Zöliakie Treff - glutenfrei durch den Alltag
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Bin verzweifelt

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Maja72
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Bin verzweifelt

Beitragvon Maja72 » 24 Apr 2017 17:12:56

Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich die endgültige Gewissheit, das ich Zöliakie habe, erhalten.
Mir geht es damit nicht gut. Ich habe im Oktober 2016 einen Selbstmordversuch verübt.
Bis zu diesem Tag ahm ich täglich das Antidepressivum Clomipramin, jeden Morgen 100mg. In der Klinik wurde ich dann entgiftet und somit wurde mir das Clomipramin ja auch mit entzogen. Ich weiss, das gehört eigentlich gar nicht hier ins Forum, aber hätte ich in der Klinik nicht nachgehakt, hätte ich niemals erfahren, das ich Zöliakie habe. Nun gut. Seit mir das Clomipramin mit entgiftet wurde, leide ich an massiven Schlafstörungen. Und jetzt auch noch Zöliakie! Ich weiss nicht inwieweit sich die Ernährungsumstellung auf meinen Schlaf auswirkt. Aber zur Zeit geht es mir sehr, sehr schlecht. Das einzige, was besser geworden ist, sind meine Zwangsgedanken. Nun habe ich Angst, das durch den Stress den die Ernährungsumstellung versursacht, es mir nur noch schlechter geht. Mein Gastroenterologe meinte, wenn ich keine Beschwerden hätte, müsste ich mich mich nicht unbedingt glutenfrei ernähren. Und Beschwerde hatte ich bis auf Eisenmangel noch nie. Weder Magen noch Darmprobleme.
Ich brauche Eure Hilfe.
Meint Ihr, mein Schlaf reguliert sich wieder ? Ich nehme auch keine Antidepressiva mehr, da mein Psychiater seit Januar sehr viel an mir ausprobiert hat, und nix etwas gebracht hat. Ich bin wirklich sehr verzweifelt.

Maja

*Jo*
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon *Jo* » 24 Apr 2017 20:17:00

Liebe Maja,

du hast jetzt eine Diagnose und du hast Beschwerden, die weit über einen Eisenmangel hinausgehen. Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen Zölialkie und Depressionen. Also nimm es bitte als Chance. Du kannst selbst etwas tun, damit es dir besser geht. Ich hoffe, das motiviert dich die glutenfreie Ernährung anzugehen. Vielleicht hilft dir glutenfreie Ernährung besser als jedes Antidepressiva.
Frag hier nach wenn du unsicher bist, was du essen kannst. Versuch dir Hilfe zu holen, vielleicht kennst du jemanden, der das auch glutenfrei essen muss.
Ich denke auch deine Therapeuten sollten dir helfen.

LG Jo

Die.L
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Die.L » 24 Apr 2017 22:57:24

Gedrückte Stimmung, Weinerlichkeit und Antriebsarmut hatten alle mir bekannten Zöli-Kinder vor ihrer Diagnose.
Bei Erwachsenen könnte man diese Stimmung als Depression verbuchen.
Jedenfalls wurde es bei allen Kindern durch die Ernährungsumstellung besser.

Das hoffe ich für Dich auch!
Schöne Grüße von Heike!
Mit Tochter aus 02/2004 (Zöliakie diagnostiziert seit 10/2013)
Für mich seit 06/2017 Diagnose antikörpernegative Zöliakie

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moni130
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon moni130 » 24 Apr 2017 23:44:07

