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Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie / Sprue

Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

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Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon HeavilyBroken » 09 Okt 2014 20:00:00

Ich schaue grade eine Dokumentation über Zöliakie, Laktoseintoleranz und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Auch Glutensensivität wird gerade angesprochen.

Bisher finde ich die Dokumentation sehr gut gemacht, es wird mehrfach betont, dass eine glutenfreie Ernährung mit der Diagnose Zöliakie Sinn macht, aber oft nur als Modediät missverstanden wird.

Hier die Textversion.
Liebe Grüße
Caro

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon lucky luck » 09 Okt 2014 20:08:29

hi
Gerade eben auch gesehen, die Warnung vor den IGg4 test fand ich schon mal gut,daß der Test für die Katz ist :yes:
Die Histaminintoleranz wurde auch angesprochen sowie die Glutensensitivität.
Hier kann man die Sendung nochmals ansehen http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46404
Ich finde die Sendung gut gemacht.
lg
Valentin
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Pia1
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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Pia1 » 10 Okt 2014 16:02:17

Fand ich auch, wirklich mal eine gute Sendung! Ich verstehe bloß nicht, warum immer in Zusammenhang
mit Zöliakie von Darmspiegelung gesprochen wird, na klar, auch der Dünndarm ist ein Darm, aber führt
eventuell doch zu Mißverständnissen bei den Patienten.

Aber ansonsten - sehr gut meiner Meinung nach!

Schönes Wochenende Pia

Steveee
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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Steveee » 24 Okt 2014 21:33:02

Hi,

Der Beitrag war aus meiner Sicht sehr einseitig. Es wurde ein Halbwissen als Status quo vermittelt, dabei hörte man nur: "vielleicht, möglicherweise, wir denken, in ein paar Jahren, wir gehen davon aus".

Letztlich bleibt zurück, dass die Medizin noch keinen blassen Schimmer von dem hat, was Lebensmittel im Körper Gutes wie Schlechtes anrichten können. Da wird als Gewissheit verkündet, dass Gluten für die meisten Menschen problemlos vertragen wird, verschwiegen werden - auch nicht unseriöse - Forschermeinungen, die genau das Gegeteil behaupten.

Eine sehr beliebte Ärztemasche kam auch wieder durch: Hat der Arzt keine Ahnung, ist es die Psyche des Patienten.

Schade, denn das Thema hätte tatsächlich mehr Potential gehabt, als das, was hier geboten wurde.

Grüße
Steveee

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Heiterkite » 25 Okt 2014 04:06:44

Das war kein Halbwissen sondern halt der aktuelle Stand.

Dass Gluten von den meisten Menschen nicht problemlos vertragen würde, ist eben nicht aktueller Stand der Medizin.
Bisher hab ich zu der These, Gluten sei generell schädlich, keine seriösen Infos gefunden. Sondern vieles, was schlicht falsch ist. Da wurde das Gluten in Weizen reingezüchtet oder Weizen würde heute zu über 50% aus Gluten bestehen.
Und ich finde es gut, dass sich sowas nicht in der Sendung fand.

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Steveee » 26 Okt 2014 19:45:52

Hi, ja findest Du wirklich? Das sehen verschiedene Wissenschaftler unterschiedlich. Und es wurden ja nicht alle gehört.

LG

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Heiterkite » 26 Okt 2014 21:46:47

Was sehen Wissenschaftler unterschiedlich? Das Weizen generell böse ist? Oder wieviel Gluten in Weizen steckt oder wie es da reingekommen ist?

Und was meinst du mit "findest du wirklich"?? Dass die "Giftigkeit" von Gluten nicht aktueller medizinischer Stand ist, ist ja nunmal ein Fakt. Da gibt es nichts zu finden.

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Steveee » 27 Okt 2014 07:17:03

Ich meinte damit, das es eben nicht Stand der Dinge der Wissenschaft ist, sondern Stand der DInge der Wissenschaftler ist, die eben diese Meinung vertreten. Es gibt andere Ansichten die nicht weniger serieös sind.

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Steveee » 27 Okt 2014 11:15:09

Was mich eben an der Doku ärgerte, es kam nie durch, dass die Forschung hier noch ganz am Anfang steht. Es wurde alles als Fakt ausgestellt.

