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Eure Fragen und Tipps zu den Symptomen, zur Diagnose und Behandlung von Zöliakie / Sprue

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Christine3
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Beitragvon Christine3 » 05 Feb 2018 11:20:23

Hallo, nochmal! Jetzt wechsle ich mal von der Vorstellungs-Abteilung in dies Unterforum.
Inzwischen habe ich die Ergebnisse von der Stuhlprobe: Keinerlei positive Befunde, also keine falsche Bakterien, und auch von dieser Seite aus kein Hinweis auf eine Störung der Bauchspeicheldrüse. Ein erneutes Blutbild fand sie verfrüht, da die Werte Anfang Oktober zuletzt genommen worden waren. Stattdessen wollte sie mich jetzt lieber zu einem Gastroenterologen überweisen, da sie , wie sie sagte , sich selber zu wenig auskennt mit Zöliakie und den verschiedenen Unverträglichkeiten. Das fand ich schon mal gut von ihr.
Sie meinte, wenn der Gastro eine erneute Blut-Laboruntersuchungfür nötig hält, sollte das dann in die Wege geleitet werden.
Aber ich habe jetzt die Laborwerte von Anfang Oktober in der Hand:
Das war so:Ferritin: 41;
TransglutaminaseIgA-AK 1.9 (CE)
AK gegen Endomysium (IgA) Negativ;
Gliadin AK IgG 2,8 (CE) - ( Normalwert unter 20 )
Beeurteilung des Labors: Keine Zöliakie . darauf kann ich mich ja doch wohl verlassen???


Das finde ich erstmal ja ganz erleichternd. Aber meine Beschwerden dauern an, mal mehr, mal weniger..mal fast gar nicht, so das ich denke , ich bilde mir nur was ein, alles Psycho , - dann wieder heftig... Ich futtere vermehrt glutenhaltige Nudeln, Brötchen und Flocken - und kann es einfach nicht richtig zuordnen, ob mir genau das Beschwerden macht ,oder etwas anderes... aber ich bleibe dabei: Irgendwas stimmt nicht. Erster Termin beim Gastro steht, Ende Februar...

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Re: Weitere Entwicklung....

Beitragvon Christine3 » 13 Apr 2018 15:07:50

Nach längerer Zeit melde ich mich nochmal: Laktose-Atemtest war negativ , zu meinem großen Erstaunen. Ich hatte auch an den Tagen danach keine Beschwerden. Als ich aber dann normale Milch etc ein paar tage lang fröhlich konsumiert hatte, stellte sich ein ständiger schlechter Geschmack im Mund und kurze Übelkeitsattacken ein. Bin vorsichtshalber erstmal wieder bei laktosefreier Milch und laktose armen Käsesorten gelandet.
Fruktose-Atemtest war auch: das Pustegerät zeigte maximal 3 ppm , und das bei einer Fructosemenge von 50 mg. Allerdings bekam ich gegen nachmittag Blähungen , die gut 2 Tage anhielten und auch Df.
Hm, was soll ich davon nun halten?
Montag ist Darmspiegelung sowie Magenspiegelung mit den entsprechenden Biopsien. Ich rechne jetzt mal nicht mit Zöliakie. Hatte ja überhaupt keine Antikörper . Der Gastro meinte, bei den Werten wäre er ziemlich sicher, das es keine Zöliakie ist. Bin aber trotzdem ein wenig unruhig, was wohl bei allem herauskommen wird... vermutlich sowas wie Reizdarm...Ich esse ja nun seit Wochen vermehrt glutenhaltig , und meine zu beobachten, das ich eher nach Weizen (aber nicht nach Dinkel) vermehrt Magendruck, Völlegefühl , Durchfall etc habe... mal sehen, drückt die Daumen, das alles gut verläuft.

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Beitragvon isdameldrin » 13 Apr 2018 17:36:34

Wenn es keine Zöliakie ist, vielleicht lassen sich die Probleme durch folgenden Artikel erklären:
https://utopia.de/ernaehrung-brot-nicht ... eit-85604/

Gruß
Delia

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Re: Weitere Entwicklung....

Beitragvon Christine3 » 13 Apr 2018 21:22:17

Danke, Delia , ich kenne den Artikel.
Ich esse seit vielen Jahren fast kein Brot, weil mir das schwer im Magen liegt, egal ob vom konventionellen Bäcker oder aus dem Reformhaus/vom Biobäcker . Ich esse seit Jahren an Getreideprodukten eher Flocken und Pasta, sowie Knäckebrot/Zwieback - und dann natürlich auch mal Kekse oder Kuchen .
Habe seit Jahren auch viel mit Hirse, Buchweizen und Reis zubereitet.
Nur jetzt seit einigen Wochen esse ich viel mehr konventionelles Gebäck, vor der Biopsie .

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Re: Weitere Entwicklung....

Beitragvon Christine3 » 23 Apr 2018 12:09:03

Hallo nochmal, ich habe jetzt eine Diagnose: Nicht Zöliakie, sondern kollagene Colitis. Scheint keine so häufig diagnostizierte ERkrankung zu sein. Das ist eine chronisch-entzündliche ( autoimmune) Darmerkrankung. Die kann mit einem Medikament wohl ganz gut behandelt werden , das ich erstmal 6 Wochen nehmen soll. Dann wird - je nach Befinden, gesehen, welche "Erhaltungsdosis" notwendig ist.. Hat nichts mit der Ernährung zu tun, und ist dadurch auch nicht beeinflussbar. Ich kann essen was ich möchte, sagt der Arzt. Aber sicher schadet es nicht, darauf zu achten, was meinem Körper gut tut und was nicht (denke ich mir). Ob eine Weizen - oder sogar glutenfreie Ernährung oder wenig Foodmaps oder sonstwas möglicherweise dazubeitragen kann, dass ich wenige/keine Symptome habe, oder keine muss ich wohl selber herausfinden. ERfahrungen/medizinische Studien dazu scheint es nicht zu geben.
Als stille Leserin schaue ich immer wieder mal hier rein - vielleicht gibt es ja hier jemanden, der/ die Erfahrungen mit collagener Colitis hat ? Es erkranken in ca 20 % der Fälle Menschen, die auch Zöliakie haben .
Danke für das interessante Forum !


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