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KrissyGoldlöckchen
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Diagnosenausschlussmarathon seit 2011

Beitragvon KrissyGoldlöckchen » 29 Jun 2018 13:50:56

Ihr Lieben

Tausend Dank für die Aufnahme. Ich heiße Kristina, bin knappe 27 Jährchen alt und lebe in der Nähe von Heidelberg/Mannheim, komme aber eigentlich aus dem Nürnberger Land.

Meine Mama hat seit vielen Jahren Lupus.
Seit meiner Teenagerzeit habe ich immer wieder ein komisches Gefühl in meinen Händen gehabt, als hätte ich nicht genug Kraft um auch nur eine feste Faust zu machen.
2011 lies meine Mama bei mir die ANA Titer bestimmen und diese waren bereits da erhöht.
2012 erstmalige Vorstellung UniKlinikum Erlangen Immunologie. Seit dem laufe ich unter V. a. undiff Kollagenose. Meine dortige Ärztin kann meine Beschwerden nicht einsortieren. Immer wieder Verdacht auf neue Diagnosen. MS ausgeschlossen. Verdacht afu Morbus Wilson hat sich nicht bewahrheitet. Zuletzt Verdacht auf Zöliakie.

Ich habe mich eingelesen und mich in den Symptomen wieder gefunden.

Bauchbeschwerden (meist Blähungen, Völlegfühl, Appetitlosigkeit, Durchfall und Verstopfung im Wechsel) Zudem leide ich an Laktoseintoleranz (lebe aber ohne Laktose)
Schmerzen in den Handrücken, Gelenken, Füßen. Fast jeden Tag Kopfschmerzen.
Konzentrationsstörungen, typisches Brain-Fok (gefühl in ner WOlke zu sein und nicht mehr klar denken zu können). Erschöpfungssyndrom. Herzstolpern, Kraftlosigkeit. Histaminallergie (bei Wein und Ramazotti z.b., dann Schwumemrgefühl und Rote Flecken in Gesicht und Armen), Shlechte pcikelige Haut an den Oberarmen zum teil Oberschenkeln. Ich bin rothaarig, von daher sehr sehr sehr Lichtempfindlich (kleien Schattenelfe hihi) etc etc.

Nun war der Bluttest auf Zöliakie am 07.05.2018 negativ. Für mich ist nun eine kleine Welt zusammengebrochen, da ich tatsöchlich dachte wir haben eeeendlich den Schlüssel der Büchse der Pandora gefunden. Nach dem Termin sollte ich mich zum Eigentest nun glutenfrei ernähren und ich habe das Gefühl es bringt etwas.

Termin bei Gastroenterologin (Prof Dr kallinowski in Schwetzingen) am 17.07.2018 um nochmal die Verdauungsprobleme zu besprechen.

Vllt kann mir jemand von euch noch Tipps geben, in welche Richtung ich mich orientieren soll :(

vielen lieben Dank und sorry für den langen Text :D

arox55
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Re: Diagnosenausschlussmarathon seit 2011

Beitragvon arox55 » 14 Jul 2018 13:52:33

Hey Krissy,

viele deiner Beschreibungen kenne ich sehr gut.
Ich hatte vor 6 Jahren eine wahre Odysse hinter mir. Verdacht auf Burn Out usw.
Zum Glück habe ich weitergesucht - Dignose: Borreliose mit einigen tollen Co-Infektionen sowie eine massive Gluten- und Kuhmilchuntervterträglichkeit

Symptome damals:

- ständige Kopfschmerzen
- ständige Muskelschmerzen
- brennen in den Armen und Händen
- Weinerlichkeit und Angst
- Wattegefühl, wie du es beschreibst
- Schleimhauttrockenheit
- ständige Infekte
- Blähungen und Bauchschmerzen
- unregelmäßiger Stuhlgang

Zum Glück bin ich bei einem recht guten Arzt gelandet, der zum einen die Diagnosen gestellt hat und zum anderen recht gut behandelt hat. Es ging mir nach einem halben Jahr schon deutlich besser.
Danach kamen 5 Jahre in denen ich eigentlich gesund war. Fit, sportlich wieder belastbar, aktiv, voll im Leben.
Was geblieben sind, sind niedrige Leukozytenwerte (3,2) und immer mal wieder diverse Werte, die etwas aus der Rolle tanzen (Galle, Milz, Bauspeicheldrüse) - dies hängt aber mit meiner Ernährung zusammen.
Bei einer 100%igen GF-Diät (und Milch) normalisieren sich diese Werte wieder.

Gerade habe ich wieder eine Phase in der es mir nicht gut, meine Symptome wiederkommen. Das frustriert. Aber ich habe einfach in den letzten Monaten nicht mehr gut auf mich geachtet. Viel gearbeitet, nicht mehr meditiert, oft "gesündigt", was Essen betrifft.

Was ich dir sagen will: Hast du schon Borreliose, EBV, Mycoplasmen, Ehrlichien usw. checken lassen?
Hast du dich auf andere Allergien testen lassen?
Wo kommst du denn her?

Liebe Grüße


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