Hallo Maja,

es ist gut, dass Du geschrieben hast, was los ist. So kann ich Dir doch ein paar Hinweise geben, die Dir über Deine Situation vielleicht noch ein wenig "Erhellung" bringen.
Es ist durchaus möglich, dass Deine psychischen Probleme in direktem Zusammenhang stehen können mit der unbehandelten Zöliakie. Somit wäre die glutenfreie Ernährung die wichtigste Therapie auch für Deine Psyche.
Was die Schlafstörungen betrifft, bin ich sehr optimistisch, dass Dir auch diesbezüglich die glutenfreie Ernährung gut tun wird. Wie ich dazu komme? Nun ja, ich habe von Kindheit an unter Schlafstörungen verschiedener Art gelitten, kannte kaum erholsamen Schlaf. Unter glutenfreier Ernährung änderte sich das für mich total überraschend. Erst da erlebte ich, wie es ist, wenn man ausgeschlafen aufwacht.
Wenn jetzt - alle paar Wochen - noch mal Schlafstörungen auftreten, dann gehört das zu den Symptomen, die anzeigen, dass wieder mal die Vitamine B6, B12 und Folsäure gespritzt werden müssen. Da habe ich einen Bedarf, der - trotz glutenfreier Ernährung - nicht über die Nahrung gedeckt werden kann. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade aufgrund Deiner Vorgeschichte mit der Entgiftung, auch bei Dir derzeit ein deutlich erhöhter Bedarf an diesen Vitaminen besteht. Sprich mal mit Deinem Hausarzt darüber. Kassenleistung sind diese Spritzen leider nicht, aber durchaus erschwinglich.

"Und jetzt auch noch Zöliakie!" - das war genau der Gedanke, der auch mich zunächst beherrscht hat, als es so weit war. Doch wie hat sich im Laufe von weniger als zwei Jahren die Sichtweise geändert! Seither kann ich sagen: "Und alles war nur die unerkannte Zöliakie".

Ich denke und hoffe, dass es ganz genau so auch bei Dir laufen kann. Du hast mit der Zöliakiediagnose ein Zipfelchen in die Hand bekommen, an dem Du Dich möglicherweise aus dem Sumpf Deiner bisherigen Leiden ziehen kannst. Es zu ergreifen und festzuhalten bedeutet, dass Du Dich, ohne Wenn und Aber, an eine korrekt glutenfreie Ernährung halten mußt. Der Anfang ist sicherlich mühsam, aber ich gehe ganz stark davon aus, dass es sich gerade für Dich sehr lohnen wird. Du brauchst dabei wahrscheinlich etwas mehr Geduld als jene Zölis, bei denen Darmprobleme im Vordergrund stehen. Aber ich hoffe, dass Du neugierig genug bist, um erfahren zu wollen, was der Verzicht auf Gluten mit Dir sonst noch machen wird. Einen Effekt spürst Du ja schon: "Das einzige, was besser geworden ist, sind meine Zwangsgedanken" hast Du geschrieben. Das ist doch schon mal ein sehr deutlicher Fingerzeig, wohin die Reise geht. Also freue Dich auf das, was Dir die für Dich richtige, nämlich allzeit glutenfreie Ernährung noch alles bringen kann.

Und wenn Du jemanden brauchst, der Dir gelegentlich mal den "Fahrplan" erläutert, dann findet sich hier immer jemand.

Monika
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Hope88 » 26 Apr 2017 21:37:20

Nur Mut, meine Liebe. Du hast jetzt eine mögliche Diagnose für deine Symptome (denn wie bereits erläutert, können Depressionen und Zöliakie zusammenhängen) und du brauchst für eine Linderung nicht mal Medikamente schlucken, sondern "nur" deine Ernährung umstellen. Und das stellt man sich zu Beginn schwieriger vor als es ist. Im Internet gibt es inzwischen so viele Tipps und Informationen, als auch Rezepte. Dazu kannst du dich bei einer Ernährungsberatung informieren. Das schaffst du. Stelle deine Ernährung um und du wirst schnell feststellen, dass es dir besser gehen wird.

Warst du mal bei einem Heilpraktiker oder hast dich mit Alternativen anstelle von Antidepressiva auseinander gesetzt? Wurden sämtliche Werte bei dir im Blut bestimmt? Vitamin D Mangel äußert sich zB auch gerne in Antriebslosigkeit usw.

