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Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Eure Rezepte, Fragen und Tipps, die zu keinem oben aufgeführten Thema passen

Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

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Biene Maja
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Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon Biene Maja » 25 Nov 2013 09:12:51

Hallo,

nachdem ich nun auch stolze Besitzerin einer Getreidemühle bin;) die Frage woher ihr eure gf Getreidekörner bezieht.
Vielleicht hat ja jemand gute Tipps zu Mühlen und online-Quellen.

Bei uns ist zwar eine Mühle mit großer Auswahl in der Nähe, allerdings nur für gh Getreide.

Danke und liebe Grüße,
Biene Maja

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Biene Maja
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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon Biene Maja » 26 Dez 2013 11:46:33

Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp parat? Würde mich freuen :)

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SierraHotel
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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon SierraHotel » 26 Dez 2013 12:43:20

HAllo Biene Maja,
ich mahle nicht selbst, habe über die SUCHE aber *das hier* gefunden. Ich hatte "Körner + kaufen" in die Suche eingetippt, da gibt es noch mehr Treffer. Vielleicht findest du noch mehr z.B. unter dem Stichwort "Getreide mahlen" o.ä. Bei *Bauckhof* müsstest du auch Körner bekommen. Vielleicht kann dir ein Reformhaus in deiner Nähe etwas von ihnen bestellen.
Viele Grüße
Sierra
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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon moni130 » 26 Dez 2013 13:22:56

Hallo,

ich mahle nur in bescheidenem Umfang selbst, also brauche keine großen Mengen. Ich vermahle hauptsächlich Reis (Milchreis vom Discounter für 0,49 €/500 g), hätte ich einen Asia-Laden in der Nähe, würde ich auch da mal schauen. Buchweizen aus dem Russenladen für 1,50 €/800 g (hat allerdings auszulesende Beimengungen), Leinsamen, Hirse usw. aus dem normalen Lebensmittelhandel. Für Dich habe ich aber eben mal "Buchweizen kg" in die beliebteste Suchmaschine eingegeben und habe verschiedene Bezugsquellen gefunden, bei denen man von 250 g bis 50 kg verschiedene Gebindegrößen verschiedener gf Körner kaufen kann. Ob sich das lohnt? Wenn ich die Preise bedenke, die Versandkosten, die hinzu kommen, den Lagerplatz, den große Gebinde beanspruchen, das Risiko, dass sich mal Schädlinge drüber her machen usw. - also wenn ich all das bedenke, dann ich bin mit den überschaubaren Mengen aus dem örtlichen Einzelhandel ganz zufrieden.

Gruß
Monika

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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon madita » 27 Dez 2013 10:18:09

Hallo Biene Maja,
ich hab noch keine Getreidemühle, aber informiere mich immer mal wieder darüber, da ich dann und wann doch gerne eine hätte.
Hast du eine richtige Steinmühle von Komo/Schnitzer oder so? Klappt damit auch das Mais mahlen? Staubt es sehr beim Mahlen?

In diesem Shop habe ich Getreide in 2,5kg Gebinden entdeckt. Bei den in Frage kommenden gf Sorten sind ggf. vorhandene Spuren gekennzeichnet. Vielleicht ist das ja was für dich.

Ich würde mich freuen, wenn du über deine ersten gf Mahlerfahrungen berichtest :-D

Liebe Grüße
madita

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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon Scyza » 21 Nov 2016 11:47:31

Hallo, der Thread ist ja etwas älter, entspricht aber genau meiner Frage, daher grabe ich ihn mal wieder aus. Habe mir gerade eine Getreidemühle bestellt, da ich viel selbst backe und gern Müsli esse und dies auch unter gf Diät gern weiter tun würde. Freu mich schon total auf das Gerät :-D

Hat jemand Tips, wo man am günstig Getreide und Körner erstehen kann? Was sind so eure Lieblingsshops und -läden? Auch Tips, wo man eine bestimmte Sorte günstig bekommt, sind willkommen :-)

Und noch eine Frage - ich habe zwar schon in anderen Threads gelesen, dass man Körner für die Mühle vorher nicht wäscht, da sich das Trocknen schwierig gestalten würde und sie nass die Mühle verkleben... aber ist es wirklich unbedenklich, den ganzen Staub mitzmahlen und -essen?

LG
Stefanie

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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon moni130 » 21 Nov 2016 12:10:21

Hallo Stefanie,

war das nicht ein wenig voreilig, jetzt gleich eine Getreidemühle zu bestellen, wo Du noch kaum Erfahrung hast mit Deiner gf Ernährung? Ist es wenigstens eine, die glutenfrei eingemahlen wurde? Sonst kannst Du die Mühle nämlich gleich vergessen bzw. wirst nie glutenfreies Mehl raus bekommen!

