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Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke - Seite 2

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Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

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Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke?

Ja, ich habe keine Probleme
8
24%
Ja, ich hatte aber auch schon vor der Diagnose/Ernährungsumstellung keine oder nur geringe Symptome
6
18%
Nein, gf Weizenstärke geht gar nicht
14
41%
Nein, obwohl ich vor der Diagnose/Ernährungsumstellung keine oder nur geringe Symptome hatte
2
6%
Weiß nicht, habe es bis jetzt noch nie versucht
4
12%
 
Abstimmungen insgesamt: 34

Heiterkite
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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon Heiterkite » 04 Nov 2016 12:08:58

Ich finde das unglaublich :shock: Wir sind doch keine Versuchskaninchen.

Die "glutenfreien" Produkte mit Hafer werden auch immer mehr. :(

*Jo*
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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon *Jo* » 05 Nov 2016 10:03:28

Mich nervt diese Entwicklung total. Denn es wird dadurch immer schwieriger z.B. auch im Krankenhaus zu sagen, was man essen kann und was nicht. Man muss also angeben glutenfrei, ohne glutenfreie Weizenstärke, ohne glutenfreien Hafer und bei mir noch kein jodiertes Salz (DH).
Die Abstempelung zum hoffnungslosen Spinner ist damit vorprogrammiert.

Ich habe letztens in unserem Biosupermarkt auch schon gemosert, dass da fast nur noch Müslis mit glutenfreien Haferflocken rumstehen und viele andere Sorten aus dem Programm verschwunden sind. Die Antwort war, "die Kunden" verlangen das so. Ja, in der Zwischenzeit sind dort die Mode Glutenfreiesser in der Überzahl und denen macht das ja nichts aus.

Ich finde diese Entwicklung macht uns das Leben nicht einfacher- was hilft es wenn das glutenfrei Angebot größer wird und ich dann nur noch genauer lesen muss und nur eine Untermenge essen kann?

Sorry, bin im Moment einfach genervt !

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moni130
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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon moni130 » 05 Nov 2016 12:18:16

Hallo Jo,

ja, das kann ich verstehen, dass du genervt bist. Aber ich frage mich, ob man fertiges Müsli aus dem Biosupermarkt wirklich braucht? Ich schaue da schon gar nicht hin! Ich habe daheim immer einen kleinen Vorrat an verschiedenen Trockenfrüchten, Nüssen, Sonnenblumenkernen, Kokosflocken und -chips, Cornflakes oder auch mal Reisflocken usw. und wenn ich mal Lust auf Müsli habe, dann ist das in Nullkommanix zusammengemixt, ohne dass ich lange Zutatenlisten lesen muss. Ich meine außerdem, dass sich die einzelnen Zutaten besser halten (vorausgesetzt sie werden nicht vernascht), wenn sie bis zum Verbrauch separat gelagert werden.

Es ist, wie so oft, eine Sache, die mit dem Kopf gelöst werden kann. Wenn Dir der Einkauf im Biosupermarkt wichtig ist, dann kaufe dort Rohstoffe ein, aber meide Fertigprodukte - und stelle Dich darauf schon ein, bevor Du den Laden betrittst. Wenn Du gar nicht hinschaust, was sonst noch in den Regalen steht, kann es Dich auch nicht nerven, wenn die falschen Zutaten enthalten sind.

Ähnlich sehe ich es für die Essensbestellung im Krankenhaus. Wenn es dich nervt, darüber zu sprechen, schreibe es vorher auf und gibt den Zettel ab:

Name, Geburtsdatum, Zimmernummer,
"Zur Weitergabe an die Diätküche:
Ich bitte um Berücksichtigung, dass ich jodarme und glutenfreie Ernährung benötige und zwar auch ohne Produkte, die trotz glutenfrei-Kennzeichnung in irgendeiner Form Weizen, Gerste oder Hafer enthalten.
Danke für Ihre Bemühungen. " - Datum - Unterschrift.

Warum es sinnvoll ist, es so zu machen? Versetze Dich mal in die Rolle bzw. in den Kopf einer Diät-Assistentin. Erst kommt das Stichwort glutenfrei, was die gute Frau sofort an die ihr von Vertretern angepriesenen Produkte für gf Klinikkost denken läßt. Nun kommt die zweite und die dritte Einschränkung, ohne gf Weizenstärke und ohne gf Hafer und die Frau kommt ins Schleudern, weil das Bild, das sie sich spontan von Deinem Speiseplan gemacht hat, ins Wanken gerät, weil ihr nicht auf Anhieb geläufig ist, was jetzt in welchem Produkt drin ist und sie Dir überhaupt anbieten kann. Dann kommt noch die Sache mit dem Salz, die ja eigentlich leicht zu bewältigen wäre, wenn man gleich wüsste, welche Produkte jetzt auch noch wegen Jodsalz ausscheiden. Fazit: Verunsicherung! Und die macht sich natürlich im Verhalten bemerkbar und das wird von Dir so interpretiert, dass Du als Spinnerin abgestempelt wirst. Das ist sicherlich nicht der Fall, aber dieses Gefühl beeinflußt nun wieder Dein Verhalten - und schon mögt ihr einander nicht mehr trauen.

