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Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

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Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon funnymelle » 09 Feb 2017 11:22:56

Hallo zusammen,

ich hätte da mal eine ganz doofe...na ja, eigenlich eine interessante Frage. Bisher hat es ja ganz gut geklappt, wenn wir irgendwo unterwegs waren und wir doch mal irgendwo was gegessen haben. Jetzt ist es aber so, dass wir am 01.07. nach Bulgarien fliegen. Andere Länder, andere Küche...d.h ich weiß gar nicht, was mich dort erwartet.
Klar, an der Strandbar und abends beim All-in-Buffet werde ich sicherlich was finden, aber beim Frühstück bin ich echt mal gespannt. Na ja, wird hoffentlich ne Menge Obst und Eier geben ;-) .

Ja, aber lange Rede, kurzer Sinn.
Was macht Ihr wenn Ihr mal unterwegs wart und danach diese typischen Zöli-Beschwerden habt. Kann man da überhaupt was machen? Mag ja nicht im Urlaub mit Krämpfen und Durchfall am Strand sitzen :oops: .
Kann man dann was gegen Durchfall o.ä. nehmen? Wie handhabt Ihr das?

Liebe Grüße und schonmal ein großes DANKE an Euch

funnymelle

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon Cefix » 09 Feb 2017 13:06:57

Hallo,

ich würde bei einer mehrtägigen Reise gegebenenfalls etwas glutenfreies Müsli oder Brot für das Frühstück mitnehmen. Bei Anreise mit dem Auto ist das sicher kein Problem, beim fliegen einfach mal bei der Airline anfragen, ob man ein zusätzliches Gepäckstück mitnehmen kann. Sowas gibt es öfter, wobei manchmal auch drauf geachtet wird, ob das Zusatzgepäck dann auch nur Lebensmittel enthält.

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon rehlein » 09 Feb 2017 17:07:07

Hallo
Beim Fliegen ist das kompliziert, da es mehr und mehr Verbote gibt, besonders fürs Handgepäck.
Auch bei Grenzübertritten per Auto und Zug, besonders außerhalb der EU.

Ich hatte deshalb schonmal mehrere Wochen fast nur von Obst gelebt, geht übrigens recht gut!
Grüße vom Rehlein

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon rehlein » 09 Feb 2017 17:16:20

Bei Beschwerden

gibt es für mich nur BETT.

Bzw schnell zum Haus und direkte Hausnähe,
Und vorsichtig Sessel, Gartenstuhl,
Etwas Reis und viel gutes Mineralwasser.
Kann bis zu drei Tage dauern!
Grüße vom Rehlein

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon funnymelle » 20 Feb 2017 11:24:12

Danke für Eure Antworten :flower:
Hätte ja sein können, dass es da bestimmt Magen-Darm-Tablettchen o.ä. gibt. Wie z.B. Rennie (...räumt den Magen auf) oder Iberogast, was Euch dann gut hilft.

Bei der Airline hatte ich schon nachgeguckt. War leider nichts. Ich habe aber überlegt ob ich bei der Tante im Reisebüro mal nachhaken sollte. Ist ja schließlich ihr Job :yes:

Na ja, dann ernähre ich mich im Notfall auch nur von Obst, Gemüse, Eier. Ist ja auch gesund ;-).

Ich habe gerade bei einem anderen Beitrag von mir hier im Chat geschrieben, dass ich ja aufgrund einen Endometriose-Verdacht nächsten Montag einen Termin beim Endometrologen habe und da werde ich ihn auch mal fragen wie sich das mit dem Gluten verträgt. Habe nämlich vor ein paar Tagen eine ganz interessante Homepage entdeckt, wo stand...ich kopiere es mal:

Ist Gluten bei Endometiose schädlich?
Verschiedene Fachärzte haben festgestellt, dass Frauen mit Endometriose häufig an einer Glutenunverträglichkeit leiden. Deshalb wird empfohlen, Gluten zu meiden. Be einer strikten Diät über einen längeren Zeitraum kann oft eine deutliche Verbesserung erzielt werden...


Dann wurden die die glutenhaltigen Getreide sowie Produkte aufgeführt, wo man auf den ersten Blick gar keine Getreide drin vermutet.

Jetzt interessiert es mich natürlich, ob sich das mit der Glutenunverträglichkeit wieder legt, wenn wirklich die Endometriose bzw. die Gebärmutter entfernt werden sollte. Das ist noch unklar ob die Gebärmutter wirklich rauskommt. Das muss ich nämlich noch klären. Anhand von dem vorherigen Termin bei meiner Frauenärztin und diesem, folgenden Termin saß ich nämlich letzte Woche hier und habe mir quasi die Zyklusbescherden aus meiner App auf ein Beschwerdebogen in Papierform geschrieben. Ist natürlich für den Arzt übersichtlicher. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie Unverträglichkeit fast zeitgleich mit diesen Endometriosebeschwerden angefangen hat.

Ich bin echt so gespannt wie das Gespräch nächste Woche bei dem Endometrologen ausgeht. Irgendwie hoffe ich ja, dass die Unverträglichkeit damit nachlässt/verschwindet. Ich würde so zwar dann auch das Weizen aus der Küche verbannen, aber es wäre beim Essengehen schon einfacher. Aber was sage ich da, Ihr wisst es ja selbst wie es einem geht, wenn alle mit Pizza und Pasta da sitzen und selbst isst man nur Salat oder eine Vorspeise.
Wobei ich gestehen muss, dass es schlimmeres gibt. Habe mich echt dran gewöhnt.

