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Wie macht man einen laktoseintoleranztest?

Milchzuckerunverträglichkeit

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katy70
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Wie macht man einen laktoseintoleranztest?

Beitragvon katy70 » 01 Aug 2013 13:48:09

hallo!
Habe die vermutung, dass meine 5jährige Tochter(sie hat Zöliakie) auch eine Laktoseintoleranz hat, da sie manchmal wenn sie viel milchprodukte zu sich nimmt über Bauchweh klagt. Wie kann man das denn testen! beim Arzt, oder nur mit ausprobieren?

LG.
Katrin

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lucky luck
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Re: Wie macht man einen laktoseintoleranztest?

Beitragvon lucky luck » 01 Aug 2013 14:22:07

Hi kathi70
Dieser Link gibt dir Antwort viewtopic.php?f=134&t=34308.
Lg lucky luck
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moni130
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Re: Wie macht man einen laktoseintoleranztest?

Beitragvon moni130 » 01 Aug 2013 16:06:01

Hallo katy,

mind. 12 Stunden nichts essen oder trinken (außer Wasser), kräftig pusten :pust: - in ein Gerät, das aber blöderweise nicht bei jedem Gastroenterologen vorhanden ist :m: -, angezeigten Wert ablesen und aufschreiben. Wenn der Ausgangswert okay ist, dann ein Glas mit einer definierten Menge aufgelöstem Milchzucker trinken und dann alle 15 Minuten wieder in das Gerät pusten, ablesen, aufschreiben. Anhand der Werte kann man sehen, ob der Milchzucker im Dünndarm abgebaut wird (was normal wäre) oder ob etwas davon unverdaut in den Dickdarm kommt und dort dann "rumort" und Wasserstoffgas bildet, das über die Lungen ausgeatmet und in dem Gerät gemessen wird.

Beim Test über den Blutzucker ist die Theorie dahinter, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt, wenn im Dünndarm Milchzucker gespalten wird. Nur sagt das leider überhaupt nichts darüber aus, ob der ganze Milchzucker verwertet wird oder doch etwas davon im Dickdarm landet - und dann doch noch Beschwerden macht. Ich habe einen solchen Test machen dürfen. :shock: Herrje, mein Blutzuckerspiegel steigt immer an, wenn ich Stress habe! Und was ist das für ein Stress, wenn der Bauch explodieren will, aber die tolle Praxis nicht mehr als eine einzige Toilette zu bieten hat! Jedenfalls schien mit dem Blutzuckeranstieg der "Nachweis" erbracht, dass ich keine Laktose-Intoleranz habe :angry: , was allerdings bei einer anderen Untersuchungsstelle, wo ich beim Atemtest rekordverdächtige Werte lieferte, ganz anders aussah.

Das mit der Piekserei kann man sich also sparen. Für Praxen, die kein eigenes Gerät haben, besteht die Möglichkeit, speziell vorbereitete Beutel zum Reinpusten zu verwenden und die in einem externen Labor untersuchen zu lassen. Also zumindest kenne ich einen Laborbetrieb, der Sets zur Probengewinnung und dann auch die Analysen liefert. Gepustet wird aber auf jeden Fall beim Arzt.

Gruß
Monika


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