Maja72
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Maja72 » 28 Sep 2017 17:28:27

Hope88 hat geschrieben:Nur Mut, meine Liebe. Du hast jetzt eine mögliche Diagnose für deine Symptome (denn wie bereits erläutert, können Depressionen und Zöliakie zusammenhängen) und du brauchst für eine Linderung nicht mal Medikamente schlucken, sondern "nur" deine Ernährung umstellen. Und das stellt man sich zu Beginn schwieriger vor als es ist. Im Internet gibt es inzwischen so viele Tipps und Informationen, als auch Rezepte. Dazu kannst du dich bei einer Ernährungsberatung informieren. Das schaffst du. Stelle deine Ernährung um und du wirst schnell feststellen, dass es dir besser gehen wird.

Warst du mal bei einem Heilpraktiker oder hast dich mit Alternativen anstelle von Antidepressiva auseinander gesetzt? Wurden sämtliche Werte bei dir im Blut bestimmt? Vitamin D Mangel äußert sich zB auch gerne in Antriebslosigkeit usw.


Hallo Hope88,

sorry das ich erst jetzt schreibe. Seit April sind schon ein paar Monate vergangen. Ich habe zwischenzeitlich ja wieder norma gegessen und eine erneute Biopsie machen lassen und es ist fakt, das ich Zöliakie habe. Ich ernähre mich jetzt seit ca. 10 Wochen wieder glutenfrei. Das macht mir auch nicht mehr so viel aus. Der Blähbauch ist auch noch da, aber damit kann ich leben. Was mir aber sehr zu schaffen macht, ist immer noch meine Psyche.
Ich habe mich in Facebook Foren ganz verrrückt machen lassen, unter anderem wurde mir geraten, auf Mais zu verzichten, wegen meinem Blähbauch und das ich ja eine Mais Allergie haben könnte. Für mich als Angstpatientin war das nicht gut. Ich habe mein ganzes Leben lang Mais vertragen und wurde auch getestet mit einem IgE Test. Der Test war zwar wegen etwas anderem, aber ich wurde auch eine Getreidemsichung und viele andere Nahrungsmittel getestet und alles ergab 0 = nicht nachweisbar. Trotzdem habe ich noch immer Angst vor Mais, da man mir in diesem Forum mitteilte, man könne auch auf Mais allergisch sein, ohne das der Test was aussagt. Ich habe aber keine Symptome ausser ANGST ! Zudem habe ich einen Laktose Test machen lassen wegen meinen Blähungen und der war positiv. Bevor ich das mit der Laktose wusste, ahbe ich nie Probleme damit gehabt und auch mein Leben lang immer Laktose gegessen. Ich hatte dann 2 Monate auf Laktose verzichet und auch auf Mais. Ich hatte dann vor kurzem wieder einen Laktose Test, und der war wieder positiv. Mein Gastro meinte damals nach dem 2. Test, ich könnte ruhig wieder LAktose essen. Dann rief ich Ihn gestern an und fragte noch mal nach und dann sagte er erst, ich sollte Laktose weitestgehend meiden wegen meinem Blähbauch, und dann sagte er, ich könnte auch wieder Laktose essen. Ich habe ja auch damit, bis auf die Angst davor keine Probleme. Ich wurde komplett verunsichert und das spüre ich jetzt ganz deutlich. Ich habe nämlich keine Bauchschmerzen oder sonst was, weder von Mais noch von Laktose, sondern jetzt durch die Verunsicherung einfach nur Angst. Dabei möchte ich doch einfach nur glutenfrei Leben ! Sorry für den endlos langen Text.

Liebe Grüße
Maja

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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon rehlein » 28 Sep 2017 23:08:10

Hallo Maja,
Dann iss doch nur glutenfreie und laktosefreie Produkte, bei denen Du Dir sicher bist.
Es gibt genug gf-Mehle außer Mais, auch die Palette der laktosefreien Sachen ist heutzutage groß.
Brate Dein Spiegeleier in laktosefreier Butter und alles ist gut.
Schau bei Mehlmischungen und Broten, dass kein Mais drin ist, es gibt genug leckere Sachen.

Was Dich verunsichert lass weg.
Es wird sich alles einspielen.
Iss mehr natürlich glutenfreie Nahrungsmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Reis, Fleisch und Salat!

