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Rezepte für die Belastungsphase - Seite 2

Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie / Sprue

Rezepte für die Belastungsphase

Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie / Sprue
Fidy
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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Fidy » 26 Nov 2010 16:01:26

Hi,
ich wollte mich nochmal unter diesem Thema durch meine eigenen Erfahrungen zu Wort melden. Ich habe gestern schon einen Beitrag geschrieben.
Wer sich wirklich an eine Belastungsphase wagt, sollte meines Erachtens diese auch "richtig" durchführen, da man durch das Essen von lediglich glutenhaltigem Brot, Nudeln etc. nie weiß, ob man auch wirklich genug Gluten zu sich genommen hat, um letztendlich zu einer sicheren Diagnose zu kommen.
Fr. Dr. Baas von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft empfiehlt pures Gluten (und zwar täglich 25g!) für 10-12 Wochen zu sich zu nehmen. Reines Gluten kann man z. B. in Beuteln bei Konzelmann im Internet bestellen (500g kosten ca. 2,40 Euro). Ich habe mir daraus meist einen Pfannkuchenteig gemacht. Z. T. auch einfach ins Joghurt mit Obst eingerührt. Letzteres war aber weniger lecker. Zusätzlich kann man dann ja noch glutenhaltiges Brot, Nudeln etc. essen.
Ich fand diese Phase zwar sehr hart und habe sie auch nur 6 Wochen durchgehalten. Bin auf diese Weise aber endlich zu einer sicheren Diagnose in der Biopsie gekommen.
Und nach jetzt wieder 4 Tagen glutenfreiem Essen geht es auch langsam körperlich wieder bergauf...
Ciao,
Fidy

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Seitan für die Belastungsphase zu verkaufen

Beitragvon SophieChristine » 30 Mär 2011 10:26:13

Hallo zusammen,
ich muss mich einer Belastungsphase unterziehen und habe mir dafür Seitanpulver (=reines Weizengluten) bestellt. Leider waren in den Beuteln nicht, wie im Internetshop angegeben, je 250g sondern je 1000g. Jetzt sitze ich auf 2x 1000g Seitan und würde gerne eine Packung abgeben, falls jemand für eine Belastungsphase Bedarf hat.
Wäre schön wenn ich ihn loskriegen könnte :)
viele Grüße
Sophe

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Virna » 28 Mai 2011 21:14:00

Hallo an Alle,

ist das wirklich so schwierig? Ich habe mich bisher vor der ärztlichen Diagnose gedrückt und eben weitgehend glutenfrei gegessen, nur hin und wieder auch Dinkel, weil mir irgendein Clown gesagt hatte, das würde man in Maßen vertragen. Nach einigen JAhren glutenfrei also seit einem halben Jahr im Wechsel ein Dinkelbrot oder Dinkelnudeln, bis ich jetzt das Gefühl habe, ich solle es lieber doch lassen mit dem Dinkel. Da ich jetzt schon Symptome damit verbinde, hoffe ich nicht ganz so lange Glutenhaltig essen zu müssen... Ich dachte ja auch die Belastungsphase dauere nur etwa eine Woche und ich müsse (dürfe) nur mal wieder bei Pizza und Tortellini etc richtig reinhauen. ;O) Ich bin schockiert. Wie soll man denn ein halbes Jahr mit dieser Belastung aushalten, das geht doch an die Substanz...also tatsächlich. Gibt es dann Empfehlungen hinsichtlich der Nährstoffzufuhr? So etwas wie richtig viele Vitamintabletten und Mineralien zuführen?

Liebe Grüße
Virna

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon krümelkeksi » 15 Mai 2012 19:38:21

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe einige Fragen, was die Balstungsphase angeht. Seit einiger Zeit hab ich Probleme mit dem Essen (wie wohl jeder hier) und habe schon seit ca. 10 Jahren eine Laktoseintoleranz. Nun ist warscheinlich auch Gluten dazu gekommen. Eine Magenspiegelung wurde schon gemacht und die Vermutung bestätigt. Nun soll ich nächste Woche zum Antikörper-Bluttest. Mein Arzt, bei dem ich heute war, hat gemeint, dass ich mich ruhig weiterhin (also seit 1,5 Wochen lebe ich nun schon so) gf ernähren soll. Aber verfälscht das nicht den Test? Oder spielt das keine Rolle und es wäre besser für mich und meinen Körper, wenn ich die Diät sofort fortsetzte. Ein klares Testergebnis wäre ja sinnvoll, dass ich später dann dementsprechende Anträge etc. stellen könnte...

