegen, dies zu tun bis der Junge es selbst einmal hinterfragt, warum er anders isst als andere?

Wenn Du den Verdacht hast, dass Du selbst betroffen sein könntest, dann nix wie ran an die Diagnostik.


Und noch eine Bitte: Höre auf, das verdrehte Zeug von Rutenwacklern, Homöopaten usw. hier zu verbreiten. Am Ende glaubt das noch jemand. Je mehr darüber gesagt wird, umso mehr Leute fallen doch auf so einen Mist rein.

Noch mal zur Klarstellung: Bakterien haben im Dünndarm eigentlich nichts zu suchen. Es gibt normalerweise daher auch nur sehr wenige, die da anzutreffen sind. Zuuuu wenige können es gar nicht sein, denn Bakterien sollten sich auf den Dickdarm beschränken. Wenn zu viele Bakterien in den Dünndarm hinauf gewandert sind, dann spricht man von einer bakteriellen Fehlbesiedelung des Dünndarms. Und die kann ganz schön Ärger machen! Feststellen kann man das ausschließlich mit der schulmedizinisch anerkannten Methode des Wasserstoff-Atemtests nach Gabe einer Glukoselösung (und ganz sicher nicht mit einem Stuhltest, der ja nur das untersuchen kann, was am Ende des Dickdarms raus kommt). Der Atemtest beruht darauf, dass Glukose im Dünndarm vollständig resorbiert wird und daher normalerweise keinen Darmabschnitt erreicht, in dem Bakterien anwesend sind, die den Zucker spalten und dabei Gase freisetzen könnten. D.h. es erfolgt kein Anstieg der Wasserstoffkonzentration in der Atemluft, so lange der Dünndarm nicht von Bakterien überwuchert ist. Wenn es aber Bakterien im Dünndarm gibt, die da ja nicht hin gehören, dann kommt es zu dieser Reaktion, die dann in der Atemluft messbar ist.

Gruß
Monika

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Stern80 » 17 Jan 2015 12:33:24

Hallo Lenalein,

einen Termin in der Haunerschen zu erhalten wird sehr schwierig werden, es sei denn, du hast das berühmte Vitamin B. ;-)

Ich kann dir Prof. Dr. Lang im Klinikum Starnberg empfehlen. Dieser Arzt mit Spezialambulanz für Kindergastroenterologie kennt sich wirklich gut aus und kommt von der Haunerschen. Außerdem ist das Klinikum auch nur einen Katzensprung von München entfernt.

Ich wünsche dir viel Erfolg und deinem Sohn alles Gute!

LG Bianca

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Lenalein » 17 Jan 2015 12:36:32

Hallo Bianca,
gut zu wissen,dann rufe ich dort nächste Woche einmal an. Ich will nämlich erst fahren,wenn der Schnee weg ist ;-)
Starnberg ist leider absolut die falsche Richtung,ich komme aus der Region Erding!

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Stern80 » 17 Jan 2015 12:51:39

Ja, rufe gleich nächste Woche an. Der Schnee wird sicher weg sein, bis ihr einen Termin habt. ;-)

Bei uns hieß es vor einem Jahr: Patientenneuaufnahme nur im äußersten Notfall mit vorheriger Faxankündigung durch den behandelnden Kinderarzt. Über eine Bekannte wären wir dann doch noch rein gekommen. In STA läuft es einfach entspannter und wir kamen uns nicht massenabgefertigt vor. Prof. Dr. Lang hat mit Prof. Dr. Koletzko die Endokrinologie im Haunerschen geleitet.

Also viel Erfolg und ich bin gespannt wie es weiter geht.

Gruß Bianca

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon moni130 » 17 Jan 2015 13:34:46

Hallo Lenalein,

bei so vielen falschen Richtungen, die Du schon eingeschlagen hast, sollte Dir der Weg von Erding nach Starnberg wirklich nicht zu weit sein! Denn das wäre endlich mal der richtige Weg!

Monika

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Re: Bioresonanztestung mit Einhandrute?

