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Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie

Beikostbeginn

Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie
Karina34
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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karina34 » 27 Sep 2014 23:45:54

Ich habe ja mittlerweile zwei Kinder und kann daher auch aus unterschiedlichen Erfahrungen berichten:

Kind 1: War mein Erstes und wurde daher von mir zum Essen gezwungen (anders kann man es nicht nennen). Er ist heute 5 Jahre alt (bisher keine Zöliakie) und braucht den ganzen Tag lang nichts zu essen, wenn man ihn nicht daran erinnert (hat auch Untergewicht).

Kind 2: Da war mir alles egal, ich habe ihm ab 6 Monaten essen angeboten, wollte er nicht, hat mir auch nichts ausgemacht. Mit ca. einem Jahr hat er dann begonnen zu essen. Mittlerweile ist er 2 Jahre (bisher keine Zöliakie) und schreit lautstark was er essen möchte (ist Normalgewichtig).

Ich würde wirklich NIE, NIE, NIE MEHR ein Kind zum Essen zwingen, ich habe noch heute ein durch und durch schlechtes Gewissen, weil ich auf das Gelaber der Ärzte und Empfehlungen gehört habe.

Jedes Kind so wie es will, Kinder haben ein ganz feines Gespür und wissen oft selbst am Besten was sie brauchen.

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon moni130 » 06 Okt 2014 10:46:13

Die Prevent CD-Studie mit rund 1000 Kindern ist abgeschlossen. Ergebnis: Der Ausbruch von Zöliakie lässt sich nicht durch Beginn glutenhaltiger Beikost innerhalb eines bestimmten Zeitfensters verhindern. Das heißt, dass die Eingangsannahme, dass der Zeitpunkt der Gluteneinführung entscheidend sei für eine Zöliakieerkrankung, sich als falsch erwiesen hat. Blöderweise wurde jedoch diese jetzt klar widerlegte Eingangsannahme zigfach als Empfehlung an junge Mütter herausgegeben.
Quelle: Randomized Feeding Intervention in Infants at High Risk for Celiac Disease

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 06 Okt 2014 11:23:22

Danke, Moni, für deine Info!
Blöderweise wurde jedoch diese jetzt klar widerlegte Eingangsannahme zigfach als Empfehlung an junge Mütter herausgegeben.

Ja, besonders blöd, wenn das ausgerechnet von Spezialisten empfohlen wird - oder ist ein Gastroenterologe mit viel Erfahrung im Zöli-Fach kein Spezialist..? :roll:
Bin so froh, dass ich hier von euch diese Informationen und Unterstüzung bekomme!! Meine Kleine wird weiter voll gestillt, mit gutem Gewissen :yes:
Aber ganz ehrlich, es ist doch echt unmöglich, dass den Müttern, die ihrem Kind eine Zölikie ersparen möchten (so das denn überhaupt geht...), sowas erzählt wird.
Wenn ich euch nicht hätte, wäre ich wohl gerade dabei, eine Essstörung zu produzieren, damit ich ja innerhallb der vorgesehenen Zeit die erforderliche Glutenmenge ins Kind befördern kann..

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon HeavilyBroken » 06 Okt 2014 12:19:10

Hallo Moni,

vielen Dank für deine Recherche! So schnell wäre ich sicher nie darauf gestoßen.

Gut, dass wir jetzt alle ganz entspannt unsere Kleinen so ernähren können wie wir es für richtig halten und sich niemand Vorwürfe machen muss oder anhören darf ;-)

Meine Kleine ist grade ein richtiges Beikostmonster geworden :lol: nach längerer Karenz wegen verschnupfter Nase frisst sie nun regelrecht und wäre am liebsten mit dem Kopf direkt in der Schüssel :-D
Liebe Grüße
Caro

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Heiterkite » 06 Okt 2014 12:46:38


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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 05 Dez 2014 21:19:22

