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grosses baby aber keine (gestations)diabetes...

Diabetes Typ 1 / Typ 2

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nicky
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grosses baby aber keine (gestations)diabetes...

Beitragvon nicky » 15 Apr 2008 15:35:12

vielleicht kennt sich ja in diesem forum jemand aus...

vor ein paar tagen wurde ja festgestellt, dass mein baby (immer noch) sehr gross ist: 31.SSW, gewicht 2.3kg (normal ist ein halbes kilo weniger), die anderen daten war entsprechend 36.-37.SSW! beim 1. ultraschall in der 11.SSW war das baby bereits 10 tage weiter, dieser abstand hat sich nun anscheinend weiter vergrößert...

mein erster sohn war durchschnittlich groß/schwer: 3.4.kg, 51cm, kam SSW 40+0 zur welt...

ein GTT war negativ (es wurde allerdings "nur" zwei mal blut abgenommen, vor der zuckerlösung und nach 2 stunden, die genauen werte wurden mir nicht gesagt). außerdem wurden urinketone festgestellt, obwohl ich 5 mal am tag esse und min. 3 liter trinke. und die letzte mahlzeit lag an dem tag gerade mal 2 stunden zurueck... man sagte mir, dass die urinketone nicht von bedeutung sind, wenn der blutzucker in ordnung sei...

(weiß nicht obs relevant ist, aber ich hab die gesamte SS nur 2kg zugenommen, wiege nun 66kg bei 1,74cm. ich trinke seit beginn der SS sehr viel, vor allem nachts - 0,5-1 liter + tagsüber noch 2 liter.) außerdem hab ich natürlich seit 2 jahren zöliakie...

nun hab ich in 1 monat noch einen ultraschall um das wachstum des babies zu ueberwachen. sonst wird nichts weiter unternommen.

ich lebe in england, da ist die medizinische betreuung insgesamt nicht so gut wie in deutschland... ich wurde fast ausschließlich von schwestern und hebammen betreut (die machen auch den ultraschall), und der einzige arzt der mich behandelt hat, glaubt meinen daten nicht (ich weiß den tag des eisprunges 100%, verhüte seit 10 jahren mit der NFP-methode). der arzt meint, das baby kann gar nicht so groß sein, ein ultraschall wäre viel genauer als sich auf "die frauen" zu verlassen...

ich will ja kein hypochonder sein, aber durstgefühl, urinketone und ein riesenbaby deuten doch auf diabetes hin... aber der bluttest war negativ. was soll ich tun, ignorieren oder beharrlich sein...? (bei der zöliakie damals war der bluttest auch negativ, die symptome eher untypisch, und kein arzt hat mir geglaubt...)

LG, nicky

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Hetairos
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Beitragvon Hetairos » 15 Apr 2008 20:11:42

Hallo nicky,

bei Zöliakie-Betroffenen (mit Verdacht auf) Diabetes gehört die Begleitung einer Schwangerschaft in die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Gynäkologen und Diabetolgen, zumal dann, wenn die Zöliakie im Vorfeld der Schwangerschaft noch nicht sehr lange bestand und die bisherigen Verlaufskontrollen noch nicht aussagekräftig genug sein sollten, um eine vollständige Regenerierung dokumentieren zu können.

Ich habe jetzt nicht in deinen älteren Beiträgen nach Ergebnissen eventueller Kontrolluntersuchungen recherchiert. Sollten deren Werte hier stabil im Normbereich liegen und dein Vitamin- und Mineralstoff- Haushalt unter glutenfreier Ernährung in Ordnung sein, besteht meines Erachtens wenig Grund zur Sorge.

Bleibe am Ball! Du hast es ja bald geschafft :-D

Lieben Gruß, Hetairos
Es ist nicht alles glutenfrei, aber es ist nicht alles nicht glutenfrei, auf dem nicht glutenfrei drauf steht.

nicky
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Beitragvon nicky » 16 Apr 2008 10:23:05

hallo hetairos,

die verständigung unter den mittlerweile anderthalb DUTZEND personen, die mich betreuen/bzw. betreut haben ist quasi non-existent...: zum ultraschall mal in die klinik mal in jene, mal zum hausarzt, mal zur hebamme, mal zu einer krankenschwesterm mal zu einem frauenarzt ins KH. den ergebnissen muß ich stets hinterherlaufen, tests werden gefälscht und fasche daten in den mutterpass eingetragen. ne, will gar nicht erst anfangen mit der qualität dieser "betreuung"... :(

ich hatte vor wenigen monaten (war schon schwanger) meine (mittlerweile zweite) jährliche zöli-kontrolluntersuchung. die antikörper wurden zwar nicht untersucht, da sie auch bei der diagnose negativ waren, aber vitamin- und mineralstoffhaushalt sind (weiterhin) super. :-D auch eisen (wurde das letzte mal vor 4 wochen kontrolliert). die kontrollbiopsie war damals nach einem jahr unauffällig :-) , und ich habe keinerlei symptome, fühle mich blendend. da mach ich mir keine sorgen. nur wegen einer eventuellen diabetes... der frauenarzt im KH kannte "zöliakie" nicht (er ist ja gynäkologe) :twisted: , fragte nur ob ich mich gut fühle, wußte nicht, dass man bei zöliakie eine höhere wahrscheinlichkeit hat an diabetes zu erkranken usw...

LG, nicky


Hetairos hat geschrieben:Hallo nicky,

bei Zöliakie-Betroffenen (mit Verdacht auf) Diabetes gehört die Begleitung einer Schwangerschaft in die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Gynäkologen und Diabetolgen, zumal dann, wenn die Zöliakie im Vorfeld der Schwangerschaft noch nicht sehr lange bestand und die bisherigen Verlaufskontrollen noch nicht aussagekräftig genug sein sollten, um eine vollständige Regenerierung dokumentieren zu können.

Ich habe jetzt nicht in deinen älteren Beiträgen nach Ergebnissen eventueller Kontrolluntersuchungen recherchiert. Sollten deren Werte hier stabil im Normbereich liegen und dein Vitamin- und Mineralstoff- Haushalt unter glutenfreier Ernährung in Ordnung sein, besteht meines Erachtens wenig Grund zur Sorge.

Bleibe am Ball! Du hast es ja bald geschafft :-D

Lieben Gruß, Hetairos

jelisabetta
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BZ-Kontrolle

Beitragvon jelisabetta » 16 Apr 2008 15:30:26

Du bekommst von jedem BZ-Gerätehersteller (Roche/Bayer/Stada/Lifescan/Abbott ) ein Blutzuckermessgerätin Handy-Format kostenlos zur Verfügung gestellt (d.h.geschenkt, wenn du einen Fragebogen ausfüllst zur Anwenderstudie)und ein paar Teststreifen dazu, dann kannst Du Deinen BZ selbst kontrollieren, wenn Du unsicher bist. Ich habe 3 recht schwere Babys gehabt (jeweils über 4kg) hatte während der SS keine erhöhten Werte, Der Typ1 Diabetes wurde dann ein halbes Jahr nach der 3.Entbindung diagnostiziert.. Das war vor 28 Jahren, heute könnte man das vielleicht schon viel früher feststellen.
Jelisabetta


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