Darum schaffe Dir mit so einem Zettel Distanz und der Diätküche eine klare Ansage, anhand der in Ruhe Dein Essen zusammengestellt werden kann. Ich denke, das ist für alle Seiten die einfachste Lösung, um emotionslos und auf Augenhöhe über Dein Essen zu sprechen, falls es noch Gesprächsbedarf gibt.

Alles Gute,
Monika
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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon Heiterkite » 05 Nov 2016 12:32:05

Jo, genau das ging mir gestern Abend durch den Kopf: Verdanken wir die vielen neuen Produkte mit Weizenstärke und Hafer der neuen Zielgruppe? Diejenigen, die aus warumauchimmer aus Gluten (manchmal :roll: ) verzichten, aber es problemlos vertragen? Die merken ja nicht, dass das auch schadet. Und dementsprechend ist dann auch die Rückmeldung für die Hersteller.

Ich finde es nervig, selbst bei den "Diätprodukten" immer nachlesen zu müssen, ob das wirklich glutenfrei ist.

Außerdem frage ich mich, wenn ein Hersteller, der bisher nur echt gf Produkte hatte nun vermehr Hafer im Sortiment hat: Wie ist das mit dem Kontaminationsrisiko?? (Ich werde bei meinem bisherigen Lieblingshersteller mal fragen.)

Was ich auch kritisch sehe ist die "Wirkung" auf Menschen, die sich nicht so gut auskennen. Wenn im gf-Regal Hafermekse stehen, darf man folglich als Zöli Hafer.
Ich wurde genau das schon verwirrt gefragt: Aber Hafer kannst du doch essen? Nicht? Aber ich hab da Kekse gesehen...

Kleiner Hoffnungsschimmer: Ich glaube, der Glutenfreihype (der mich ja eh total nervt) ebbt ab. Warum? Na, es gibt Pizza von mindestens 2 bekannten Herstellern, Pizza und Backmischung bei LIDL...Da ist Glutenverzicht ja nicht mehr so exklusiv, dass man sich damit interessant machen könnte. Gluten wird demnächst bestimmt abgelöst. (Soja ist da gerade im kommen. Vielleicht wird es auch wieder mal die Milch. HIT hat man auch ganz gerne.)

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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon FSM » 05 Nov 2016 13:28:57

Heiterkite hat geschrieben:Außerdem frage ich mich, wenn ein Hersteller, der bisher nur echt gf Produkte hatte nun vermehr Hafer im Sortiment hat: Wie ist das mit dem Kontaminationsrisiko?? (Ich werde bei meinem bisherigen Lieblingshersteller mal fragen.)


Ich vermute gering, weil es ja dann um Spuren von Spuren geht.

Am nervigsten finde ich auch mich rechtfertigen zu müssen, warum ich keinen Hafer bzw. gf Weizenstärke esse. "Da ist Gluten drin, obwohl da das Glutenfrei-Siegel drauf ist" klingt halt nach Verschwörungstheorie. Ich versuche es über die Analogie zu Laktose zu erklären: Im Kühlregal gibt es als laktosefrei ausgezeichneten Käse, bei dem wurde die Laktose entfernt. Er enthält aber immernoch mehr Laktose als ein anderer Käse daneben, der lange gereift ist und natürlicherweise fast keine Laktose enthält. Wer zum laktosefreien Produkt greift, bekommt mehr Laktose. Ähnlich ist es mit dem Glutenfrei-Siegel. Damit werden auch Produkte gekennzeichnet, deren Glutengehalt stark reduziert wurde. Aber der Restglutengehalt kann immernoch zu hoch sein. Nur wenn man Produkte isst, die von Natur aus glutenfrei sind, ist man wirklich auf der sicheren Seite.

Neben laktosefreier Milch bietet sich auch alkoholfreies Bier als Vergleich an. Nur dass bei Zöliakie als Autoimmunerkrankung eben auch kleinste Mengen große Wirkungen entfalten können.