Achja, ich hab einige Wochen lang die MCP-Tropfen genommen. Hier im Forum wurde ja auch schon geschrieben, dass einige ganz gute Erfahrungen mit den Tropfen gemacht haben. Warum schlagen die so gut an? Ich nehme mal an, von eine längerfristige Einnahme ist abzuraten?!

Viele Grüße
krümelkeksi

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Honeyeyes » 15 Mai 2012 20:34:23

Hallo Krümelkeksi,

wir können uns die Hände reichen, denn auch ich bin noch neu hier. Das mit dem Antikörpertest steht mir aber auch noch bevor, jedoch wird von der DZG empfohlen in jener Zeit glutenhaltig zu Essen! So meine ich hätte ich es gelesen und deswegen Esse ich seit ca. 10 Tagen wieder glutenhaltig .. mit den dementsprechenden "Folgen" :roll:

Zum Theme "MCP" kann ich Dir aber sagen, dass ich von meinem sonst so unfähigen Hausarzt zumindest erfahren habe, dass die MCP Tropfen die Verdauung anregen und das hilft unsereins dann wohl ;-) Hoffe diesbezüglich habe ich Dir weiterhelfen können.

LG - Honeyeyes

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon krümelkeksi » 16 Mai 2012 07:04:25

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich mich daran halten und erstmal weiter gh essen. Gutes Durchhalten auch für dich Honeyeyes :)

Das mit den MCP Tropfen versteh ich aber immer noch nicht. Wären sie eine mögliche Alternative, falls man mal "gezwungen" ist gh zu essen (z.B. auf Dienstreisen im Ausland) oder nicht sicher ist, wie das Essen zubereitet wurde? Oder unterdrücken die Tropfen die Symptome nur und man schädigt seinen Magen und Darm weiterhin?

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon moni130 » 16 Mai 2012 14:07:46

krümelkeksi hat geschrieben:Das mit den MCP Tropfen versteh ich aber immer noch nicht. Wären sie eine mögliche Alternative, falls man mal "gezwungen" ist gh zu essen (z.B. auf Dienstreisen im Ausland) oder nicht sicher ist, wie das Essen zubereitet wurde? Oder unterdrücken die Tropfen die Symptome nur und man schädigt seinen Magen und Darm weiterhin?

Hallo,
MCP Tropfen wirken über das periphere Nervensystem gegen Übelkeit und Erbrechen, d.h. - salopp gesagt - dagegen, dass die Muskelbewegungen von Magen und Darm nicht mehr "wissen", in welche Richtung der Speisebrei transportiert werden soll, wenn mal etwas den normalen Transport stört. Eine "Alternative" zu korrekter glutenfreier Ernährung ist das auf gar keinen Fall, sondern wenn jemand mit Erbrechen auf Diätfehler reagiert, dann kann man diese, aber nur diese Folge des Diätfehlers abmildern. Aber auch das natürlich nur, wenn weder Alkohol noch Schwangerschaft (und bestimmte Erkrankungen) dabei im Spiel sind. MCP ist verschreibungspflichtig und ist nicht zur Selbstmedikation geeignet.

Da es oftmals - gerade auch bei Diätfehlern - zu viel Luft im Darm ist, die das natürliche Bewegungsmuster stört, kann man sich oft allein schon durch Mittel helfen, die gegen Blähungen wirken. Ob Fenchel oder Kümmel aus dem Gewürzregal oder ein Simethicon-Präparat aus der Apotheke - damit kann man eigentlich nichts falsch machen und sich sehr gut selbst helfen.

Gruß
Monika

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon kleinDiva » 16 Aug 2012 15:47:54

Belastungsphase ?

ACHTUNG NEULING ;-)

Ich hab leider immer noch nicht ganz verstanden was ihr mit Belastungsphase meint?

Gehe ich recht in der Annahme das ich mich in der Belastungsphase befinde, ich hab den Verdacht das ich eine Glutenunvertäglichkeit habe und muss jetzt wieder Gluten essen damit der Test nicht negativ ausfällt und mir die Unverträglichkeit auch nachgewiesen werden kann. nun esse ich seit 5 tagen wieder Gluten, glaube ich so laut Packungsinfo, doch bis auf leichten Durchfall hat sich bei mir noch nicht viel getan. ich hatte zwischenzeitlich Gluten weggelassen, doch der Arzt sagt ich muss 3 Wochen lang wieder Gluten essen.......das waren üble schmerzen und ich empfand es schon als Körperverletzung, denn ich hatte so schwere Magenkrämpfe und Durchfall das ich nicht vor die Tür gehen konnte und jetzt den ganzen misst nochmal? und das auch noch im Sommer wo geiles Wetter dausen ist.....naja gut muss ich durch, aber schön ist das nicht.

reichen denn überhaupt 3 Wochen?

lg
@ alle

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Hetairos » 16 Aug 2012 17:01:02

Hallo kleinDiva,

kleinDiva hat geschrieben:...ich hatte zwischenzeitlich Gluten weggelassen, doch der Arzt sagt ich muss 3 Wochen lang wieder Gluten essen.....
....reichen denn überhaupt 3 Wochen? ...