Viel Erfolg und alles Gute!
Grüße vom Rehlein

Maja72
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Maja72 » 29 Sep 2017 07:22:59

rehlein hat geschrieben:Hallo Maja,
Dann iss doch nur glutenfreie und laktosefreie Produkte, bei denen Du Dir sicher bist.
Es gibt genug gf-Mehle außer Mais, auch die Palette der laktosefreien Sachen ist heutzutage groß.
Brate Dein Spiegeleier in laktosefreier Butter und alles ist gut.
Schau bei Mehlmischungen und Broten, dass kein Mais drin ist, es gibt genug leckere Sachen.

Was Dich verunsichert lass weg.
Es wird sich alles einspielen.
Iss mehr natürlich glutenfreie Nahrungsmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Reis, Fleisch und Salat!

Viel Erfolg und alles Gute!

Hallo Rehlein,
ich esse ja fast nur natürliche Nahrungsmittel, aber Morgens muss ich Brot haben. Wenn Doch aber der Test auf Mais nix ergeben hat, warum habe ich dann solche Angst davor ? Ich habe immer MIas gegessen, ohne mir vile Gedanken darüber zu machen.
Und Mais ist ja auch ein Hauptbestandteil in der glutenfreien Ernährung. Ich vertrage Ihn ja. Und die Laktose vertrage ich auch. Zumindst habe ich keine Bauchschmerzen davon. Man bekommt doch von Laktose keine psychischen Probleme. Kannst Du Mais und Laktose essen ? Mein Arzt meinte auch, er könnte nicht sagen, ob die Laktoseintoleranz primär oder sekundär wäre. Aber ich sage mal sekundär, weil ich ja eben nie Probleme damit hatte. Ich traue mich einfach nicht mehr Laktose zu essen. Noch vor 2 Monaten habe ich sie gegessen ohne mir darüber Gedanken zu machen. Und ich esse eben gerne mal ein Stück gute Schokolade und auch mal Popcorn. Ohne Mais und Laktose ist es ja noch schwerer, glutenfrei zu leben.

Liebe Grüße
Maja

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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Hope88 » 14 Okt 2017 00:27:15

Hör auf deinen Bauch und lass dich nicht von anderen verrückt machen.

Es ist unglaublich, wie sehr die Psyche bzw. unsere Gedanken Einfluss auf unseren Körper nehmen. Wenn ich vor oder bei dem Essen schon denke "Oh je, hoffentlich geht das gut", dann geht es das meist nicht.
Nachdem ich beim auswärts essen zwei mal auf die Gastronomen vertraut und damit richtig auf die Nase gefallen bin, tue ich mich selbst heute noch manchmal schwer nicht von mir selbst zubereitete Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Das ist auch ganz klar Kopfsache. Entweder man macht sich davon frei oder lebt mit dieser "Selbsteinschränkung".

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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Die.L » 14 Okt 2017 12:21:13

"Mais ist Hauptbestandteil gf Ernährung"

Dem kann ich nicht zustimmen!
Wir mögen Mais nur sehr gezielt: als Zutat für den Tortilla-Teig, etwas Dosenmais für den Salat oder beim Raclette, ab und zu Popcorn.
Unser Basismehl ist frei von Mais und auch bei den Broten wählen wir vorzugsweise welche mit anderen Mehlen als Hauptbestandteil.

Lactose ist nicht giftig. Es ist einfach eine Frage der Menge bzw. der Anzahl der Lactasetabletten.

Ich wünsche Dir, dass Du bald ganz entspannt essen kannst!
Schöne Grüße von Heike!
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Maja72 » 21 Okt 2017 10:42:52

Hope88 hat geschrieben:Hör auf deinen Bauch und lass dich nicht von anderen verrückt machen.

Es ist unglaublich, wie sehr die Psyche bzw. unsere Gedanken Einfluss auf unseren Körper nehmen. Wenn ich vor oder bei dem Essen schon denke "Oh je, hoffentlich geht das gut", dann geht es das meist nicht.
Nachdem ich beim auswärts essen zwei mal auf die Gastronomen vertraut und damit richtig auf die Nase gefallen bin, tue ich mich selbst heute noch manchmal schwer nicht von mir selbst zubereitete Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Das ist auch ganz klar Kopfsache. Entweder man macht sich davon frei oder lebt mit dieser "Selbsteinschränkung".