Tommi K.
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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Tommi K. » 27 Okt 2014 15:30:18

Hallo,

habe die Doku auch gesehen.
Was mich störte, war die Tatsache, dass ständig darauf hingewiesen wurde, dass eine glutenfreie Ernährung für nicht Betroffene absoluter Humbug sei und dass die Lebensmittelindustrie der einzige Profiteur davon sei. Mich ärgert das. Ich selbst leide nicht unter Zöliakie, ernähre mich allerdings glutenfrei, da meine Tochter Zöliakie hat. Für uns ist einfach sicherer im gesamten Haushalt bzw. in der Küche kein Gluten zuzulassen um ggf. eine Kontamination mit dem Essen meiner Tochter zu vermeiden. Weiterhin ist es wohl auch auch klar, dass je mehr diese glutenfreien Produkte gekauft werden, diese auch günstiger angeboten werden können. Zumal immer mehr neue Produkte auf den Markt kommen. Sollte die Nachfrage nach glutenfreien Produkten nach solchen einseitigen Dokus nachlassen, können wir wieder mit gut gefüllter Geldbörse ins Reformhaus gehen, um uns an dem dürftigen teuren Angebot zu bedienen. Von einer glutenfreien Angebotserweiterung in der Gastronomie ganz zu schweigen.

Thomas

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Sibylle » 27 Okt 2014 17:39:23

Tommi K. hat geschrieben:Weiterhin ist es wohl auch auch klar, dass je mehr diese glutenfreien Produkte gekauft werden, diese auch günstiger angeboten werden können.
Sind die gf Artikel in letzter Zeit echt günstiger geworden??? Die Auswahl ist jetzt größer, als noch vor 2-3 Jahren, aber der Preis geringer?

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon moni130 » 28 Okt 2014 08:33:22

Glutenfreie Produkte günstiger? Ich würde sagen, typischer Fall von optischer Täuschung. Da es immer mehr Produkte mit überzogenen Preisen gibt, fällt der horrende Preis der einzelnen Waren nicht mehr so auf.

Außerdem kommt es darauf an, was man unter "glutenfreie Produkte" versteht! Glutenfreie Spezialprodukte sind nicht günstiger geworden. Ganz im Gegenteil. Aktuellstes Beispiel: Die gf Cornflakes für 1,99 € sind aus dem Sortiment meiner üblichen Einkaufsquelle verschwunden, dafür kamen welche für 2,29 € ins Regal. Also 15 % höherer Preis.

Glutenfreie Produkte sind für mich aber auch ganz andere Lebensmittel. Wenn ich z.B. an Heringsdosen denke, dann gab es vor 6-8 Jahren nur ganz wenige und besonders teure Sorten, die für uns geeignet gewesen wären. Heute sind es etliche Sorten und darunter auch preisgünstige. Damals konnte ich auch, trotz intensiver Suche, keinen einzigen Anbieter für glutenfreien Kartoffelsalat finden. Heute sind offenbar fast alle Kartoffelsalatprodukte glutenfrei, z.T. auch sogar ausgewiesen glutenfrei. D.h. ich finde in jedem Supermarkt und bei jedem Discounter welchen. Und diese Produkte kosten halt so viel wie Kartoffelsalat eben kostet. Da ich auf glutenfreies Brot gerne verzichte, wenn ich dafür Kartoffelsalat haben kann, komme ich dabei auch billiger weg.

Dass die Preise für glutenfreie Spezialprodukte niedriger werden, wird nie und nimmer eintreten, so lange gegen die meiner Meinung nach offensichtlichen Preisabsprachen nicht vorgegangen wird.

Monika

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon FSM » 28 Okt 2014 11:16:24

Hallo Tommi,

ich glaube die Doku wollte auch nichts dagegen sagen, dass familienangehörige von Zölis sich glutenfrei ernähren, um Kontaminationen zu vermeiden. Viel mehr geht es um die Leute, die sich ohne medizinische Notwendigkeit aus fehlgeleitetem Gesundheitsbewusstsein glutenfrei ernähren. Da diese Leute normalerweise einen sehr gut gefüllten Geldbeutel haben und bereit sind, sehr viel Geld für die Spezialprodukte auszugeben oder diese vielleicht sogar wegen des hohen Preises kaufen (nach der Logik "teurer gleich besser"), können wir uns wohl nicht auf sinkende Preise einstellen, eher im Gegenteil.