Das kommt ganz darauf an, wie lange "zwischenzeitlich" war. Dazu hast du uns in deinen ersten Beiträgen leider noch nichts erzählt.

Lieben Gruß!
Hetairos
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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon kleinDiva » 21 Aug 2012 15:28:31

Hallo Hetairos,
danke für deinen Hinweis.

es müssten so in etwa 5 Wochen gewesen sein wo ich mich glutenarm oder auch frei ernährt hatte.

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon katzenmädchen » 12 Dez 2013 10:30:24

Weizen-Couscous statt Reis zu Ragouts

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Gertrud1963 » 12 Jan 2014 09:17:50

Hallo!

Ich bin am Beginn einer Belastungsphase ... und wenn meine Beschwerden so arg werden wie befürchtet, dann frage ich mich, wie ich das 8 Wochen durchhalten soll!?!?!?!?

Das grenzt meiner Meinung nach, wie hier jemand schriebt, tatsächlich an Körperverletzung, so was zu verlangen von ärztlicher Seite.
Gibt es da wirklich keine andere Möglichkeit!?

Und wenn ich dann noch lese, dass normales Brot und Nudeln etc nicht reichen und mal noch pures Gluten nehmen soll .... na danke!

:roll:
Liebe Grüße .... Gertrud :-)

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon moni130 » 12 Jan 2014 14:34:27

Gibt es da wirklich keine andere Möglichkeit!?


Hallo Gertrud,

wenn Du wissen willst, ob Du Zöliakie hast, dann müssen leider die als Zöliakie definierten Reaktionen auf Gluten dingfest gemacht werden. Und das geht nur unter Glutenbelastung.

Dummerweise setzen bei manchen symptomatischen Zölis die Beschwerden schon bei ganz geringen Glutenmengen ein, aber die diagnostisch erfassbaren und verwertbaren Veränderungen müssen da noch lange nicht auftreten. Deswegen wird als Ausgangsbasis für eine aussagefähige Zöliakiedignostik eine tägliche Belastung mit so viel Gluten gefordert, wie in etwa vier Scheiben Brot enthalten ist. Und das muss leider für einige Wochen durchgehalten werden. Sich mit kleinen Glutenmengen zu quälen bringt daher aller Wahrscheinlichkeit nach nichts außer eben Quälerei.

Bevor mit einer Belastung begonnen wird, sollte aber immer schon ein Termin für die dann folgenden Untersuchungen festgelegt sein. Ebenso sollte eine gewisse ärztliche Begleitung - durch einen Spezialisten! - durch die Belastungsphase gegeben sein. Siehe dazu auch den Vortrag von Prof. Schuppan, der hier abrufbar ist. Er spricht da (bei ca. 58:15-58:35) sogar davon, dass die Abklärung bei Erwachsenen in solchen Fällen, d.h. Zöliakieabklärung nach vorangegangener glutenfreier Ernährung, in Kooperation mit einem "tertiären Zentrum" erfolgen sollte, also einer entsprechend hochspezialisierten Einrichtung. Deswegen verweise ich in solchen Fällen gerne an mir bekannte Spezialisten aus einer solchen Einrichtung.

Ich halte Dir die Daumen,
Monika

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Gutti » 23 Sep 2014 14:23:30

Hallo, Leute,
dieser Thread ist zwar schon uralt, aber ich traue mir trotzdem, ihn wieder "aufzuwärmen".
Also ich habe kürzlich einen Termin für ein Gespräch bei einem Arzt vereinbart, muß natürlich erst noch abklären, wie lange ich nun mich nach der gf Phase von knappp 3 Monaten gh ernähren muß, bis dann die Untersuchung stattfindet. Habe sofort mit gh Kost angefangen. Heute ist der 4. gh Tag, und mir gehts echt besch...! Schon am ersten Tag gh gings mir furchtbar. Es ging gleich mit Depression und übelsten Gedanken, die ich nicht abschütteln konnte, los. Außerdem Magenweh, Bauchweh, Blähungen, trockene juckende Haut, Nase zu... usw. Naja, Ihr wißt ja...
Aber allen Ernstes: Mein Vorschlag: Wie wärs denn mit Leberkäs- oder Wurstsemmeln vom Metzger oder Gebäck vom Bäcker? Das ist doch das einfachste, geht schnell, und es schmeckt. Bei mir wirkt das unglaublich!!! Mir ist es nämlich sofort schlecht gegangen. Ist ja auch genug Weizen drin, denke ich. Ich glaube schon, daß das eine gute Glutenbelastung ist. Oder spricht da was dagegen?
Bin gespannt auf Eure Antwort
Gutti