In der glutenfreien Ernährung geht es nicht darum möglichst viel Ersatzkörner zu essen. Möglicherweise wirst Du auf diesem Wege kaum eine Verbesserung verspüren. Besinne Dich auf Nahrungsmittel, die für die menschliche Verdauung besser geeignet sind als das Körnerzeug. Dann wirst Du auf Bedarfsmengen kommen, die Du leicht im örtlichen Handel decken kannst. Z.B. läßt sich Milchreis sehr gut vermahlen und ist bei jedem Discounter für unter 1 €/kg zu bekommen.

Mein ernst gemeinter Rat: Mache den Kauf rückgängig und sammle erst mal Erfahrungen mit dem glutenfreien Backen. Außerdem gibt es auch Alternativen zur Getreidemühle.

Gruß
Monika
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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon Scyza » 21 Nov 2016 17:20:10

Hallo Moni,

vielen Dank für deine Ratschläge, und lieb, dass du mich vor einem Fehler bewahren willst. Ich gebe zu, ohne mich zu kennen mag der Kauf einer Getreidemühle voreilig wirken.

Es ist aber keineswegs so, dass ich mir nun "Ersatzkörner" suche - all diese Sorten (Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen, ...) habe ich bereits in meinem heißgeliebten "Müslischrank", sie haben auch bisher stets Verwendung in meiner Ernährung gefunden. Und die Getreidemühle, die ich bestellt habe, ist selbstverständlich glutenfrei eingemahlen :yes:

Ein wenig Hintergrund zu mir... ich koche und backe sogut wie alles selbst, es macht mir Spass mich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen, in der Küche zu experimentieren, neue Dinge und Alternativen auszuprobieren. Als ich mich vor einiger Zeit zu einer veganen Ernährung entschied, habe ich mir z.B. gleich zu Beginn einen Hochleistungsmixer gekauft, da für mich klar war, dass ich keine halben Sachen machen möchte - die meisten Fertigprodukte vertrug ich nicht, einschließlich Pflanzenmilch, also musste der sauteure Mixer her - ich habe den Kauf kein einziges Mal bereut, obwohl auch das den meisten wohl voreilig erschienen wäre.

Mit einer Getreidemühle habe ich schon vor der Zöliakie-Diagnose des öfteren geliebäugelt, bin aber immer wieder zu dem Schluss gekommen, dass es eine coole Spielerei wäre, mehr aber auch nicht. Aufgrund der Diagnose habe ich mich aber wiederum mit dem Thema auseinandergesetzt und die große Frage war für mich - Fertigmehlmischungen kaufen oder selbst mischen? Fertigmischungen sind sicherlich bequemer, aber je mehr ich las, desto mehr reizte mich das selbst mischen... nächste Frage war kaufen oder selbst mahlen? Nach weiterer Recherche entschied ich mich für's selbst mahlen, meine Hauptgründe sind:

1. frisch hergestelltes und dann direkt verarbeitetes Mehl enthält mehr Nährstoffe
2. Körner lassen sich besser/länger lagern als verarbeitetes Mehl
3. ich möchte frisches Getreide schroten für's morgendliche Müsli (Stichwort "Frischkornmüsli", auch hier viel gelesen, Thema interessiert mich ;-))
4. ich bin flexibel in der Zusammensetzung und weiß genau, was drin ist

und nicht zu verachten 5. schlichtweg aus Spass an der Freude! Die Getreidemühle ist für mich ein weiteres Stück Technik für die Küche, es macht mir Spass, mit solchen Geräten zu arbeiten und ihre Vorteile zu nutzen - wenn es dann noch der Gesundheit zuträglich ist und einen tatsächlichen Nutzen bringt (also nicht "nur" Spielerei ist), umso besser.

Die jetzt notwendige glutenfreie Diät war also sehr wohl der Anstoß für mich, die Mühle zu kaufen, aber keineswegs der einzige Grund. Rein von den benötigten Mengen her "rechnet" oder "lohnt" es sich vermutlich nicht, aber da das auch nicht meine Motivation ist, sehe ich da kein Problem.

So, sorry, das ist nun etwas lang geworden :-D Jedenfalls freue ich mich immer über Einkauftips, für einiges weiß man ja mit der Zeit die günstigsten Bezugsquellen, aber für vieles könnte ich eben auch noch Tips brauchen.