Beitragvon Fenni-Mama » 18 Jan 2015 16:40:43

Hallo Lenalein,
Wir kommen aus Markt Schwaben, sind in der Kinderarztpraxis Poing und fahren zum Kindergastroenterologen nach Landshut in die Kinderklinik. War ein Tipp von der KiÄrztin, bzw. sie hatte uns vor gut einem Jahr dort einen Termin ausgemacht. Ich war erst nicht so begeistert, ob des Weges. Aber dank der KiÄrztin hatten wir den ersten Termin innerhalb einer Woche nach dem ersten ernsthaften Verdacht (Blutwerte). Herr Engelhardt ist dort der Gastro und sehr nett. (Er hat zwar keinen Dr., ich find ihn aber trotzdem kompetent.) Sie haben dort mehrere Zöl-Kinder. Am Dienstag haben wir wieder Kontrolle. Mehr gern per PN.
Ist für euch sicher besser vom Weg als Starnberg.
LIebe Grüße, Fenni-Mama

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Re: Alternative

Beitragvon Lenalein » 19 Jan 2015 13:02:21

Hallo Fenni-Mama,
vielen Dank für deine Antwort!
Für eine Biopsie ist es jetzt zu spät,da wir bereits seit Anfang Oktober gf ernähren. Aber dein Hinweis mit Landshut ist sehr gut,vom Fahren her schenkt sich das nichts und ist angenehmer zu fahren. Ich würde mich über weiteren Kontakt freuen,wir wohnen nur wenige km weiter östlich als ihr :lol:

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Re: Alternative

Beitragvon lampentandler » 26 Aug 2015 23:55:02

ich wundere mich sehr, dass viele hier so sehr negativ eingestellt sind gegen alternative methoden.
hier wird sehr abschätzend, teils beleidigend gesprochen, siehe rutenwackler... etc.
man soll aufhören das zu verbreiten, ich finde so geht das nicht, vor allem denke ich, sowas kann nur jemand sagen, der keine Ahnung davon hat.
ich finde die Einhandrute ungeheuer praktisch im erkennen von gluten freien oder gluten haltigen lebensmitteln, geht schnell und funktioniert zu 100%.
gerade wenn man von solchen krankheiten betroffen ist sollte man nicht so engstirnig sein und sich alles mal anschauen...

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Re: Alternative

Beitragvon FSM » 27 Aug 2015 09:34:29

Ich habe als Wissenschaftler immer den Anspruch, nicht engstirnig zu sein. Deswegen bin ich auch Mitglied der GWUP, der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften. Die Veranstalten jedes Jahr die sog. Psi-Tests, bei denen Menschen die Chance habe, ihre aus heutiger Sicht übernatürlichen Fähigkeiten zu beweisen. Da das Erkennen von Gluten mittels Rute ein wissenschaftlicher Durchbruch wäre und vielen Zölis das Leben sehr erleichtern würde, möchte ich dich bitten, dich bei den Psi-Tests anzumelden und deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Falls es dir gelingt, mittels Rute zuverlässig glutenhaltige Lebensmittel von glutenfreien zu Unterscheiden, winkt auch ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Schreibe doch einfach mal die GWUP an: http://www.gwup.org/kontakt und frage nach, ob du bei den PSI-Tests mitmachen kannst, gerne mit Verweis auf diesen Forenbeitrag.

Solange du die Fähigkeiten der Rute allerdings nicht belegen kannst, würde ich vor Glutenerkennung mittels Rute genauso warnen wie vor einem Medikament oder einem medizinischen Hilfsprodukt, dass noch keine Zulassung hat. Schließlich setzt man bei Misserfolg seine Gesundheit auf das Spiel. Die Ethik gebietet finde ich auch, keine Werbung für eine Methode zur Glutenerkennung zu machen, deren Wirksamkeit noch nicht bewiesen wurde.

Viele Grüße vom FSM

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Re: Alternative

Beitragvon lexi-31 » 27 Aug 2015 09:43:51

Lampentandler, ich bin auch für viele Dinge im Leben offen. Aber egal welche Einstellung ich jetzt zu alternativen Methoden habe (auch da gibt es ja massive Unterschiede), finde ich es sehr befremdlich, dass Dein erster Beitrag diese Kritik ist...Wirklich ernst nehmen kann man das ja nicht!
LG Alexandra

Zöli Diagnose am 20.06.2012, Sohn Simon Zöli Diagnose am 27.02.2012


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