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon lucky luck » 23 Sep 2014 19:03:40

Hi Gutti
Gegen deine Glutenbelastung habe ich keine Einwände, ich frag mich ob du diese Belastung so lange durchhälst, hier noch Infos zur Belastung
index.php?i=pages&mode=glutenbelastung.
Alles gute
Valentin
(wir sind die anderen aber wissen das die anderen)

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Gutti » 23 Sep 2014 20:48:58

Vielen Dank, Valentin,
danke für den Link! Habe gerade zufällig entdeckt, daß ich diesen Beitrag über die Glutenbelastung hätte auch selber finden können :oops: , aber ich kenne mich als Neuling in diesem Forum halt noch nicht so gut aus, habe noch nicht den "Überblick". ich hoffe, Du verzeihst mir.
lucky luck hat geschrieben:ich frag mich ob du diese Belastung so lange durchhälst

Ja, das frage ich mich auch. Aber es dauert "nur" noch eine Woche, bis ich mit dem Arzt sprechen kann. Und dann werde ich sehen, was dieser mir rät in meinem Fall. Bis dahin mag ich schon mal "vorarbeiten" und beiß' halt die Zähne zusammen. Mein psychisches Befinden ist heute trotz viel Gluten (1 Leberkäs-Semmel, 2 Kuchen, 5 Lebkuchenherzen, 1 Tasse Kakao) momentan stabiler (aaaber das Kreuz tut mir weh! Die Blähungen halten sich noch in Grenzen), wie es morgen sein wird, werde ich sehen. Ich zähle die Tage bis zum Arzt-Termin wie jemand, der beim Barras ist. :lol:
Lieben Gruß
Gutti

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon catfool » 06 Mär 2015 15:30:56

Hi,

ich musste doch grad' grinsen, als ich Eure Rezepte für die Belastungsphase las - das sind bei mir (vor der gf-Phase) ganz normale Alltagsrezepte :lol:

Nichts für ungut, entschuldigt bitte, ich weiß, wer bisher Gluten vermieden hat, für den ist das heftig.

Dazu auch meine Frage: Ich esse jetzt nach 3 Wochen Selbsttest-gf (jaja, Asche auf mein Haupt, aber ich WOLLTE es vorher testen) wieder gh - was ist besser: schleichend wieder in den gh-Normalzustand oder abrupt? Trau mich nicht so recht ...
__________________________

Viele Grüße
Bettina

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Gutti » 09 Mär 2015 16:48:01

Hallo Catfool,

im Grunde hast Du Dir die Antwort schon selber gegeben. Wenn Du Dich nicht so recht traust, dann würde ich "schleichend" wieder anfangen. Bei mir war's wurscht, ob ich viel oder wenig Gluten gegessen habe - gespürt habe ich es immer. Richtig mit Gluten "zulangen" mußt Du irgendwann sowieso. Spätestens dann, wenn ein Termin beim Gastroenterologen feststeht, dann mußt Du für einen gewissen Zeitraum sowieso so "richtig" glutenhaltig essen. Also kannst Du im Grunde gleich richtig loslegen.

Viele Grüße
Gutti

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon caleteu » 28 Apr 2015 16:14:18

lucky luck hat geschrieben:Hi Gutti
hier noch Infos zur Belastung index.php?i=pages&mode=glutenbelastung.
Alles gute Valentin


Danke! Genaus das wollte ich wissen.
Liebe Grüße, Deine Cambron

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Re: Rezepte für die Belastungsphase

Beitragvon Glutener » 22 Mai 2016 06:50:27

Als ich am Anfang mit meiner glutenunverträglichkeit
konfrontiert wurde, hatte ich auch das Gefühl nie mehr gut essen zu
können aber nun nach zwei Jahren ist es ganz entspannt.

Ich weiß was ich nicht essen darf und wage mich sogar ab und an an
ein Dinkelbrot aber natürlich nur im Massen.
Man darf sich nur kein Druck machen


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