Okay, bis zum nächsten Mal - muss jetzt in die Schule meinen Kleinen abholen (7 Jahre)

Liebe Grüße
Melanie

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon mephitis » 14 Mär 2017 09:29:33

Liebe Melanie!
Bin grad über deinen Beitrag gestolpert und finde das sehr interessant, dass du auch Endometriose hast.
Ich wurde jetzt seit einenhalb Jahren wg Endometriose behandelt (Hormone) und hatte im Dezember auch eine Entfernung eines Herdes. Jetzt wurde auch Zöliakie festgestellt. Genauso wie bei dir sind sowohl Endometriose als auch Zöliakiebeschwerden fast zeitgleich aufgetreten. So wie du schreibst, waren meine Unverträglichkeitsreaktionen auch immer zyklusabhängig. Also rund um Eisprung und Menstruation hatte ich die stärksten Beschwerden. Das hängt eventuell mit dem Östrogenspiegel zusammen. Wenn der hoch ist, und das ist er bei Endometriosefrauen oft, dann hat der Darm Probleme und ist anfälliger für Krämpfe, Schmerzen, etc. Wie genau die zwei Erkrankungen zusammenhängen, hab ich noch nicht eruieren können. Allerdings zählen viele die Endometriose mittlerweile auch zu den Autoimmunerkrankungen, so wie die Zöliakie. Und ich hab gelesen, dass eine Autoimmunerkrankung oft andere Autoimmunerkrankungen nach sich zieht. Bei Zöliakie wohl häufig Diabetes oder Hashimoto.
Vielleicht kannst mal posten, was die Gynäkologin über die Gebärmutterentfernung und die Besserung der Unverträglichkeiten gesagt hat?
Wenn der Zusammenhang Hormone - Unverträglichkeitsbeschwerden allerdings stimmt, dann müssten wohl eher die Eierstöcke entfernt werden, um an den Beschwerden was zu ändern :roll:
Aber es freut mich, dass ich deinen Beitrag entdeckt habe!
Liebe Grüße!

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon rehlein » 14 Mär 2017 15:04:19

Hallo in die Runde
Ich musste auch meine Gebärmutter entfernen lassen, vor vielen Jahren, Beschwerden wie hier beschrieben. Blindarmverwachsungen mit Gebärmutter usw
Danach war ich in Kur und man hat versucht mich aufzupäppeln, wurden aber nur wenige Gramm mehr.

Die Glutenbeschwerden sind geblieben, im Gegenteil, wurde alles schlimmer, nachdem ich etwas unvorsichtig wurde mit den Krümmeln (ging in Rente und auf Reisen).

Meine Schilddrüse macht auch Probleme.
Grüße vom Rehlein

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon mephitis » 15 Mär 2017 09:42:13

In Endometrioseforen wird auch immer empfohlen, auf Weizen zu verzichten, da der entzündungsfördernd wirken soll (auch bei Nicht-Zölis). Ich glaube daher, dass nicht die Gebärmutterentfernung die Glutenunverträglichkeit bessert, wohl aber eine glutenfreie Ernährung die Endometriose.
Wenn man den Körper ganzheitlich betrachtet, dann stellt ein Entzündungsprozess im Darm für alle anderen Organe eine große Belastung dar. Ich könnte mir also vorstellen, dass die Zöliakie am Anfang steht, der Darm geschädigt nicht mehr gut arbeitet, entzündet ist und dadurch Endometrioseentstehung begünstigt wird. Ganz viele Endometriosefrauen haben starke Darmprobleme, auch wenn die Endometriose nicht am Darm sitzt. Darm und Entzündungen im restlichen Körper hängen einfach zusammen. Ich schätze, daher ist das Beschwerdebild bei Zöliakie auch so vielschichtig. WEil der geschädigte, entzündete Darm ein Menge Erkrankungen und Symptome auslöst. Der Darm ist einfach immens wichtig beim Gesundsein. Und wenn er krank ist, dann funktioniert vieles andere auch nicht mehr.
Über meine Endometrioseerkrankung bin ich auf diese tolle Site gestoßen: https://endometrioseganzheitlich.wordpr ... rmheilung/
Zwar ist da die Endometriose im Vordergrund, aber die Verfasserin gibt viele gute Inputs für Darmheilung generell.
lg!

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Re: Schnelle Hilfe bei den typischen Zöli-Beschwerden

Beitragvon mephitis » 15 Mär 2017 09:55:26

Ach ja, wegen schneller Hilfe ist mir noch eingefallen:
Ich mache zur Zeit gerade eine Darmaufbaukur mit Symbioflortropfen. Das mache ich schon seit zwei Monaten, nachdem ich einen ganz kaputten Darm und gerade erst die Zöliakiediagnose hatte. Diese Kur hilft langsam aber gut. Und als ich vor zwei Wochen einen Glutenunfall hatte, waren die starken Beschwerden viel schneller abgeklungen, als früher. Kann natürlich daran liegen, dass der Darm einfach wieder fitter ist und sich schneller normalisiert. Ich glaube aber dass das Symbioflor auch akut hilft. Das ist so eine Aufbaukur mit lebenden Bakterien, wo man zuerst nur 3x5 Tropfen nimmt und später steigert bis auf 30Tropfen. Wen das interessiert, dem schreib ichs gern genauer.
Lg!


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