So, ich wollte ja nochmal berichten, wie es bei uns weiterging.
Ab Mitte Oktober hat meine Tochter deutliches Interesse am Essen gezeigt, indem sie sich einfach etwas vom Teller nahm - ab da haben wir sie bei 1 bis 2 Mahlzeiten am Tag dabei und sie hat eine solche Freude am Essen, es ist echt toll, das anzusehen!! Es gab bisher noch nix glutenhaltiges und ich bin dank dieses Threads diesbezüglich sehr entspannt. Danke an euch!!
Und falls jemand mit Baby mitliest: Baby led weaning ist definitiv mindestens eine Überlegung wert ;-)

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon zöli31 » 17 Jan 2015 15:25:32

Also mein kleiner ist mittlerweile auch fast 4 Monate alt, mittlerweile denke ich, man verlässt sich am besten auf sein Bazchgefühl, was die Beikost angeht. Habe vor, ihn ein halbes Jahr voll zu stillen. Es hat noch nie einem Kind geschadet, wenn es lange gestillt wurde, aber es hat mit Sicherheit schon geschadet, zu früh Beikost zu geben.

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 17 Jan 2015 21:36:07

zöli31 hat geschrieben:Also mein kleiner ist mittlerweile auch fast 4 Monate alt, mittlerweile denke ich, man verlässt sich am besten auf sein Bazchgefühl, was die Beikost angeht. Habe vor, ihn ein halbes Jahr voll zu stillen. Es hat noch nie einem Kind geschadet, wenn es lange gestillt wurde, aber es hat mit Sicherheit schon geschadet, zu früh Beikost zu geben.

Das klingt gut, mit dem Vollstillen und mit dem Bauchgefühl ;-) Dein Baby zeigt dir, wenn es so weit ist. Ich bin immer wieder froh, dass ich nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine bestimmte Menge "ins Kind bringen" wollte, sondern sie einfach machen lasse.

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon zöli31 » 18 Jan 2015 12:13:05

Es geht ja nicht drum, ne bestimmte Menge rein zubringen, ich glaube auch nicht, dass Kinder sich andere Nahrung " verlangen ", wieso sollten sie auch, sie kennen ja nur Muttermilch und haben keinen Vergleich. Also ich bin optimistisch, dass das klkappt. Klar, wenn sie erst mal was anderes probiert haben, konnte ich mir vorstellen, dass es schwer wird, noch Muttermilch zu geben...

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Magerquark11 » 18 Jan 2015 13:43:17

zöli31 hat geschrieben:Es geht ja nicht drum, ne bestimmte Menge rein zubringen, ich glaube auch nicht, dass Kinder sich andere Nahrung " verlangen ", wieso sollten sie auch, sie kennen ja nur Muttermilch und haben keinen Vergleich. Also ich bin optimistisch, dass das klkappt. Klar, wenn sie erst mal was anderes probiert haben, konnte ich mir vorstellen, dass es schwer wird, noch Muttermilch zu geben...


Hallo,

bin neu hier, aber dein Beitrag ist mir aufgefallen: Ja, ich kann das bestätigen. Ich habe bei meinem Kind auch BLW praktiziert und es immer entscheiden lassen, ob und wie viel es essen möchte. und dabei herausgekommen ist: Mein Kind ist neugierig und probiert alles Neue aus und weiß dann aber auch ganz genau, was es möchte und was nicht. Und Muttermilch wurde dann ganz schnell weniger. :lol:

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Die.L » 18 Jan 2015 17:15:15

zöli31 hat geschrieben:Klar, wenn sie erst mal was anderes probiert haben, konnte ich mir vorstellen, dass es schwer wird, noch Muttermilch zu geben...


:lol:

Da ist jedes Kind anders!
Meine Milchmade hat um den ersten Geburtstag herum gefressen wie ein Scheunendrescher, eine Zwischenmahlzeit aus zwei kleinen Äpfeln und einer Banane war für den hohlen Zahn, mit Gläschen hätt ich gar nicht kommen brauchen, zumindest nicht mit nur einem. Da sie mit 10 Monaten erst einen Zahn hatte, hatte sie auch nix gegen Brei einzuwenden (=viel Futter in kurzer Zeit). Trotzdem hat sich das Kind nachts mal ein Salamibrot "bestellt", nachdem sie eine Stunde dauergestillt hat.
In der Zeit verdrückte sie tagsüber echte Erwachsenenportionen und stillte zusätzlich bummelig 20x in 24h.

