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Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie / Sprue

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Ydnasregninneh
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Beitragvon Ydnasregninneh » 07 Jun 2019 19:58:40

Hallo zusammen.

Erstmal kurz zu mir. Ich bin 33 Jahre jung, verheiratet, 2 Kinder und seit ca. 2007 habe ich diverse Probleme mit meinem Darmtrakt.
Eine Zöliakie wurde mir noch nicht diagnostiziert.
Aber mir schwirren diesbezüglich einige Fragen durch den Kopf und ich bin mir sicher das ihr mir sie beantworten könnt. Oder zumindest ein paar Tipps geben.

Angefangen hat es wie gesagt ungefähr 2007 mit immer wieder Durchfall unmittelbar nach dem Essen. Bin dann zwischen 5 und 10 mal aufs Klo dann war der Spuk vorbei. Das ganze ca. 3 bis 4 mal die Woche.
Über die Jahre hat sich das verändert. Der Durchfall kommt nicht mehr so häufig. Nicht mehr unbedingt unmittelbar nach dem Essen.
Dafür hat sich mein Stuhl allgemein sehr verändert. Von Durchfall bis sehr Fest ist immer alles dabei. Verstopfung hab ich in dem Sinne nicht. Es gibt hin und wieder mal 2-3 Tage an denen ich nicht auf Toilette muss, danach geht es dann aber wieder.
Wenn ich auf Toilette muss, dann MUSS ich. SOFORT. Gehe ich nicht gleich wird es auf jeden Fall Durchfall.
Oft habe ich auch plötzlich auftretende Bauchkrämpfe. So das ich mich teilweise nicht mehr aufrecht halten kann. Auch danach brauche ich sofort eine Toilette.
Auswärts Essen endet IMMER mit Durchfall. Es fängt meist mit Blähungen noch während des Essens an und endet dann mit Durchfall.
Habe ich nach dem Essen (also Zuhause) kein Durchfall, sind es oft starke Blähungen.
Oft ist nach dem Essen aber auch einfach gar nichts.
Was wurde alles gemacht?
Fructose, Lactose, Darmspiegelung. Allergietest über die Haut, Allergietest über das Blut.
Alles 2007 und eigentlich alles ohne Befund. Außer der Allergietest übers Blut.
Weizen war deutlich positiv mit 3,84 IU/ml.
Es wurde damals direkt geraten auch eine Magenspiegelung zu machen um Zöliakie auszuschließen.
Gemacht habe ich es nicht... ich weiß dafür sollte man mich steinigen.

Nun ist es aber so das ich seit Anfang des Jahres ein Globusgefühl im Hals und immer wieder mal eine angeschwollene Zunge hab (nur Die linke Seite). Seit einem Besuch beim HNO laufe ich mit der Verdachtsdiagnose "Stiller Reflux" rum (kurz: es läuft Magensäure aus dem Magen was sich aber nicht durch Sodbrennen äußert. Die Säure steigt bis zum Kehlkopf hoch, verändert dort den PH Wert und daher dann das Globusgefühl).
Auch hier wurde mir eine Magenspiegelung empfohlen um die Diagnose zu sichern. Habe ich bisher auch nicht gemacht.
Nun hatte ich aber vor kurzem über mehrere Nächte so starke Oberbauchschmerzen, das ich mich nun endlich durchgerungen habe eine machen zu lassen. Und dabei möchte ich natürlich auch gleich das Thema Zöliakie abhaken.

Nun zu meinen Fragen.
Wann treten denn die Symptome einer Zöliakie auf? Direkt nach dem Essen? Verspätet? Wenn ja wie verspätet?
Oder müssen bei einer Zöliakie die Symptome direkt nach dem Genuss von Weizen/Gluten auftreten.

Ich weiß das der erhöhte IgE Wert beim Weizen nichts über eine Zöliakie aussagt. Aber ist es ein Indiz?

Was ist der Unterschied zwischen Zöliakie, Glutenunverträglichkeit und Weizenallergie?

Um eine Zöliakie sicher zu diagnostizieren müssen welche Tests durchgeführt werden?
Biopsie der Dünndarmschleimhaut, IgA Wert... was noch.
Würdet ihr das Thema an meiner Stelle nochmal komplett neu aufrollen?

Und erzählt mal von euch. Was habt ihr für Symptome. Erkennt ihr euch vielleicht in mir wieder?
Und wie geht ihr damit um? Wenn ich ehrlich bin hab ich bissl schiss.
Ach ja, einen Gewichtsverlust habe ich nie.

So, wer bis hier her gelesen hat und mir nun noch antwortet, dem danke ich schonmal ganz herzlich

Ydnasregninneh
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Re: Was sagt ihr dazu?

Beitragvon Ydnasregninneh » 10 Jun 2019 20:14:56

Mag mir niemand was dazu sagen oder mir von sich und seinen Symptomen erzählen?

Die.L
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Re: Was sagt ihr dazu?

Beitragvon Die.L » 11 Jun 2019 05:44:27

Moin Ydnassreginneh,
Du wirst inzwischen sicher die Gelegenheit genutzt haben, hier im Forum zu stöbern. Auch wenn viele Beiträge sehr alt sind, so hat sich doch nichts grundlegend geändert.
Eine Allergie ist IgE-vermittelt.
Bei Zöliakie treten spezifische IgA und IgG-Antikörper auf (Transglutaminase, deamidierte Gliadinpeptide, Endomysium...).
Über Weizensensitivität streiten sich die Gelehrten noch.

Also los zur vernünftigen Diagnostik!
Schöne Grüße von Heike!
Mit Tochter aus 02/2004 (Zöliakie diagnostiziert seit 10/2013)
Für mich seit 06/2017 Diagnose antikörpernegative Zöliakie


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