Stattdessen werden wir wohl noch häufiger mit diesen Leuten verwechselt werden. Neulich wurde hinter meinem Rücken wieder getuschelt "Ich kenne auch andere Leute, die sich glutenfrei ernähren müssen, die stellen sich aber nicht so an", als ich einen an sich glutenfreien Salat wegen offensichtlicher Kontaminationsprobleme dankend höflich abgelehnt habe. In einem anderen aktuellen Beitrag hier im Forum geht es ja um ein Schullandheim, wo die Köchin es offensichtlich für extrem hält, wenn ein Zöli-Kind nichtmal Dinkelbrot essen darf. Für viele Leute gibt es halt die gerade noch zu ertragenden Leute mit Glutenunverträglichkeit, die wenigstens nicht über Spuren motzen und ab und an mal eine Ausnahme machen, und die Extremisten, die es ganz genau nehmen mit ihrem Spleen... die einzige Möglichkeit dagegen anzukommen ist es meiner Meinung nach, immer wieder dem wissenschaftlichen Stand entsprechend aufzuklären: Es gibt keinen Grund, auf Gluten zu verzichten, wenn man keine entsprechende Krankheit, auch wenn viele Leute dies trotzdem tun. Dann gibt es aber halt auch noch die kleine Gruppe an Leuten mit Zöliakie und die muss man ernst nehmen, denn die müssen sich einhundertprozentig glutenfrei ernähren...

Deswegen finde ich die Darstellung der Glutenproblematik in dieser Doku genau richtig (so macht es die DZG ja auch.)

Viele Grüße vom FSM

Tommi K.
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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Tommi K. » 28 Okt 2014 11:33:04

Hallo Sibylle, hallo Monika,

was ich ausdrücken wollte ist die Tatsache, dass durch größere Nachfrage ein breiteres Angebot mit mehreren Anbietern und mehr Wettbewerb entsteht. Klar, es gibt momentan 2-3 Platzhirsche auf dem Markt, die das Angebot bestimmen und sogar auch versuchen sich in alle Forschungsprojekte, die mit Zöliakie zu tun haben, einmischen. Vielleicht wird das, wenn der Markt für glutenfreie Produkte wachsen sollte, nicht mehr so sein. Dann könnten wenige Firmen nicht mehr eine ganzen Branche beeinflussen und die Preise könnten sinken.
Monika schrieb, dass heutzutage immer mehr "normale" Lebensmittelprodukte als glutenfrei ausgewiesen werden. Das ist doch wohl auch darauf zurückzuführen, dass eine große Nachfrage nach glutenfreien Lebensmittel auch von nicht Betroffenen besteht. Ich finde das klasse. Das heißt nämlich für uns, dass wir unsere Lebensmittel bedenkenlos im Supermarkt und nicht im Reformhaus oder Bioladen kaufen müssen.
Übrigens, früher musste ich für eine Packung Nudeln bei XXY... mindestens 3.- Euro bezahen, heute kaufe ich sie bei lidl für 1,50 Euro.

Gruß

Thomas

Sibylle

Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Sibylle » 28 Okt 2014 16:49:35

Tommi K. hat geschrieben:Klar, es gibt momentan 2-3 Platzhirsche auf dem Markt, die das Angebot bestimmen und sogar auch versuchen sich in alle Forschungsprojekte, die mit Zöliakie zu tun haben, einmischen. Vielleicht wird das, wenn der Markt für glutenfreie Produkte wachsen sollte, nicht mehr so sein. Dann könnten wenige Firmen nicht mehr eine ganzen Branche beeinflussen und die Preise könnten sinken.
Hast du mal beobachtet, wie viele Konkurenten vom großen "gelben Riesen" in den letzten Jahren geschluckt wurden?? Auch wenn die Auswahl größer ist, als früher - so wie der Verlauf im Moment ist, werden die Preise nicht sinken. Die echten Zölis sind einfach zu wenige und die, die sich aus "Modegründen" gf ernähren werder bald einen neuen Trend finden.
Nachdem vor ein paar Jahren gesetzlich verboten wurde, Produkte extra für Diabetiker zu kennzeichnen (weils unnötig war), sind nun die Zölis die Goldgrube für die Herstellen.