Mit einem Jahr sollte Milch noch die Hauptenergiequelle sein, idealerweise Muttermilch.
Aber auch mit allen anderen Alternativen werden die Kinder irgendwie groß, und später fragt eh niemand mehr danach.
Und auch gestillte Kinder mit idealem Beikostbeginn können Zöliakie bekommen.
Schöne Grüße von Heike!
Mit Tochter aus 02/2004 (Zöliakie diagnostiziert seit 10/2013)
Für mich seit 06/2017 Diagnose antikörpernegative Zöliakie

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 18 Jan 2015 17:21:45

zöli31 hat geschrieben:Es geht ja nicht drum, ne bestimmte Menge rein zubringen, ich glaube auch nicht, dass Kinder sich andere Nahrung " verlangen ", wieso sollten sie auch, sie kennen ja nur Muttermilch und haben keinen Vergleich. Also ich bin optimistisch, dass das klkappt. Klar, wenn sie erst mal was anderes probiert haben, konnte ich mir vorstellen, dass es schwer wird, noch Muttermilch zu geben...


Oh, da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt:
Das "ins Kind bringen" habe ich bezogen auf die Leitlinien, in denen es heißt, das Kind solle in einem bestimmten Zeitfenster Gluten erhalten. Das hat mich gestresst, da mein Baby zu der Zeit noch keine Anzeichen von Beikostreife gezeigt hat. Bei BLW geht es ja darum, das Kind entscheiden zu lassen, was es isst und wie viel es isst, anders als bei den "Breifahrplänen", in denen Milchmahlzeiten ersetzt werden sollen. Das war mein Konflikt.
Zum Glück habe ich hier kompetenten Rat gefunden und konnte meinen Weg finden.
Übrigens hat meine Tochter neben großem Spaß am Essen auch immer noch großen Spaß am Stillen :lol:

Oh, ich sehe dich gerade in der Vorschau, Die.L,
Mit einem Jahr sollte Milch noch die Hauptenergiequelle sein, idealerweise Muttermilch.
Aber auch mit allen anderen Alternativen werden die Kinder irgendwie groß, und später fragt eh niemand mehr danach.
Und auch gestillte Kinder mit idealem Beikostbeginn können Zöliakie bekommen.

ich stimme dir zu und bin so ein Fall. Mein Leben ist schön und ich würde mit keinem tauschen wollen.

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon FSM » 18 Jan 2015 19:14:48

Die.L hat geschrieben:Und auch gestillte Kinder mit idealem Beikostbeginn können Zöliakie bekommen.

Genauer gesagt besteht überhaupt kein Zusammenhang zwischen Stillen, Beikostbeginn, Glutengehalt der Beikost und Zöliakie. Was Zöliakie betrifft ist es völlig egal, wann ein Baby das erste Mal mit Gluten in Kontakt kommt. Gegenteilige Behauptungen in den Leitlinien sind falsch und basieren auf kleinen, irreführenden Studien und dem Mathmatik-Analphabetismus der Schreiber der Leitlinie. Bei der nächsten Überarbeitung der Leitlinie wird die Empfehlung, in einem bestimmten Zeitraum Glute einzuführen, mit Sicherheit rausfliegen.

Steht alles schon weiter oben im Thread, wollte es nur nochmal für die Neuen wiederholen und klar stellen, da viele Ärzte vermutlich bis zur Überarbeitung der Leitlinien weiterhin Mütter sinnloserweise unter Druck setzen werden.

Viele Grüße vom FSM

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon HeavilyBroken » 19 Jan 2015 08:39:13

Hier noch einmal ein Update von uns:

Meine Maus ist nun 9,5 Monate und isst täglich 2-3 gf Käsebrote :-D ein Tag ohne Käsebrot ist ein verlorener Tag! Ich bleibe vorerst bei der gf Variante, weil ich nebenbei auch noch essen muss und teilweise in der 2. Windel nach der Brotesserei immer noch Krümel finde und ich wirklich keine Lust habe mir 50 x am Tag die Hände zu waschen.