Viele Grüße vom FSM

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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon moni130 » 05 Nov 2016 14:47:30

Die Hersteller wären doch echt doof, wenn sie nicht auf einen Trend reagieren würden, der noch dazu geradewegs zu einem Markt führt, auf dem von jeher peinlichst darauf geachtet wurde, niemals Produkte zu halbwegs normalen Preisen überleben zu lassen! Etwas als "glutenfrei" zertifizieren zu können, ist so etwas wie eine Lizenz zum Gelddrucken. Und diese Lizenz wird bereitwilligst vergeben, wenn nur mal ein Laborergebnis vorgelegt wird, das die Einhaltung des gesetzlichen Grenzwerts für die Auslobung als "glutenfrei" bescheinigt. Dass der eingesetzte Test nicht in jedem Fall aussagefähig ist, danach kräht kein Hahn.

Nur ein Beispiel: Vor gut 10 Jahren waren die mit Abstand günstigsten Cornflakes, die es auf dem deutschen Markt gab, astrein glutenfrei mit Siegel. Und richtig gut geschmeckt haben sie auch. Dann ging plötzlich ein Gezerre los, sie durften nicht mehr als glutenfrei angeboten werden, dann stand irgendwie verschlüsselt drauf, dass sie doch glutenfrei sind, was alsbald durch einen Hinweis abgelöst wurde, dass der Hersteller auch Glutenhaltiges produziert usw. Alle paar Monate gab es einen neuen Packungsaufdruck. Dann stieg auch mal der Preis an, so dass kaum noch Unterschied zu den Produkten der bekannten gf-Marken bestand. Aktuell gibt es dieses Produkt immer noch, als Cornflakes "ohne Zuckerzusatz", mit Hinweis auf mögliche Spuren von Erdnüssen und Gluten - und zu knapp dem halben Preis im Vergleich zu den "genehmigten" Glutenfrei-Marken (1,19 zu 2,79 €). Ich wette, dass da keiner hinschaut, der auch sonst nicht zimperlich ist und Produkte mit gf-Siegel kauft, die ebenfalls so einen Spurenhinweis enthalten. Leider wird aber genau diese Sorte ohne glutenhaltige Zutaten nicht überall dort geführt, wo ganz viele andere Produkte dieses Herstellers zu finden sind. Dafür stehen dann aber ganz in der Nähe die teuren gf-Marken.

Mich ko.... diese Machenschaften, die sich da im Hintergrund abspielen und von denen ich in der Zeit, in der ich einen eigenen rein gf Shop hatte, ansatzweise Einiges mitbekommen habe, derart an, dass ich mich bei meinem Verbrauch auf ein weitgehend unvermeidbares Minimum an gf Spezialprodukten beschränke - und dabei dann aber möglichst auch noch darauf achte, zu halbwegs fairen Preisen "Originale" zu kaufen, d.h. von Herstellern, die auch für die bekannten gf-Marken produzieren, das aber nieniemalsnicht verraten dürfen. Zum Glück gibt es in unserer Welt genügend Nahrungsmittel, die für eine natürliche, echte, abwechslungsreiche glutenfreie Ernährung geeignet sind.

Zum Thema Rechtfertigung:
Rechtfertigen muss sich niemand. Ich kenne Leute, die mögen keine Tomaten, andere vertragen keine Gurken oder nicht ganz durchgegartes Ei und wer keinen Fisch mag, der mag halt keinen Fisch. Niemand von denen kommt auf die Idee, sich rechtfertigen zu müssen. Ich vertrage nix mit Weizen, nix mit Gerste, nix mit Hafer, bin aber mit Pellkartoffeln oder Reis "glücklich" zu machen. Durch so eine Ansage, biete ich einen Lösungsweg an, ohne nur zu "jammern", was alles nicht geht. Ich muss auch nichts erklären, außer dass ich schon mehrmals schlechte Erfahrungen gemacht habe und daher lieber vorsichtig bin. - Ende der Durchsage. Wenn jemand weiter bohrt und wissen will, was passiert, dann sage ich einfach, dass ich mich jetzt wirklich nicht über unappetitliche Details auslassen will. Das reicht.

Monika
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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon *Jo* » 05 Nov 2016 18:32:27

Danke Monika für die Tipps, ich weiß du wolltest helfen, aber genau so mit dem Zettel an die Küche mache ich es in der Zwischenzeit. Das Ergebnis war bei dem einen Aufenthalt Maisknäckebrot und nur das morgens und abends ... beim zweiten Aufenthalt anderes Krankenhaus und Essensversorger Reiswaffeln, bis sie mir zu den Ohren rauskamen, denn das Brot, das standardmäßig für die glutenfrei Patienten vorgesehen ist enthält glutenfreie Weizenstärke.
Und das ist der Punkt, da diese Sachen jetzt eben so überhand nehmen und zum Standard werden.
Ich habe mich dann jeweils selbst um Brot gekümmmert, da das dann aber wieder in den Kühlschrank muss, war es in dem ersten Krankenhaus auch nicht immer einfach. (Ja, es gibt auch anderes gf Brot).
Wenn ich Tomaten, Gurken oder sonstwas nicht mag, gibt es das nicht jeden Tag und ich lass es einfach weg. Bei Gluten und auch Salz ist das anders, weißt du ja selbst. Es gibt Menschen denen es nichts ausmacht immer und ständig eine Sonderrolle für sich einzufordern. Auch das habe ich dort erlebt. Aber ich bin einfach nicht so gestrickt, wenn ich so etwas einfordere, dann will ich das auch begründen.