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon lucky luck » 28 Okt 2014 20:01:40

Hi Sybille
Sibylle hat geschrieben:Hast du mal beobachtet, wie viele Konkurenten vom großen "gelben Riesen" in den letzten Jahren geschluckt wurden??

Wir alle wissen wen du damit gemeint hast,ich denke fast jeder der an Zöliakie erkrankt ist, hatte schon mal ein Produkt dieses "Riesen " konsumiert.
Die Preise werden nicht sinken,es gibt ja alternativen zum Riesen logisch muss man schauen wo diese angeboten werden und welche Auswahl die bieten.
lg
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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon wuermchen » 02 Jul 2015 13:21:47

Für alle, die die Doku noch nicht gesehen haben:

3sat, heute 02.07.15 um 20:15 - Der Feind in meinem Bauch


Liebe Grüsse wuermchen
Be cool, smart and always calm!!!

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Funnybs » 02 Jul 2015 21:29:15

In unserer Umweltzeitung ist ein interessanter Artikel über " Weizenwampe und Hirnweichmacher" von Marianne Reiß.
Sie beschreibt darin, wie der Weizen über die letzten fünfzig Jahre verändert wurde. Früher wurde langhalmiger Weizen mit 'wenig' Gluten gezogen, heute ist es kurzhalmiger Zwergweizen mit höheren Glutengehalt sowie höhere Unanfälligkeit gegen Krankheiten und Schädlinge, der angebaut wird und dass wir Menschen Gluten nicht verdauen können. Der gesunde Darm scheidet es wieder aus und bei einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand gelangt Gluten ins Blut. Auch wird viel Seitan, also reines Gluten von der Lebensmittelindustrie zum günstigen "strecken" der Wurst, Brot, Konserven verwendet. All diese Faktoren haben ihrer Meinung nach dazu geführt, dass es viele Glutensensivie, Glutenunverträglichkeiten und auch vermehrt Zöliakiebetroffene gibt. Für mich klingt dies nachvollziehbar und logisch....
Liebe Grüße Funnybs/Jutta ;-)

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Re: Der Feind in meinem Bauch - Doku 3 Sat

Beitragvon Heiterkite » 02 Jul 2015 23:10:10

Für mich klingt das nach dem üblichen Gedöns
Es gubt Webseiten, die behaupten der Glutengehalt von modernen Weizen läge bei 50% - so ein absoluter Unfug.
"Menschen können kein Gluten verdauen" Eine Behauptung, für die es keinerlei Belege gibt. Wäre das so, dann wäre der Verzehr von Getreide ja ein evolutionärer Nachteil. Dann wären wir ausgestorben.
"Duchlässiger Darm" = leaky gut, eine reine Quacksalberdiagnose.

Für die Behauptung, Gluten würde zum Strecken benutzt , habe ich bisher keine Anhaltspunkte gefunden. Bisher habe ich kein Brot gefunden, dass Gluten als Zutat (und nicht nur als Bestandteil) enthält.
In Eiweißbrot vielleicht, das hab ich noch nie genauer angeguckt. In Kobserven ist mir Gluten bisher auch nur als Bestandteil (Weizenstärke) untergekommen. Glutenhaltige Wurst habe ich noch gar keine entdeckt.

Wie soll denn die Glutenmenge zu mehr Zöliakieerkrankten führen? Es gibt doch eine genetische Komponente.
Und stimmt es überhaupt, dass es mehr Menschen mit Zöliakie gibt?
Und bei der Sensivität: Da erscheint es mir so, als steigt die Bezahl der Betroffenen vor allem, seitdem es diese Bücher gibt.

Für mich klingt nichts daran nachvollziehbar und logisch schon gar nicht.


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