LG
Stefanie

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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon moni130 » 21 Nov 2016 18:44:09

Hallo Stefanie,

ich verstehe Dich schon, bin ja selbst "alles Technik". Natürlich habe ich auch über eine Getreidemühle nachgedacht - und bin heute froh, dass ich mir die gespart habe. Der konkrete Grund dafür ist, dass es mir weitgehend ohne "Körner" noch mal besser geht als mit glutenfreier Ernährung allein. Ohne das stärkereiche Zeug habe ich einfach mehr Platz für wirklich gesundes Gemüse. Und das macht sich sehr bemerkbar.

Wenn ich doch mal Brot esse, dann mag ich welches, das z.B. Kastanien- oder Traubenkernmehl enthält. solche Brote kaufe ich, denn ich mag nicht noch mehr Zutaten bei mir lagern. Was ich ziemlich viel vermahle und als eiweißhaltiges "Ersatzmehl" mitverwende, das ist Leinsamen - und der würde eine Getreidemühle wahrscheinlich unbrauchbar machen.

Zum Thema vegane Ernährung bei Zöliakie möchte ich darauf hinweisen, dass durch die Vermeidung von Gluten auch eine Quelle für Eiweiß entfällt, das ja vegan ohnehin wirklich nicht üppig ist. Der Mensch braucht aber pro Tag und kg Körpergewicht ca. 1 Gramm Eiweiß. Das würde ich mit veganer Ernährung nie und nimmer zusammen bringen. Eiweißmangel geht aber nicht nur an die Muskeln, sondern auch ans Hirn.

Gruß
Monika
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Re: Körner für die Getreidemühle - Bezugsquelle

Beitragvon Scyza » 21 Nov 2016 19:56:26

Hallo Moni,

guter Einwand, dass es einem möglicherweise ohne Körnerzeugs noch besser gehen würde. Das vermag ich natürlich nicht zu sagen, wie das bei mir aussieht.

Aber momentan ist es für mich schwer bis gar nicht vorstellbar, auf Körnerfutter komplett zu verzichten... wie du dir sicherlich denken kannst, esse ich als Veganerin bereits viel und gern Obst und Gemüse, aber ich wüßte wirklich nicht, wie ich so ganz ohne Müsli und Brot überhaupt durch den Tag kommen sollte. Dann wäre ich ja nur noch am Kochen und Tupperdosen durch die Gegend schleppen (da ich meist an der Grenze zum Untergewicht kratze, muss ich immer etwas Essbares bei mir haben, wenn ich länger als 2-3 Stunden aus dem Haus bin).

Rohkost und Hummus o.ä. würde sich gut mitnehmen lassen, vertrage ich aber leider auch nur in Maßen, und da ich eine Frostbeule bin, kommt kaltes Rohfutter im Winter ohnehin nicht in Frage für mich. Nüsse und Trockenfrüchte lassen sich gut mitnehmen, die liebe ich zwar, toleriere sie aber ebenfalls nur in Maßen. Ich habe die Hoffnung, dass ich nun unter gf Diät mit etwas Glück diese Dinge besser vertrage, und möglicherweise auch das Problem des ständigen Hungers verschwindet und ich ein paar kg zunehme, aber das muss man sehen.

Mein Müsli besteht übrigens zum großen Teil aus Ölsaaten und ähnlichem (z.B. Sonnenblumen-, Kürbis-, Pinien-, Hanf-, Chia-, Lein-, Sesam-, Mohn- ...) und natürlich frischem Obst, es ist nicht so, dass ich mir da die puren Kohlenhydrate reinschaufele - aber ich habe gern eine Getreidesorte mit drin, auch der Vielfalt halber.

Und du hast Recht - Protein ist bei veganer Ernährung so gut wie immer ein Problem, selbst ohne Zöliakie. Das habe ich aber im Blick - ich achte auf halbwegs regelmäßige Zufuhr von Hülsenfrüchten oder Tofu (halbwegs, weil ich leider auch diese Dinge in Massen schlecht vertrage), und auch die Auswahl meiner Müslizutaten richtet sich zum guten Teil nach Proteingehalt. An den Tagen, an denen ich Probleme habe, auf ausreichend Protein zu kommen, nutze ich Reisprotein zur Supplementierung. Ich werde das aber auf jeden Fall weiter im Auge haben. Ein Rücksprung auf vegetarisch kommt für mich momentan nicht in Frage, damit das geschieht, müsste es schon dringlichst medizinisch indiziert sein. Es hat mich viel Zeit und Mühe gekostet, trotz Unverträglichkeiten & co. endlich den Umstieg auf eine vegane Ernährung zu schaffen (es war beileibe nicht der erste Versuch), dabei möchte ich nun auch bleiben.

LG
Stefanie


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