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Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

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Mäuselinchen
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Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Mäuselinchen » 06 Feb 2020 09:45:10

Hallo an alle ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen ich bin neu bei euch auf diese Seite gestoßen.
Ich habe im Internet bei Cerascreen einen zöliakie Test sowie einen glutenunverträglichkeitstest machen lassen meine Worte sprechen für eine zöliaki und meine Gluten Unverträglichkeit schlägt aufs höchste aus.
habt ihr schon einmal Erfahrungen gemacht mit diesem Internet ceracreen Test.
Würde mich über eine Antwort und Hilfe freuen vielen Dank.

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moni130
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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon moni130 » 06 Feb 2020 10:30:39

Eine Zöliakie-Diagnose kann NUR von Arzt gestellt werden!!!
Alles andere ist nichts weiter als Geldschneiderei und letztlich nur gesundheitsschädlich, wenn man ohne eindeutig nachgewiesene Notwendigkeit eine glutenfreie Diät eingehalten wird.

Eindeutig nachgewiesene Notwendigkeit ergibt sich u.a.aus dem Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung von Schleimhautproben aus dem oberen Dünndarm. Und die kannst du nicht aus dem Internet holen, sondern musst zu einem Facharzt für Gastroenterologie, der eine Magen-/Dünndarm-Spiegelung vornehmen und dabei die Proben aus der Schleimhaut nehmen muss. Die werden anschließend von Spezialisten mikroskopisch untersucht und nach klar definierten Kriterien beurteilt.
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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Heiterkite » 06 Feb 2020 12:10:45

Allein, dass die einen Test zur „Glutenunverträglichkeit“ anbieten zeigt, dass die Firma maximal unseriös ist.
Es gibt außer der Zöliakie keine „Glutenunverträglichkeit“, die man messen kann. Es gibt den Begriff in der Medizin nichtmal.
Ein „Labor“, das so etwas anbietet, ist einfach eine Firma, die aus der Verzweiflung von Menschen Geld macht.

Geh zu einem Arzt. Einem RICHTIGEN Arzt. (Nicht zum Heilpraktiker, Wunderheiler, Zauberer, Alternativmediziner...)

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Marion1951 » 06 Feb 2020 13:09:30

Für eine Zöliakie Diagnose eignet sich dieser
Test auf keinen Fall-
Aber für Vitaminmängel aufzudecken evtl.schon.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon moni130 » 06 Feb 2020 13:58:42

Der einzige Mangel, der durch solche Tests aufgedeckt wird, ist der Mangel an Fähigkeit, kritisch zu hinterfragen, wofür man eigentlich sein Geld rausschmeißt! Einmal auf so etwas rein gefallen, wird man zur Zielscheibe weiterer unseriöser "Angebote" aller Art.
Da werden zweifellos "Krankheiten" hervor gezaubert, die kein Arzt finden kann, weil sie nicht da sind. Aber für das Geld, das man raus geschmissen hat, bekommt man wenigstens ordentlich Angst eingejagt.
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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Heiterkite » 06 Feb 2020 14:16:29

Marion1951 hat geschrieben:Für eine Zöliakie Diagnose eignet sich dieser
Test auf keinen Fall-
Aber für Vitaminmängel aufzudecken evtl.schon.

Wie soll denn ein Test auf angebliche Unverträglichkeiten Vitaminmängel aufdecken?

Da helfen nur konkrete Tests. Also, bei einem Verdacht auf B12-Magel guckt man halt mach B12. Bei konkretem Verdach/Anhaltspunkten für einen Mangel, macht das ein anständiger Arzt.
Ohne konkreten Verdacht macht testen keinen Sinn. Auf was sollte man da testen? Alle Vitamine, Mineralien, (Pro-) Hormone?

Und: Einen Test auf Mängel sollte man sicher nicht bei einem Laden machen, der zu jedem angeblichen Mangel das passende Produkt verkauft.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Marion1951 » 06 Feb 2020 15:01:05

Da gibt es aber eine BKK, welche ihren Mitgliedern jährlich bis zu 200 Euro
zahlt, wenn sie Tests von Cerascreen machen lassen.
Ist das etwa eine unseriöse BKK oder wie verhält sich das dann.
Ich kenne mich da nicht wirklich aus .

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Heiterkite » 06 Feb 2020 15:58:36

Dass Krankenkassen das bezahlen, ist ja leider kein Hinweis auf Seriösität.
Manche zahlen auch den Heilpraktiker und Homöopathie.