Zusätzlich gibts dann gf Knabbereien wie Reiswafeln, Hirsekringel, Knusperbrot usw. Dazu gibts Gemüse und Obst in Stücken oder als Brei.

Stillen tun wir nach wie vor nach jeder Mahlzeit, heißt ja schließlich auch Beikost, nicht Ersatzkost ;-)

Und ich bin so froh, dass ich mich und mein Kind nicht zwingen muss zum Termin X glutenhaltige Kost einzuführen.
Liebe Grüße
Caro

Karlotta
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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 13 Mär 2015 15:22:13

Jetzt stehts auch in der DZG-Zeitung, dass dieses Zeitfenster der glutenhaltigen Beikosteinführung keine Auswirkungen auf das Zölirisiko hat...

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon zöli31 » 20 Jun 2015 19:24:56

Super,dann haben wir ja alles richtig gemacht. Mittlerweile is er 9 Monate alt,als er mit fünfeinhalb Monate Interesse an fester Nahrung gezeigt hat habe ich mit gemüsebrei begonnen,dann mit Obst weiter gemacht und anschließend Getreidebrei gegeben. Bis heute ist lles in Ordnung,er isst alles, allerdings nur in breiform... :lol: seine Muttermilch bekommt er auch nach wie vor nach jeder Mahlzeit...da besteht er drauf.

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon HeavilyBroken » 13 Apr 2016 14:15:59

Hi :-P

Ich wollte mal nachhören wie der aktuelle Stand bei euch ist? Was sagen die Kinderärzte bzgl. einer Diagnose oder Ausschlussdiagnose?

Kinderärztin eins meinte Zöliakie gibts gar nicht, das wäre alles nur erfunden *hust* wir haben dann jetzt gewechselt und sind nun bei nem Kinderarzt mit Schwerpunkt Allergien. Der war sofort kompetent und wusste um welche Faktoren es ging. Wirklich gemacht wird aber erst etwas wenn Auffälligkeiten sind. Aktuell liegt unsere Kleine mit ihren zwei Jahren gewichtsmäßig in den unteren Kurven und bei der Größe hat sie 2/3 Linien übersprungen. Ansonsten ist sie recht wenig krank, aber das kommt wohl ab August mit der Kita. Jetzt hat sie nen Magen-Darm-Infekt und ist furchtbar anhänglich und weinerlich :? Gegessen wird nun hauptsächlich gh.

Und bei euch so?
Liebe Grüße
Caro

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 13 Apr 2016 14:49:19

Huhu, ich kann erst nächste Woche nach der U sagen, was unsere Kinderärztin meint. Meinen Zöli-Gastroenterologen hab ich bei meiner letzten Untersuchung befragt und der meinte, dass er keinen Handlungsbedarf sieht, so lange keine Probleme auftreten. Aber ich berichte gern, wenn ich dann die Infos der Kinderärztin habe. Falls ich nicht dran denke, einfach nochmal nachfragen :-D
Gegessen wird vom Kind gh und gf, je nach Situation. Wenn wir Spinat mit Pü und Ei essen, isses halt gf, aber Brot und Müsli, Brei usw. isst sie immer gh.
Die Äußerung der Ärztin ist ja echt krass :shock: Erfunden von überbehütenden Müttern, was?! :-P

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Re: Beikostbeginn

Beitragvon Karlotta » 28 Apr 2016 21:29:22

So, etwas verspätet nun mein Bericht von der Kinderarzt-Meinung: Auch bei uns hieß es, erstmal nix tun, solange alles ok ist und keine Beschwerden auftreten. Wenn dem Kind aber mal Blut abgenommen wird wegen etwas anderem, könnten wir ja dran denken und das mit untersuchen lassen, sagte die Ärztin. Gewichtskurve ist bei uns auch etwas unterm Durchschnitt, aber so entsteht ja ein Durchschnitt, manche liegen drüber und manche drunter. Krank ist meine Tochter auch sehr wenig, aber das wird sich vermutlich auch ändern, wenn sie in die Kita geht - wir fangen auch im August an, HeavilyBroken-zumindest noch etwas Schonfrist für uns bevor dann die Schnupfensaison beginnt und alle Viren reihum ein Gastspiel geben :)


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