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Bad Kissingen 6. / 7.7. Fest & Experten-Vortrag

u.a. Erfurt, Nürnberg, Regensburg und Erlangen

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Bad Kissingen 6. / 7.7. Fest & Experten-Vortrag

Beitragvon moni130 » 04 Jul 2014 10:11:45

Hallo,

am Sonntag, 6.7. von 11 bis 18 Uhr findet im Wildpark Klaushof das Wildparkfest statt. Dafür, dass es dort glutenfreien Kuchen geben wird, sorge ich. Bei anderen Sachen werde ich so gut es geht klären, ob da auch etwas Glutenfreies dabei ist. Auf jeden Fall bekommt man im Restaurant gleich gegenüber vom Wildpark immer glutenfreies Essen.

Am Montag, 7.7. gibt es bei der SHG Lebensmittelunverträglichkeiten, die sich jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr im MGH (Von-Hessing-Str. 1) trifft, einen Vortrag von einem hier schon öfter erwähnten Zöliakie-Experten. Dr. N. Krauss, der vor 10 Jahren an der Uni Erlangen die spezielle Sprue-Sprechstunde von Prof. Schuppan übernommen hat und der jetzt im Raum Kassel tätig ist, kommt nach Bad Kissingen.

"Konkrete Hilfe durch Diagnostik und Therapie bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten". Zu diesem Vortrag ergeht eine herzliche Einladung an alle Interessierten.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können sich auf so gut wie jedes Organ auswirken. Daher wurden oftmals schon verschiedene Fachärzte aufgesucht, bevor überhaupt an Nahrungsmittel als Auslöser von Beschwerden gedacht wird. Bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind vielfältige diagnostische Maßnahmen zu deren umfassender Abklärung der erste und unabdingbare Schritt zur wirksamen Therapie. Eine Therapie, die bedeutende Einschränkungen und Anpassungen vom Betroffenen erfordern kann, die aber doch zu mehr statt weniger Lebensqualität führen soll.
Dr. Norbert Krauss, Internist, Gastroenterologe, Diabetologe und Ernährungsmediziner (DAEM, DGEM) war viele Jahre an der Med. Klinik I der Universität Erlangen tätig, die u.a. schwerpunktmässig mit der Diagnose und Therapie von Nahrungsmittelunverträglichkeiten befasst ist. Er wird in seinem Vortrag die wichtigsten und am häufigsten vorkommenden Unverträglichkeiten und die diagnostischen Schritte zu ihrer sicheren Erkennung vorstellen und auch darauf eingehen, was ggf. an weiteren Maßnahmen erforderlich werden kann.


Ich freue mich, wenn jemand aus dem Forum zu einer dieser Veranstaltungen kommt.

Monika

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Experten-Vortrag

Beitragvon moni130 » 10 Jul 2014 15:02:28

Hallo,

jetzt will ich doch noch kurz berichten, wie es war. Zunächst mal das Wildparkfest hat alle Besucher mit angenehmem Waldklima belohnt, während draußen erbarmungslos die Sonne brannte. Den glutenfreien Kuchen samt zugehörigem Besteck habe ich abseits der allgemeinen Kuchentheke an der Kaffee-Hütte bewacht wie die Kronjuwelen und das Häubchen nur geöffnet, wenn jemand davon etwas haben wollte. Ja, es war nicht ganz einfach und ich habe da sicherlich nicht nur neue Freunde gewonnen. Aber irgendjemand muss ja mal anfangen, glutenfrei "Flagge" zu zeigen. Beim nächsten Fest werde ich wieder leckeren Kuchen machen, der aber zu den anderen in die Kuchentheke kommt und nur für diejenigen, die wirklich glutenfrei wollen, wird ein Teil eingepackt und separat gelagert. Das wird durch ein entsprechendes Schild bekannt gemacht. Vielleicht hilft das ja auch zu vermitteln, wie ernst wir das mit dem Schutz vor Kontamination nehmen müssen.

Nun zum Vortrag: Ich kann dazu nur sagen, wer irgendeine Form von Lebensmittelunverträglichkeit hat oder bei sich vermutet und die Chance hat, einen Vortrag von Dr. Krauss zu besuchen, der sollte es unbedingt tun. Selbsthilfegruppen z.B. können da durchaus mal anfragen, ob er zu einem Vortrag kommen kann. Mit dem, was dieser Vortrag erläutert, kann man wirklich als informierter, mündiger Patient die bisher unternommenen Schritte zur Abklärung einordnen, kann erkennen, was noch fehlt oder auch, was evtl. an unnötigen Maßnahmen ergriffen wurde. Mit diesem Wissen lassen sich viele leidvolle und kostspielige Umwege abkürzen, aber es wird auch klar, dass und warum im Rahmen der kassenärztlichen Versorgung eine wirklich umfassende Abklärung oft gar nicht möglich ist und Patienten mit solchen Problemen mehr oder weniger durchgeschleust werden (müssen).

Ich selbst bin ja nun schon seit gut 10 Jahren voll im Thema drin und kenne auch Dr. Krauss - http://www.gesundheit-krauss.de/ - schon fast genau so lange, aber auch ich habe in dem Vortrag noch ein paar Sachen erfahren oder bewußt gemacht bekommen, die mich wirklich überrascht haben, weil da z.T. Fragen neu beleuchtet wurden, die ich schon ewig mit mir rumschleppe und die so lange immer nur mit "das kann gar nicht sein" abgebügelt wurden, bis ich davon gar nichts mehr erwähnen wollte. An einer Fruktose- oder Laktoseunverträglichkeit hängt wirklich noch sehr viel mehr dran als Bauchweh und Durchfall! Und gerade in diesem Moment, wo ich wieder daran denke, kommt mir auch eine Idee, wie ich vielleicht mit ganz einfachen Tipps einer betagten Dame in meiner Umgebung helfen kann, aus einem Tief herauszukommen. - Hilfe zur Selbsthilfe, genau das sollte der Vortrag geben und wenn das, was ich mir gerade denke, jetzt bei der alten Dame, die ja eeeiiigentlich überhaupt keine Lebensmittelunverträglichkeit hat (aber laufend Medikamente wegen Bauchbeschwerden nimmt), etwas bewirken sollte, dann gibt es mindestens noch ein extra Dankschreiben.

Monika


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