Hallo Hope88,
Ich hab halt jedes mal,wenn ich Brot oder Nudeln mit Mais gegessen habe so ein verschleimtes Gefühl im Rachen und werde unruhig, das hatte ich mein ganzes Leben lang nie gehabt. Und wie schon geschrieben, war der Test negativ.
Das kann dann wahrscheinlich nur psychisch sein. Es ist wirklich Kopfsache bei mir. Zumindest hoffe ich das.

Liebe Grüße
Maja

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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Maja72 » 21 Okt 2017 10:48:31

Die.L hat geschrieben:"Mais ist Hauptbestandteil gf Ernährung"

Dem kann ich nicht zustimmen!
Wir mögen Mais nur sehr gezielt: als Zutat für den Tortilla-Teig, etwas Dosenmais für den Salat oder beim Raclette, ab und zu Popcorn.
Unser Basismehl ist frei von Mais und auch bei den Broten wählen wir vorzugsweise welche mit anderen Mehlen als Hauptbestandteil.

Lactose ist nicht giftig. Es ist einfach eine Frage der Menge bzw. der Anzahl der Lactasetabletten.

Ich wünsche Dir, dass Du bald ganz entspannt essen kannst!


Hallo Die.L

Aber in den meisten Ersatzprodukten ist doch Mais drin?! Und ich möchte schon mal gerne Kekse oder jetzt in der kommenden Adventszeit auch mal Lebkucheen essen. Ich weiss nicht, warum ich jetzt so auf den mais reagiere. Es ist einfach nur Angst, weil ich mich hab verrrückt machen lassen. Und mit der Laktose ist es ja ganauso. Ich vertrage sie ja. Nur hab ich eben auch Angst davor, da ich mal wieder zu viel im Netz nterwegs war und mir die Symptome einer Maisallergie und Laktoseintoleranz durch gelesen habe.
Das war nicht gut. Danke :)

Liebe Grüße
Maja

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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon Die.L » 21 Okt 2017 17:12:57

Aber Maja,
wie viele „Ersatzprodukte“ brauchst Du wirklich?

Nudeln sind oft aus Mais gemacht. Aber als erwachsener Mensch kann man auch ohne Nudeln leben (oder Nudeln aus Kichererbsen oder roten Linsen essen).

Vermutlich tust Du Dir selbst einen Gefallen, wenn Du keine Fertigkekse kaufst, sondern selbst backst. Echte, gute Zutaten, sinnliches Erleben und viel Genuss.
Schöne Grüße von Heike!
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Re: Bin verzweifelt

Beitragvon SierraHotel » 21 Okt 2017 20:22:48

Hallo Maja,
es wurden dir ja schon viele Antworten gegeben und ich hoffe, dass es dir besser gehen wird, wenn du dich noch näher ins Thema Zöliakie "eingefuchst" hast.
Meine Laktoseintoleranz hat sich nach ein paar Monaten glutenfrei gebessert, ist aber auch nicht ganz weg. Ich kann Pülverchen nehmen und dann geht es- kommt halt auch auf die Menge an. Alter Käse z.B. Holländer ist kein Problem, Sahne geht nicht mehr als ein Teelöffelchen ohne dass ich eine Hose anziehen muss, die im Bund noch Platz hat ;-)
Für mich war es so eine Erleichterung wie gut es mir nach meiner Diagnose und der zöliakiekonformen Ernährung ging. Ich hatte neben den Bauchschmerzen und Durchfällen auch eine sehr hartnäckige Neurodermitis an Händen und Unterarmen, mindestens einmal die Woche Migräne... die jetzt nur noch ganz selten auftreten.
Mach dich schlau, hier im Forum findest du über die SUCHE so viele Beiträge, die dir weiterhelfen können.z.B.
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Viele Grüße
SierraHotel :Matrose:
Wenn es Zitronen regnet, mach Limonade daraus (unbekannt)


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