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Bauernbrot - saftig und gar nicht sandig im Mund

Eure Rezepte, Fragen und Tipps zur Herstellung von Broten, Brötchen und Baguettes

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Backliese
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Bauernbrot - saftig und gar nicht sandig im Mund

Beitragvon Backliese » 03 Nov 2015 16:49:54

Hallo,

nachdem ich schon vor einer ganzen Weile im Tran meinen Sauerteigansatz verbacken hatte, habe ich nun endlich mal neuen gemacht und bin dem riesen Wunsch meiner Tochter nachgekommen schlichtes Bauernbrot zu backen.

Mit dem Ergebnis sind meine Tochter und ich so zufrieden, dass ich das Rezept gern mit euch teilen möchte:

Bild

Zunächst habe ich von Schär die Mehlmischung für dunkles Brot genommen und nach dem Rezept von Trudel Sauerteig hergstellt (mit 400 g Mehl und 400 ml Wasser - wobei ich mehr Wasser brauchte, weil ich ja eine fertige Mehlmischung verwendet habe). Mein Sauerteig war dieses Mal batziger und nicht so flüssig wie der erste den ich gemacht hatte - außerdem habe ich statt der jeweils 12 Stunden zwei Mal 24 Stunden Ruhezeit gehabt. Am Ende hatte ich einen schönen sauren Teig (von dem ich dann auch was in zwei Schraubgläser abgezweigt hatte ;))

Übrig blieben 750 g reiner Sauerteig.

Dann habe ich mit dem schlichten Schär Mehl Farine aus 20g Mehl und 150 ml Wasser ein Kochstück zubereitet - das Mehl in das noch nicht kochende Wasser einrühren und mit einem Pürierstab verquirlen während man daraus eine puddingähnliche Masse kocht.

Folgende Zutaten werden für's Brot gebraucht:

400 g des dunklen Brotmehls von Schär
300 g des Farine Mehls
3 leicht geh. TL Salz
1 gestrichener TL Brotgewürz (wenn man mag)
600 ml lauwarmes Wasser

Falls der Sauerteig noch Unterstützung braucht 1 Btl. Trockenhefe

Die Mehle mit Salz und Gewürz vermischen - wenn Hefe verwendet wird in der Hälfte des Wassers auflösen.

Die 750 g Sauerteig mit dem Mehl-Mix, dem Kochstück und der Hälfte des Wasser in einer Küchenmaschine verrühren - nach und nach das Wasser zugeben, es soll ein rührteigänlicher Teig entstehen - schön klitschig feucht, aber nicht zu flüssig.

Den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen - Fettpfanne mit unten in den Ofen schieben.

Ich habe den Teig auf 4 kleine Holzformen aufgeteilt (in denen man die 500 g Brote von der Fritz Mühlenbäckerei kaufen kann) - vorher mit Backpapier ausgelegt.


Wenn die Temperatur erreicht ist, die Brote in den Ofen stellen, Tasse Wasser in die Fettpfanne kippen und sofort die Tür zu - die Küchenuhr auf 60 min. stellen.

Nach 15 Minuten die Schwaden aus dem Ofen abziehen lassen und auf 200 Grad zurückstellen. Ca. 10 min. vor Schluss einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen.

Nach den 60 min. die Brote aus dem Ofen holen, raus aus der Form und wieder zurück in den Ofen (der Klopftest auf dem Boden des Brotes ist zu der Zeit noch nicht so richtig befriedigend).

Weiterbacken. Nach 10 min. hab ich das erste Mal den Klopftest gemacht und die Brote dann noch mal für 5 min. im Ofen gelassen - insgesamt hätten aber glaub ich auch 20 min. gepasst.

Jetzt klang das Brot beim Klopfen hohl.

Brote auf einem Gitter abkühlen lassen, dass sie unten nicht feucht werden.

Einen Tag später schmeckt das Brot noch immer schön frisch und muss auch nicht aufgetoastet werden.

LG
Backliese

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Re: Bauernbrot - saftig und gar nicht sandig im Mund

Beitragvon SierraHotel » 03 Nov 2015 19:22:18

Hallo Backliese,
das sieht ja großartig aus :yes: Das Weiterentwickeln hat sich echt gelohnt.
Danke, dass du uns das Rezept eingestellt und deine Erfahrung mitgeteilt hast.
Ich hoffe, ich kriege es auch mal so schön hin.
Liebe Grüße
Sierra
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Re: Bauernbrot - saftig und gar nicht sandig im Mund

Beitragvon Backliese » 05 Nov 2015 16:11:58

Hallo,

Ich will nur kurz berichten, dass das Brot heute noch immer "weich" ist und ungetoastet schmeckt. Ich bin echt total happy mit dem Ergebnis. Ich hab hier öfters gh Brot, das schneller trocknen wird.

Wir lagern das Brot übrigens nicht im Kühlschrank, das mag meine Tochter nicht.

So, genug Eigenwerbung für mein Rezept ;)

LG


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