Mit Müsli meinte ich alles, was so an Flocken, Flakes oder gepufften Getreide in der Ecke rumsteht. Mischen tue und kann ich selber, aber ich brauche halt die Flakes, den gepufften Reis, Quinoa und ähnliches. In unserem Biosupermarkt gibt es ein Regal für die ganzen Glutenfrei Sachen + im Laden verstreut. In diesem Regal nehmen die Hafersachen jetzt denn Haupteil der "Müsli"-Tüten ein und das zu Lasten der anderen glutenfreien Getreidesachen. Für mich ist damit das Angebot kleiner geworden.

Ich denke der glutenfrei Hype wird erst wirklich nachlassen, wenn die IG-G Test verschwinden und die Heilpraktiker neue Erkenntnisse gewonnen haben. Bei uns im Landkreis ist das sehr massiv da und das sind genau die Leute, die auch Bio kaufen und damit das Angebot bestimmen.

Ich wollte nur ansprechen, dass es für uns damit nicht einfacher geworden ist, wenn glutenfrei nicht mehr heißt jeder mit Zöliakie kann das essen.

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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon conny84 » 05 Nov 2016 19:24:00

Hallo,
jetzt muss ich nach längerem Mitlesen doch auch mal meinen Senf dazugeben:

Ich weiß nicht, ob die Läden in denen ich Einkäufe anders sortiert sind, aber ich habe den Eindruck dass die gf Produkte immer mehr werden und nur ein paar mit gf Weizenstärke und Hafer (die ich beide persönlich nicht esse) dazwischen stehen. Also im Endeffekt gibt es viel mehr (wahrscheinlich durch den gf Hype ausgelöst) wirklich gf Produkte mit keinerlei gh Ausgangszutaten. . so zumindest mein persönlicher Eindruck. Auch zu lesen was in einem als gf ausgewiesenen Produkt drin ist, stört mich gar nicht, da ich grundsätzlich gerne wissen möchte was ich so zu mir nehme und da gibt es auch andere Zutaten die ich da nicht drin haben möchte....
Ich war auch noch gar nicht in der Situation mich rechtfertigen zu müssen, max erklären und wenn kläre ich gerne auf, die meisten freuen sich etwas dazugelernt zu haben. Ich vertrage zum Beispiel auch keine rohen Tomaten, gekochte aber schon, fällt manchmal auf und wird nachgefragt und dann verstanden und so ist es beim Gluten auch bei mir.

Wenn irgendwelche Festivitäten anstehen bringe ich auch sehr gerne selbst was mit, gerne ich für alle und schmecken tut es dann auch immer allen, so braucht ich niemand was für mich besorgen und hkauft womöglich etwas das ich nicht mag ob jetzt mit oder ohne gf Weizenstärke und Hafer.

Ich sehe alles einfach positiv, scobt meine Nerven....denn als berufstätige Mutter zweier kleiner Kinder brauche ich meine Energie für andere Dinge.

Nichts für ungut
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Vertrauen ist das Gefühl,einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.
(Henry Louis Mencken)

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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon Mariandra » 07 Nov 2016 11:47:01

Ich sehe es auch kritisch, dass es immer mehr Produkte mit glutenfreier Weizenstärke bei uns gibt.
Nun ist es ja aber so, dass es in den nördlicheren Ländern sehr viele Produkte mit gf Weizenstärke gibt. Ich habe auch gehört, dass es dort zum Teil eher schwierig ist, Produkte ohne zu bekommen. Gibt es hierzu irgendwelche Studien? Wie steht es dort mit der Gesundung von Zölis unter "gf" Ernährung?

Vielleicht weiß jemand mehr hierüber?

Viele Grüße
Mariandra

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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon moni130 » 07 Nov 2016 21:00:56

Mariandra hat geschrieben:... Gibt es hierzu irgendwelche Studien? Wie steht es dort mit der Gesundung von Zölis unter "gf" Ernährung?

Vielleicht weiß jemand mehr hierüber?

Eine ziemlich deutliche Antwort darauf gibt es hier: viewtopic.php?f=63&t=36951
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Re: Vertragt Ihr glutenfreie Weizenstärke

Beitragvon Mariandra » 08 Nov 2016 16:47:21

Ok, das ist wirklich deutlich!

Vielen Dank, Moni, für deine schnelle Antwort!



Grüße
Mariandra


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