Wobei die ja auch nur Tests auf Nährstoffe (und NEM) zahlt.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Marion1951 » 06 Feb 2020 16:06:02

Das man aber gerade von einer Krankenkasse
Seriosität erwarten könnte......, das ist ja
eigentlich schlimm, wenn das nicht so ist.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Heiterkite » 06 Feb 2020 18:08:17

Ja, das IST schlimm!
Hokuspokus (= Mittel und Methoden ohne Nachweis einer Wirksamkeit) wird bezahlt.
Brillen, Medikamente gegen Allergien, sogar manche notwendigen Untersuchungen nicht.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon AnneM » 06 Feb 2020 22:32:25

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-0 ... -interview

Dazu ein herrliches Interview mit der Chefin der BKK. Also nicht ganz genau zu diesem Thema, aber der Titel sollte eigentlich schon alles sagen und im Artikel wird dann erklärt, welche Kriterien die Bezuschussung erfüllen muss. Sinnhaftigkeit gehört leider nicht dazu. Nur Gesetzmäßigkeit und sicherlich Nachfrage.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Mäuselinchen » 10 Feb 2020 22:41:51

moni130 hat geschrieben:Eine Zöliakie-Diagnose kann NUR von Arzt gestellt werden!!!
Alles andere ist nichts weiter als Geldschneiderei und letztlich nur gesundheitsschädlich, wenn man ohne eindeutig nachgewiesene Notwendigkeit eine glutenfreie Diät eingehalten wird.

Eindeutig nachgewiesene Notwendigkeit ergibt sich u.a.aus dem Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung von Schleimhautproben aus dem oberen Dünndarm. Und die kannst du nicht aus dem Internet holen, sondern musst zu einem Facharzt für Gastroenterologie, der eine Magen-/Dünndarm-Spiegelung vornehmen und dabei die Proben aus der Schleimhaut nehmen muss. Die werden anschließend von Spezialisten mikroskopisch untersucht und nach klar definierten Kriterien beurteilt.

Ich habe auch bei Lykon einen Test machen lassen der ist mit den Testergebnissen gleich.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Mäuselinchen » 10 Feb 2020 22:43:34

Marion1951 hat geschrieben:Da gibt es aber eine BKK, welche ihren Mitgliedern jährlich bis zu 200 Euro
zahlt, wenn sie Tests von Cerascreen machen lassen.
Ist das etwa eine unseriöse BKK oder wie verhält sich das dann.
Ich kenne mich da nicht wirklich aus .

Hallo, für mich stimmt der Test mit einem aus einem anderem Labor 100Prozentig überein.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Mäuselinchen » 10 Feb 2020 22:49:50

moni130 hat geschrieben:Eine Zöliakie-Diagnose kann NUR von Arzt gestellt werden!!!
Alles andere ist nichts weiter als Geldschneiderei und letztlich nur gesundheitsschädlich, wenn man ohne eindeutig nachgewiesene Notwendigkeit eine glutenfreie Diät eingehalten wird.

Eindeutig nachgewiesene Notwendigkeit ergibt sich u.a.aus dem Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung von Schleimhautproben aus dem oberen Dünndarm. Und die kannst du nicht aus dem Internet holen, sondern musst zu einem Facharzt für Gastroenterologie, der eine Magen-/Dünndarm-Spiegelung vornehmen und dabei die Proben aus der Schleimhaut nehmen muss. Die werden anschließend von Spezialisten mikroskopisch untersucht und nach klar definierten Kriterien beurteilt.

Danke für deine Antwort,
bei mir hat man vor ca. 10 Jahren eine Gluten Unverträglichkeit festgestellt.
Da hatte ich mich dann ca. 1 Jahr gluttenfrei ernährt. Dazu bekamm ich Eiseninfussionen. Das hat ein Arzt in Ravensburg festgestellt.
Nunbin ich wieder so ausgelaugt wie damals... Eisenanämie,Schwindel, Verstopfung, aufgeblähter Bauch,Migräne Attaken, Vitamin D Mangel, Vom Frauenarzt auf Hormone getestet. Im Bluttest meiner Frauenärztin hatte ich berreits vor einem Jahr verdacht auf Zölliakie.

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon rehlein » 11 Feb 2020 16:19:34

Hallo Mäuselinchen,
Tut mir leid, aber auch ich muss den Beitrag von Moni und weiteren unterstützen.

Lass Dich von einem entsprechen Facharzt untersuchen!
Grüße vom Rehlein

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon rehlein » 11 Feb 2020 16:22:07

Glutenunverträglichkeit
Ein Jahr glutenfrei essen
Laborwerte bei Frauenärztin

??
Grüße vom Rehlein

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Re: Diagnose glutenunverträglichkeit und zöliaki

Beitragvon Heiterkite » 12 Feb 2020 18:04:30

Wie hat man denn damals die „Glutenunverträglichkeit“ festgestellt?
Und was ist gemeint mit Glutenunverträglichkeit? Diagnostisch feststellen kann man nur Zöliakie. Und dann wäre es absurd, nur ein Jahr gf zu essen.


Klar kommt bei einem Test von Lykon das gleiche raus. Das ist ja der gleiche Unfug.
Du kannst den gleiche Test auch noch bei mediverde, prima, xyz kaufen. Das ändert nichts.


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